Ostern bleibt Ostern, ehrlich !

Du wunderbare Seele,
heute ist Ostermontag.
Es ist vollbracht !
Wir sind angekommen.
Ehrlich!


Heute möchte ich nun endlich die kleine, aber feine botanische und hochsensible  Fastenzeit beenden. Es ist Ostern geworden.
Auferstehungskräfte sind überall in der Natur spürbar, wohin Du nur schaust, riechst und schmeckst. Und fühlst.
Fühlen ist für empathische Menschen gerade eine große Herausforderung. Warum?
Weil wir nicht nur unseren Emotionen ausgesetzt sind,
sondern auch einiges aus unserem Umfeld mitbekommen,
was zuweilen echt anstrengend sein kann.


Warum ich von Herzen glaube, dass wir gerade jetzt die einzigartige Möglichkeit haben, unseren Herzensgarten zu kultivieren, zu pflügen und ganz neu zu säen, was die Sonnenblume damit zu hat, und was mir an diesem ganz besonderen Osterfest wichtig wurde?

Du findest das Lebendige nicht bei den Toten!
Ehrlich!

Zunächst eine kleine Blumengeschichte aus China

Einst lebte im alten China ein junger Prinz, der zum Kaiser gekrönt werden sollte. Zuvor jedoch musste er heiraten, weil es das Gesetz
so vorschrieb. Da es darum ging, die künftige Kaiserin auszuwählen, musste der Prinz ein Mädchen finden, dem er blind vertrauen konnte.

Dem Rat eines Weisen folgend, ließ er alle jungen Frauen der Gegend
in seinem Palast zusammenrufen und sprach zu ihnen:
„Ich werde jeder von euch einen Samen geben. Diejenige, die mir in sechs Monaten die schönste Blume bringt, wird die zukünftige Kaiserin von China sein.“

Nun waren unter den geladenen jungen Frauen viele schöne
und reiche zu finden, aber auch die Tochter des Palastgärtners,
die den Prinzen schon viele Jahre heimlich liebte. Auch sie erhielt ein Samenkorn und ging glücklich damit nach Hause.

Jeden Tag hegte und pflegte sie nun das Korn, sorgte für Dünger, Wasser, stellte es ins Sonnenlicht und nährte es mit all ihrer Hingabe und Liebe, die sie für den Prinzen empfand.
Drei Monate vergingen und nichts keimte. Die junge Frau versuchte alles, sprach mit vielen Gärtnern und Bauern, doch keiner der Ratschläge führte zum Erfolg.
Ihre Liebe war indes so lebendig wie eh und je.
Schließlich waren die sechs Monate vergangen und in ihrem Blumentopf war trotz all ihrer Bemühungen nichts gewachsen.

Am Tag der erneuten Audienz erschien die junge Frau mit ihrem Blumentopf ohne Pflanze und sah, dass die anderen Bewerberinnen großartige Ergebnisse erzielt hatten. Jede hatte eine Blume und eine war schöner als die andere.

Dann nahte der entscheidende Augenblick. Der Prinz kam herein und sah eine Bewerberin nach der anderen eindringlich an. Anschließend verkündete er das Ergebnis: Er zeigte auf die Tochter des Gärtners als seine zukünftige Frau. Die anderen Frauen murrten und fragten, weshalb er denn ausgerechnet jene erwählt hatte, der es nicht gelungen war, eine Pflanze zu ziehen.

Da erklärte der Prinz ruhig seine Wahl:
„Sie war die einzige, die eine Blume gezogen hat, die sie würdig macht, Kaiserin zu werden – die Blume der Ehrlichkeit. Alle Samen, die ich verteilt habe, waren unfruchtbar und konnten unmöglich Blumen hervorbringen.“
(Verfasser unbekannt)

Diesem Bericht zufolge waren am ersten Ostern in der Menschheitsgeschichte lediglich drei (3) Frauen anwesend.
Drei entsetzte und verängstigte Frauen.
Und ein leeres Grab mit einem jungen Mann.
Ich habe wirklich keine Ahnung, wann und wie aus dieser intimen und sehr skurrilen übernatürlichen Begegnung diese ganze Osterfeuer-Hasen- Familienfest und Eiernummer werden konnte! Aber da scheint mir irgendwas gewaltig aus dem Ruder gelaufen zu sein, oder?
Das erst echte Ostern war gar kein Familienfest, oder ein Gottesdienst oder eine Massenveranstaltung.
Drei Frauen, ein leeres Grab, ein junger Mann. Basta, Ende Aus.
Und dass Maria Magdalena nicht geglaubt wird?
Der Klassiker, oder?
Ich weiß mittlerweile viel über heidnische Göttinnen mit wohlklingenden Namen wie Ostara oder Holda oder Aphrodite um Ostern als Frühlingsfest. Auch das Osterfeuer hat eine lange symbolträchtige Tradition. Hasen, Eier, Lämmer Küken …
Das alles ist Ostern – gewesenen, bis zu diesem Jahr. Im Jahr der Pandemie, im ganz besonderen Osterjahr.

Zusammengefasst 
Für mich ist dieses Osterfest eines der stillsten uns ehrlichsten,
dass ich je erlebt habe. Viele Menschen dürfen sich gerade in schonungsloser Ehrlichkeit ihre leeren Blumentöpfe ansehen.
Ich höre die traurigsten Geschichten, denn Menschen haben unfruchtbare Aktiensamen gekauft und viel Geld verloren. Andere haben heimlich mit den Samen anderer Besitzer Blumen gezüchtet, die ihnen nicht zustehen. Sie blühen zwar (noch), aber sie sind nicht echt.

Die Tochter des Palastgärtners hat genau das getan, was jede liebevolle Gärtnerin tun würde. Doch nichts geschah. Unfruchtbare Samen bringen keine blühende Blumen hervor.
Ehrlichkeit hat sie zu ihrer Liebe geführt.

Und dann die außergewöhnlichen Frauen am Grab, über die es sicher viel zu schreiben gäbe, nur soviel: der Same, der in ihr Herz gelegt wurde, war, obwohl es gar nicht danach aussah an diesem ersten Ostermorgen, sehr fruchtbar und hatte lebensverändernde Früchte hinterlassen, denn im Gegensatz zu dem Prinzen aus China, der geschummelt hat, ist der Prinz des Friedens, so wie Jesus auch genannt wird , immer und jedes Mal ehrlich gewesen.
Er selber wird auch als Weg, Wahrheit und Leben bezeichnet.

Mehr geht nicht, oder?
So, jetzt sollte die Sonnenblume noch ihren Platz bekommen!
Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du dieses Osterfest im Jahr,
als die Erde eine Chance zu einem Umdenken, einem Neustart bekam, Dich daran erinnern mögest, dass Du, trotz der schwierigen Lage, wie die Sonnenblume Fröhlichkeit, Wärme und Zuversicht erleben darfst, und Du  hoffnungsvoll  in aller Freundschaft  mit Dir und der Welt eine tiefe Zuneigung zum Leben erhalten hast und auch, wenn es im Moment noch nicht klar zu sehen ist, wie die Neue Welt aussehen kann, wünsche ich Dir heute schon symbolisch, dass die Sonne in Deinem und meinem Herzen aufgeht. 

Um die zu wärmen, die es gerade am dringendsten brauchen.

In Liebe und Dankbarkeit

❣️Deine Gerda❣️

Menschenherzen zu erwärmen geht telefonisch oder mit einer Karte, einem Blumenstrauß oder einem anderen kleinen Gruß.
Auch in Zeiten der sozialen Distanz ist emotionale Nähe möglich.
In vielen Fällen jedenfalls und in denen, wo es gar nicht geht?
Das ist wirklich eine Tragödie und wie das alles weiter gehen kann?
Ehrlich?  Keine Ahnung.

Am Freitag liest Du hier den Gruß aus meiner Herzensmitte.
Schreibe mir gerne, was Dich zum Thema Hochsensibilität und Empathie besonders interessiert oder wo es gerade schwer für Dich ist, gesund und munter Deines Weges zu ziehen.
Denn eins weiß ich ganz gewiß, die Zukunft der neuen Zeit
gehört dem WIR.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei,
das größte ABER ist die Liebe unter ihnen.
1.Korinther 13,13

5 Antworten auf „Ostern bleibt Ostern, ehrlich !“

  1. Liebe Gerda,
    ich wünsche Dir von Herzen ein wunderschönes Osterfest.
    Dein Blog ist einfach wunderbar, es hilft mir sehr.
    Herzliche Grüße von der Mosel
    In Liebe
    Karin Olthoff

  2. Liebe Gerda, ich danke Dir sehr für Deinen zu Herzen gehende, emotionalen Blumenstrauß.
    Die Sonnenblume, die Blume der Ehrlichkeit, ist die Blume für die, die mit dem Wind spielt.
    ICH DANKE DIR VON HERZEN!!!

  3. Liebe Gerda.
    Wundervolle Ostern wünsche ich Dir und Deinen Liebsten und all Deinen Bloglesern.
    Die Sonnenblume gehört zu meinen Lieblingsblumen. Ich werde gleich noch welche säen. Du hast mich motiviert. DANKE DAFÜR!
    Meine Ehrlichkeit an diesem Osterfest, wo ich Whatsapp den Rücken gekehrt habe (nur durch die jeversche HSP Gruppe wurde ich auf Deinen schönen Blog aufmerksam, Danke Lauretta!), hat mir sehr geholfen ( auch wenn mich die meisten nicht verstehen können) und meinem 3. Buch ein schönes Stück weitergeholfen. Langsam aber sicher komme ich dem Schlusskapitel immer näher. Es ist so spannend es zu schreiben, weil man die Reaktion der Leser förmlich spüren kann. Dies soll meine Motivation für Dich sein, liebe Gerda. Ich gehe jetzt Sonnenblumen säen. Vielleicht kommt ein Prinz, wenn sie nichts werden.
    Klangvolle Grüße von mir

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