Heute schon die Welt gerettet? Vom hohen Stellenwert der Verantwortung im Leben hochsensibler Menschen ❣️

Du liebe und wertvolle
einzigartig gemachte
und schöne Seele.

Ich hoffe, dass es dir gut geht in diesen besonderen Tagen, in denen der Ruf nach Verantwortung und nach Rettung immer lauter zu hören ist.

Heute möchte ich mit dir über das Wort und vor allem über den Wert von Verantwortung im Leben eines hochsensiblen Menschen nachdenken.
Hochsensibel und empathisch veranlagt zu sein, bedeutet für mich den scheinbar unsichtbaren und unbewußten Drang zu haben, die Welt retten zu müssen. Frieden und Liebe zu verteilen, zu trösten und zu helfen.
Ohne Wenn und Aber.
Schlussendlich ist es doch meine heilige Verantwortung, Balance und Harmonie, Zufriedenheit und Ruhe in die ganze Welt zu bringen, oder?

Oder habe ich da etwas gründlich missverstanden?

VERANTWORTUNG 

Diesen Beitrag widme ich heute all den sensiblen und feinsinnigen Seelen, die viel zu viel und viel zu lange Verantwortung übernommen haben, an Stellen in ihrem Leben, die gar nicht dazu gedacht waren.

Ich denke dabei an die vielen aufmerksamen Kinder in uns, die unbewusst dazu auserkoren wurden, ihre Eltern glücklich zu machen, oder zufriedenzustellen. Die, sobald sie einen Raum betreten, intuitiv Spannungen bemerken und sofort ausgleichen möchten.
Dieser Blog gilt dir, wenn du ohne Harmonie, sei sie auch trügerisch nicht leben möchtest und du in Diplomatie und Streitschlichtung einen unsichtbaren Meisterbrief summa cum laude dein Eigen nennst.

Wenn du dich für die Laune deines Partners, die hormonellen Kapriolen deiner Pubertierchen, den Frust deiner Mitmenschen oder dem (angeblichen) Versagen einiger Politiker*innen  mit verantwortlich fühlst, oder dich seit Jahren liebevoll und geduldig um Mitmenschen in einer starren Opferhaltung kümmerst und dir regelmäßig die eine oder andere Ohrfeige abholst, nur um überhaupt Aufmerksamkeit zu bekommen, dann hast du mein tiefes ehrliches Mitgefühl.
Du bist nicht allein.

Heute am palindromischen  12.02.2021 ( dieses Datum lässt sich tatsächlich von vorne wie von hinten lesen ) **  kann sich deine Sicht auf den Stellenwert der Verantwortung in deinem Leben grundlegend wandeln und eine neue Leichtigkeit und Lebensfreude in deinen Alltag einziehen.
Davon bin ich überzeugt.

Doch bevor wir uns diesem Phänomen namens Überverantworlichkeit etwas spielerisch und doch in der Tiefe zu nähern versuchen, bitte ich dich um einen kurzen Moment der Ruhe.

Atme bitte drei oder viermal richtig durch und schau dir die Bereiche in deinem Leben an, in denen du in der Vergangenheit die volle Verantwortung übernommen hast. Nicht weil sie dir jemand ausdrücklich anvertraut hat, sondern weil es sich mehr oder weniger einfach so ergeben hat.

Einige Frage zum Nachsinnen:

Für welche Menschen und Situationen habe ich bisher in meinem Leben (scheinbar automatisch) die Verantwortung getragen?

 

  • Wofür habe ich mir die Schuld gegeben?
  • Wann dachte ich, dass alles von mir abhängt?
  • Wenn musste ich ich trösten, und wer brauchte es, erhoben zu werden?
  • Wann wurde ich auf eine Seite im Kampf gegen jemand anderen gezogen?
  • Wer machte mich zum Mitwisser über ein Geheimnis, das mich gar nichts anging?
  • Was wurde mir verheimlicht, obwohl ich sehr genau fühlte, dass irgendetwas nicht stimmt, oder Spannung in der Luft liegt?
  • Wen oder was habe ich versucht zu retten?
  • Für welche Sache, Personengruppe, Tiere oder Pflanzen hast du für Schutz und Gerechtigkeit gekämpft, obwohl du gar kein ausdrückliches Mandat dazu hattest? Findest du dich da irgendwo wieder?

Wenn ich heute mit Anfang 50 in meine Biografie schaue, fallen mir spontan etliche Situationen ein, in denen ich über alle Maßen viel zu viel Verantwortung übernommen habe.

Das scheint überhaupt eins der Lebensthemen von hochsensiblen Menschen zu sein. Wohl auch eins mit den größten Stressfaktoren.

Nicht selten waren wir die Tröster und Unterstützer in unseren Familien,  wurden zur Klassensprecher*in gewählt, waren loyal und treu im Sportverein, und als Arbeitskolleg*innen wurden oder werden wir immer noch gerne im Team gesehen.

Warum ist das so?

Weil wir gerne die Verantwortung übernehmen, immer im großen Ganzen denken, hinter die Kulissen blicken und permanent an Lösungen und Strategien arbeiten, damit es etwas besser wird.

Alles wird besser und schöner und friedlicher und gerechter, wenn wir die ganze Verantwortung übernehmen und uns bis zur Erschöpfung einsetzen und schlichten und treu sind und auch noch bleiben, wenn die meisten schon lange weg sind. So sind wir. Schon immer.
Oder?

Verantwortung zu übernehmen ist gut!
Aber die fixe Idee , dass du oder ich die ganze Welt retten könnten, so sehr es wir uns auch wünschten, ist nicht gut.
Ganz und gar nicht gut für uns, weil wir unser sensibles Nervensystem nachhaltig schädigen und überhaupt gar nicht gut für die anderen Beteiligten, die wir um ihre Entwicklungsschritte in Richtung Selbstverantwortung  berauben. Wir werden so gerne gebraucht und helfen immer, wenn Hilfe benötigt wird, manchmal sogar ohne Auftrag.
Echt!

„Harte Worte aus der sonst so weichen Feder“, magst du jetzt vielleicht denken.
Nun, das nehme ich heute billigend in Kauf, denn ich und du, wir beide sind mir einfach zu kostbar und zu wertvoll, als dass ich uns diese Möglichkeit unseres geistiges Wachstums rauben wollen würde.
Zu erkennen, an einem Helfersydrom oder Weltenrettungswahn zu leiden ist der erste Schritt in Richtung Heilung.

Ich bin mir sehr wohl bewußt, dass es durchaus Lebensabschnitte gibt, in denen wir Verantwortung übernehmen müssen, ohne dass wir vorher die Schwere und die Kosten an Zeit, Kraft und Energie abwägen konnten. Das geschieht.

Was ist denn nun meine Verantwortung und die spannendere Frage ist die, was ist so ganz und gar nicht meine?

Im online-DUDEN finden sich folgende Beschreibungen:

Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten:

sich
mit einer bestimmten Aufgabe,
einer bestimmten Stellung verbundene  Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt,
dass  jeweils Notwendige und Richtige getan wird
und möglichst kein Schaden entsteht
BEISPIELE
  • eine  große Verantwortung, die Eltern für ihre Kinder haben
  • für jemanden, etwas die Verantwortung übernehmen
  • diese Verantwortung kann dir niemand abnehmen
  • aus dieser Verantwortung kann dich niemand entlassen
  • sich seiner Verantwortung  bewusst sein
  • ich tue es auf deine Verantwortung hin
  • in der Verantwortung stehen
  • etwas in eigener Verantwortung tun

ODER

sich verpflichtet, für etwas Geschehenes einzustehen
und sich dafür zu verantworten
BEISPIELE
  • er trägt die volle, die alleinige Verantwortung für den Deal
  • sie lehnte jede Verantwortung für den Schaden ab
  • eine  Gruppe hat die Verantwortung für die Tat übernommen
  • seiner Verantwortung gerecht werden
  • sie müssen sich ihrer Verantwortung vor Gericht stellen
  • jemanden  zur Verantwortung ziehen

Neben diesen Aussagen liest du auch noch über Verantwortungsgefühle, Verantwortungsbewusstsein, oder Verantwortungsbereiche.
Du kannst verantwortlich sein, oder verantwortungsvoll, verantwortungslos, ebenso lässt sich Verantwortung tragen, abgeben, nehmen, oder gerecht werden. Ausserdem bist du manchmal für jemandem verantwortlich oder auch gegenüber jemandem.

  1. VERANTWORTUNG 

Ich möchte dir im Folgenden einen etwas anderen Zugang zu diesem Wort vorschlagen. Dazu habe ich es mir  lange angesehen und immer wieder zerlegt. Das hilft mir als Wörterfreundin immer sehr und ich bin gespannt, ob dir auch gefällt, was sich da so gezeigt hat.

 

Wie kann ich als hochsensible empathische Seele  einen vernünftigen, herzbasierten, kräfteschonenden und lebensbejahenden Zugang zum Thema VERANTWORTUNG finden?

Hier kommen 10 Tipps im Umgang mit Verantwortung:

  1. Gib dir heute feierlich und um deiner selbst Willen dein Ehren-WORT, dass du ab sofort nur noch Verantwortung für Menschen, Tiere, Pflanzen, oder andere zu schützende Schöpfungen übernimmst, wenn du dir absolut sicher bist, und auch die Kraft, Lust und den Mut dazu hast. Sei dir selbst dein bester Freund, deine beste Freundin.
  2. Finde einen ORT an dem du mit Gleichgesinnten austauschen kannst und gib echten Gefährten und Gefährtinnen die Erlaubnis, in dein Leben zu sprechen, um dich nötigenfalls zu bremsen, wenn du mal wieder viel zu viel auf dich nimmst.
  3. Wenn die Welt mal wieder nach einem Retter, einer Retterin verlangt, und dir die berühmte Frage stellt, ob du mal wieder alles bei Seite legst um den Globus von den Bösewichten zu befreien, dann nimm dir bitte mindestens 24h Zeit für die ANTWORT. Verschaffe dir etwas Zeit und Raum um nachzudenken und finde Mut für ein gutes Nein .
  4. Es gibt immer irgendetwas zu TUN. Ständig ruft sie nach dir, dich einzusetzen, dich stark zu machen, dich zu positionieren oder etwas aufzudecken, immer ist da dieser Drang, Ordnung ins Chaos zu bringen, obwohl viele sich gar nicht für echte Ordnung erwärmen können.
    Vom TUN ins SEIN zu kommen, ist schwer, aber nicht unmöglich.
  5. WO in deinem Leben hast du zu viel Verantwortung übernommen und wärst fast daran zerbrochen? Schau dir diese Zeiten in Ruhe und ohne Drama an. Vergib dir und denen , die dir ihre Verantwortung übertragen haben, aus welchen Gründen auch immer.
  6. Wenn du dabei feststellst, dass du AN einem ausgewachsenen Helfersydrom oder Weltenretterwahn gefangen bist, sei so erwachsen, dich AN einen guten Coach, Berater oder Therapeuten zu wenden.
  7.  ER-laube dir du selbst zu sein, und vertraue darauf, dass auch andere Mitmenschen in deiner Umgebung ihre Verantwortung wahrnehmen können und es auch tun, wenn du sie lässt.
  8. Finde deinen inneren Kompass, eine Art ORTUNG- Hilfe, der dir schnell und sicher anzeigt, wenn du mal wieder drüber bist mit der ganzen Last der Welt, den Sorgen deiner Freunde, dem Klimawandel und der Angst, dass es nie wieder so werden wird wie früher hier auf Erden.
    Bei manchen sind es Migräne-Anfälle, Schlafstörungen oder Reizdarm-Symptome.
  9. So, jetzt hast du bis hier gelesenen und sicher bemerkt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, deiner Überverantwortlichkeit zu entkommen: RAN  an die vielen kleinen Einladungen, dich wieder zu überlasten.
  10. TU, was zu tun ist, und übernimm die Verantwortung für dich, gib sie keinem anderen Menschen und fange an zu leben, zu lieben und zu leuchten.

Diese Worte stecken alle in Verantwortung. Und ich bin genau wie du, im Dauertraining darin. 

Klar wäre da noch die liebe VERA .
Und würden wir noch englisch und vietnamesisch  dazu nehmen würden wir tatsächlich eine ANT (Ameise ) oder OR (oder) einen TUNG (Baum) finden.

Das würde aber wirklich zu weit führen.

Du liebe und verantwortungsvolle Seele,
ich wünsche dir ein schönes
Winterwochenende!

NEIN, du bist nicht für den Schnee
oder Nichtschnee verantwortlich.

Du bist zu allererst für dich
und dein Leben verantwortlich,
und das sieht für jede Seele
individuell und different aus.

In Liebe
und mit
großem Mitgefühl für
alle unter uns, die ihre
Verantwortung
für sich und andere
übernommen haben.

❣️Deine Gerda❣️

Mir ist sehr wohl bewusst, das dieser blog sich von den anderen unterscheidet, das liegt in meiner Verantwortung auch ernste Themen  anzusehen zu wollen und hier einen vertrauten Raum dafür zu öffnen.

Vielleicht magst du zu diesem Thema etwas mit uns teilen, was helfen kann, gerade denen unter uns, die sich ihrer emensen Überverantwortung  seit Jahren zum ersten Mal bewusst werden.

Ich bin mir sicher, je mehr wir uns diesen Themen stellen, trauern , akzeptieren und loslassen, desto eher können wir durchstarten zu einem Leben mit  Lebensfreude und artgerecht, so wie es zu uns passt:

Hochsensibel  und  mittendrin !

 

Am 02.02.2020 berichtete ich hier schonmal für dieses Phänomen, welches sich auch im Land der Buchstaben finden lässt.
Ebbe, Kajak, Kukuk, Otto, Radar, Rentner, Uhu oder Wow …

Übrigens :
im letzten Jahr habe ich hier in der Kategorie Fastentage. einen blumigen Fastenstrauss zusammengebunden, vielleicht magst du  nochmal darin stöbern, denn es gibt ja bekanntlich nichts Neues unter der Sonne.

Am nächsten Mittwoch gehen wir ein eine besondere Fastenzeit im Jahre 2021, in dem Jahr als wir unserer globalen Verantwortung
mehr oder weniger bewußt wurden.
Und das gilt nicht nur für die hochsensiblen Seelen unter uns.

Du liest von mir ❣️

10 Antworten auf „Heute schon die Welt gerettet? Vom hohen Stellenwert der Verantwortung im Leben hochsensibler Menschen ❣️“

  1. Liebe Gerda,
    wären wir nicht als Hochsensibler gewachsen und hätten nicht Krisen hinter uns gebracht. Was wäre dann?
    Dann könnte ich jetzt nicht lernen meine Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Und ich könnte meine Erfahrungen auch nicht an die Jenigen weitergeben, die von mir hören möchten und an meiner Seite bleiben.
    Ich bin Dankbar für mein Leben bis im hier und jetzt und habe es mit Liebe gefüllt. Und jeden Tag darf ich was dazu lernen ❗❤️
    Das Leben ist schön
    LG. Elfriede

    1. Liebe Elfriede, was für ein Weg liegt da hinter uns und vor allem vor uns ! Ich möchte noch sehr viel von dir lernen, wenn wir uns wieder sehen ❣️
      Das Leben ist wirklich schön ♥️♥️

  2. Liebe Gerda, ich habe mich sooooo wiedergefunden:

    ich habe mit 15 Jahren, nach dem Tod meines Vaters, schon eine große Verantwortung übernommen. Aber ich wäre fast daran zerbrochen.
    Ich habe dann nochmal die Verantwortung für mein Kind übernommen, habe es aber später Step bei Step an ihm abgegeben. Ich bin immer für ihn da, aber die Verantwortung trägt er selber.
    Ja, ich habe auch schon oft im Leben mein Wort gegeben und habe es auch immer gehalten. Das schönste war mein Ja-Wort zu meinem Mann.
    Und irgendwann habe ich mir dann mein Wort gegeben, denn ich kann es nicht jedem Recht machen. Wenn man es dem Einem Recht macht, macht man es jemand Anderem verkehrt.
    Meinen RuheORT habe ich in meiner Familie gefunden, und bei meiner HSP-Familie.
    Meine ANWORT ist: ich bin auch noch heute jederzeit bereit zu helfen, mit dem Unterschied zu früher, dass es nicht in meiner Macht liegt, die Welt zu retten.
    In diesem Sinne, habt ein sonniges Winterwochenende, für das ich nicht verantwortlich bin, es aber auch gerne genieße.

    1. Liebe Hannelore, danke für deine Offenheit und deine Worte hier !
      Du bist genau wie ich Familienmensch aus Überzeugung ❣️
      Liebe Grüße ♥️

  3. Liebe Gerda!
    Wenn ich über mein Leben nachdenke, habe ich Verantwortung schon ganz oft gelebt. Ich konnte gar nicht anders, war wie ferngesteuert. Gerade in diesen Tagen erlebe ich, dass sich viele Menschen, ihre eigene Definition von Verantwortung zurecht mixen. Sie wollen sich mit nichts mehr auseinandersetzen. Ich nehme an, dass viele Menschen überfordert sind. Oft erlebe ich es, dass manche Menschen in meinem Umfeld agressiv auf meine Fragen und Antworten reagieren. Ich werde zu meinem eigenen Schutz, die Herausforderung annehmen, die Verantwortung mir selbst gegenüber besser wahrzunehmen.
    Liebe Gerda, du hast mit deinem Beitrag positive Verantwortung übernommen. Ich gebe sie erstmal ab. Danke für deinen tollen Beitrag.

    1. Liebe Anna – Lena, wir leben in sehr verantwortungsvollen Zeiten, ich wünsche Dir, Frieden im Herzen und ganz viel Kraft und Mut Dir treu zu bleiben !
      Herzliche Grüße ❣️

  4. Ja liebe Gerda , das mit der Verantwortung ist so eine Sache . Ich habe schon sehr früh gelernt Verantwortung übernehmen zu müssen .
    Meine Mutter war alleinerziehend mit 7 Kinder weil mein Vater einfach keine Verantwortung übernommen hat und meine Mutter einfach alleine gelassen hat ,durch viele Umstände .
    7 Kinder 3 große und 4 Kleine Kinder. Ich gehörte zu den großen als dritt geborene . Meine Mutter hat sie auf uns verlassen und konnte sich auf uns verlassen ,wir uns auch auf sie . . Sie war schon eine wirklich tolle Mutter .
    Es ging in meinem Leben so weiter mit der Verantwortung für unsere Kinder unsere Selbstständigkeit und jetzt für mich alleine . I
    All das hat mich sehr stark gemacht und meinen Willen sehr geprägt und meine Hilfsbereitschaft durch meine durch meine schnelle Lösungsfindung . Leider eckt man ja auch mal an wenn man umsichtig und Hilfsbereitschaft zeigt .
    Seit ich unsere Gruppe habe ,stelle ich aber meine Verantwortung auch schon mal in Frage und sage auch mal nein oder gönne mir die 24 Std Überlegung und komme auch schon mal zu einem Nein . Und stehe da ….dann geht es mir nicht einmal schlecht …nein eher gut . Ich arbeite immer noch an mir ich fühle mich aber gut damit .

    In diesem Sinne ,ein herzliches Dankeschön an All die Lieben Menschen .
    Lieben Gruß Marina

    1. Liebe Marina , wenn du das so schreibst, merke ich , wie sehr wir uns doch alle zu einem anderen, besseren Leben hin entwickeln, oder ?
      Du kannst so stolz auf Dich sein ❣️
      Herzliche Grüße und weiter so ♥️

  5. Ach ja, die gute alte Verantwortung. Wenn welche zu verteilen ist, dann strecke meist ich ohne lange zu fackeln die Hand hoch und schreie HIER. Manchmal mache ich es um des lieben Frieden Willen. Manchmal, um einen Schwächeren zu schützen. Manchmal auch, damit irgendetwas weiter geht und nicht im Sande verläuft. Manchmal ist es okay, aber sehr oft ärgere ich mich über mich selbst.
    Aber, hin und wieder bleibe ich schon mal standhaft, behalte meine zuckende Hand unten und überlege noch mal. Und was soll ich sagen? Es fühlt sich erst furchtbar an, aber wenn das überstanden ist, fühle ich mich frei.

    1. Liebe Andrea , besser könnte ich meinen Weg auch nicht in Worte fassen ! Danke ❣️ Herzliche Grüße und DANKE für diesen wunderschönen Kommentar ❣️

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