Sieben Phasen der Veränderung – ein Herzensgruß ❣️

Du wunderbare Seele ! 
Ich hoffe, du bist gut
im Wonnemonat Mai
angekommen !

 

 

Heute möchte ich mit dir über Veränderungen nachdenken.
Hochsensibel zu sein, heißt in den allermeisten Fällen, dass ein gelingendes Leben meistens mit einer gewissen Planbarkeit und Vorhersehbarkeit einhergehen sollte.
Soweit das möglich ist.

Veränderung
Nun, angesichts und angefühlt der derzeitigen Weltlage sind Veränderungen anscheinend die neue Vorhersehbarkeit.
Ich weiß nicht wie es dir gerade geht, wo nach du dich richtest, wer wer oder was dich in Form -iert , und ob du selber die Veränderung lebst, nach der du dich so sehr sehnst!

Wenn ich so auf die letzen Wochen zurückschaue und das tue ich gelegentlich, kann ich mich sehr gut mit den sieben Phasen der Veränderung nach R. Streich anfreunden.
Diese möchte ich dir heute einmal vorstellen.
Doch zuvor eine Weisheit aus Afrika:

„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern !“

Ich frage mich, ob sich das Gesicht unserer Welt nach dieser Krise verändert hat. Manchmal dachte ich, unsere Erde atmet richtig durch und lächelt ein wenig. Mir kommt dieser Mai besonders liebevoll, lindgrün und luftig vor.
Geht es dir auch so?


Am Anfang der Krise habe ich mich gefragt, wer ich sein möchte
und wie ich diese Zeit für mich nutzen werde. Werde ich es schaffen, mich selber zu überwinden, was werde ich lernen, etwas loslassen?

Sieben Phasen der Veränderung nach R. K. Streich

Normalerweise kommt dieses Phasenmodell aus dem Bereich von Buisness und Leiterschaft. Meiner Meinung nach ist es jedoch auch auf jede andere lebensverändernde Situation anwendbar.
Vielleicht sogar auf den Besuch eines kleinen Virus auf der Erde.

Oder der Entdeckung deines besonderen Persönlichkeitsmerkmals
namens Hochsensibilität. In welcher Phase bist du gerade?
Mir ist völlig klar, dass jeder Mensch ganz individuell und einzigartig ist, und ebenso werden sich Zeiten und Wahrnehmung erheblich voneinander unterscheiden.

  1. Schock
    Du hast es schon immer geahnt, dass du anders, sensibler, feiner und nicht so belastbar wie viele andere bist. Doch jetzt ist es sicher, das letzte Buch, der letzte Test, das letzte Gespräch, der letzte Blog. Es besteht kein Zweifel mehr. Du bist hochsensibel oder dein Kind, dein Partner … Kann das denn wahr sein?
    Das muss ich erstmal verdauen, ich soll hochsensibel sein?
    Da kann ich doch gar nichts dafür, oder?
  2. Verneinung
    Das glaube ich nicht, das sind doch die anderen, ich muss nur ordentlich an mir arbeiten, dann wird das schon wieder. Ich warte erstmal ab, ist ja vielleicht nur eine Phase, ich kann mich ändern. Ich werde mir einfach alles nicht so zu Herzen nehmen. Ich schaff das schon, ich bin doch nicht hochsensibel, das ist doch was für die Emos, die Esos und die …
    Kann doch nicht wahr sein. Ich warte erstmal ab. Vielleicht mache ich noch einen anderen Test, lese ein anderes Buch oder vielleicht mach ich auch gar nichts mehr. Ich kann ja nicht mein ganzes Leben umstellen.
  3. Einsicht
    Aber was, wenn ich es doch bin? Nehmen wir mal an, hochsensibel zu sein, könnte auch positiv sein? Ich könnte doch mal ohne Erwartungen einige Tipps und Tricks von diesem einen tollen Blog ausprobieren.
    Essen, Schlafen, Entspannung, Natur, Sinn finden, Sorgen managen.
    Me-Time einplanen, Nachhall aushalten …
    Vielleicht geht es mir dann ja auch besser, wenn ich selber etwas für mich tue!
  4. Akzeptanz
    Okay, ich bin hochsensibel und werde mich dem Lebensgefühl anfreunden. Ich bin einerseits erleichtert, dass meine Dilemmas des Lebens endlich eine gewisse Ordnung bekommen dürfen, andererseits  bin ich traurig, einfach nicht so belastbar und fit wie viele andere zu sein. Es ist wie es ist. Ich brauche mehr Zeit zur Verarbeitung, längere Phasen der Ruhe, muss regelmässig essen und ausreichend schlafen.
    Ich bin hochsensibel!
  5. Ausprobieren
    In dieser Phase probierst du vielleicht den einen oder anderen Tipp zu Gunsten deines Nervensystems aus und findest heraus, was dir und deiner feinen Seele gut tut und was nicht. In dieser kostbaren Zeit lernst du dich auf eine ganz neue persönliche Art kennen.
    Dein Leben bekommt einen neuen Schwung, du entdeckst ganz neue Talente und Gaben. Du steckst immer mehr, was alles in dir schlummert.
  6. Erkenntnis
    Du weisst, wer du bist und du weisst, was dir gut tut.
    Die Hochsensibilität wird zur Normalität und die Erkenntnis der Grundlagen spornt dich an, mehr zu erfahren und andere Hochsensible zu finden, um dich auszutauschen.
    Manchmal entsteht auch der Wunsch, dein Lebensgefühl in die Gesellschaft zu tragen, aufzuklären und Betroffenheit zu erzeugen, für dein Anderssein und das von 15-20% aller Menschen.
    Du erkennst dich auf ganz neue Art und Weise.
  7. Integration
    Dein Alltag hat sich verändert. Pausen und Essen, Schlafen und frische Luft sind deine Freunde geworden. Du hast deine Grenzen gesteckt, und übernimmst Verantwortung für dein Leben. Selbstfürsorge und Selbstannahme haben sich in deinem Herzen die Hände gereicht.
    Du stehst zu dir und deiner Sensibilität.
    Der Kampf gegen dich und deine Schwächen hat ein Ende gefunden. Deine  Hochsensibiltät ist mittendrin in deinem Alltag zusammen mit dir.

 Du liebe Seele,
das waren sie, die sieben Phasen der Veränderung .
Jeder hochsensible Mensch ist verschieden und jedes Leben ist einzigartig. Manchmal verweilst du in einer Phase länger oder überspringst sogar eine oder zwei.


Heute vor 75 Jahren ging der zweite Weltkrieg zu Ende.
Am 08.Mai 2020 befindet sich die Welt wieder in einem Krieg.
Nur dieses mal ist der gemeinsame Feind ein Winzling namens Covid 19
Wir befinden uns in einer Weltviruskrise, hochsensibel wie wir sind.
Ob die Welt sich verändern wird?

Ich glaube schon.
In welche Richtung hängt massgeblich von einem Menschen ab. Eigentlich von zweien:
Von mir und dir!
Denn:


„Es wird viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten benötigen
die viele kleine Schritte tun,
damit sich  das Gesicht der Welt verändert!“

Ich wünsche dir
ein wunderschönes
Maiwochenende,
egal in welcher Phase
der Veränderung
du dich befindest.

Du bist du!

Pass gut auf dich auf,
und bleibe gesund.

❣️Deine Gerda ❣️

Abschließen möchte ich diesen Blog mit einem Zitat eines Philosophen namens Jürgen Habermas, den ich nie wirklich verstanden habe, und ich habe einige Versuche hinter mir.

Anders verhält es sich mit diesem aktuellen Zitat über Corona:
“Soviel Wissen über unser Unwissen gab es noch nie“
Laut Habermas erleben wir gerade einen aktuellen Zwang unter großer Unsicherheit handeln und leben zu müssen. Und das global und gleichzeitig in allen Köpfen, durch die digitalen Medien.
Übrigens war Herr Habermas 1945 ein Teenager von 15 Jahren.

Bis bald,
du liest von mir.
Bestimmt !

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