Fastentage: „Was uns der Löwenzahn vorlebt!“

Du wundervolle Seele,
hast Du schon einmal
einen Löwenzahn
in die Welt
gepustet?

Wenn eine Blume eine besondere Beachtung verdient hat, es irgendein Gewächs unter der Sonne gibt, das in irgendeiner Weise hochsensibel und widerstandsfähig ist, dann fällt mir sofort und intuitiv der Löwenzahn ein.

Er ist für mich ein leuchtendes Beispiel für Resilienz und Hingabe.

Was denkst Du?

Du einzigartige und wunderschöne, geliebte Seele

Heute schreibe ich Dir auf eine für mich typische Weise, einfach frei von Herzen, aus dem Zentrum meines Seins.
Heute lasse ich meine zehn Finger über die Tasten meines Laptops tanzen, um mich mit Dir zu teilen, etwas Persönliches von mir für Dich.
Heute vertraue ich dem ewigen und universellen Gesetz von „Saat und Ernte“oder, wenn es sich für Dich besser liest, dem der „Resonanz“.

Ich weiß, Du wirst sehr sorgsam und liebevoll damit umgehen was den
Löwenzahn betrifft und meine eigene Betrachtung dieses Wunderwerk an Schöpfungskraft.
Wessen Hände sind in der Lage, so eine Kreation an Filigranität und Exzellenz zu schaffen. Und gleichsam ausgestattet mit dem eisernen Willen an Licht zu kommen, auch in karger Umgebung ?


Keine Fragen, heute nur Antworten!

Aus meinem Herzen zu Dir.
Ich habe keinen Einfluss darauf, ob Du mit Deinem  großartigem analytischem Verstand liest oder Dich im Herzen inspirieren und ermutigen lässt, vom Löwenzahn und seinem Lebenswerk.

Folgende Persönlichkeitsmerkmale
gehören zu mir, die meisten sind lebensecht, authentisch und alltagstauglich geprüft. Je besser ich mich kennenlerne und das tue, was meinem empathischen Wesen entspricht, das denke, was mein Schöpfer über mich denkt und das fühle, was ich gerade fühle, desto hochsensibler werde ich, und ganz Ganz.
Das ist ein Wunder!

Dankbar und voller Ehrfurcht möchte ich jetzt ein paar Gedankenstränge mit Dir teilen, Gedanken gepaart mit einem Wissen, das direkt aus meiner Seele zu kommen scheint.

Meine Art, die Welt und ihre Schönheit zu erfassen ist in den allermeisten Fällen in Bilder verpackt. Als visuelle Hochsensitive sehe ich sehr viel und sehr tief. Andere fühlen oder hören.
Meine inneren Augen sind mein Zugang zu den Geheimnissen, zu den Fragen und zu den Antworten dieser Zeit. Wenn diese inneren Bilder dann noch mit wohlklingenden Worten verbunden werden können, bin ich selig.
Du hast im Folgenden Gelegenheit mit mir einige Bilder zu betrachten:

Vom Löwenzahn und wie Gerda ihn lieb gewonnen hat: 

Anfang oder Ende?

Beim Betrachten dieses Bildes sehe ich beides, ich sehe das Ende einer Pusteblume und den Anfang eines Löwenszahns.
Manches Ende in meinem Leben, manches Leid und manches Durchpusten hat mich zu neuen Anfängen geführt.
Ich habe keine Angst mehr, wenn etwas zu Ende geht, denn vom Löwenzahn weiß ich, dass etwas von mir immer weiter getragen wird. Das, was ich mit meinem Mitmenschen auf der Basis von bedingungsloser Liebe geteilt habe, wird bleiben.
Auch wenn ich längst woanders bin und neu anfange.

„Manches Ende ist ein Anfang, manche Nacht das Morgengrauen, mancher Tod bringt neues Leben und Enttäuschung mehr Vertrauen“ heißt es in einem christlichen Lied.

Die fragen, die sich mit so etwas auskennen, die schon da waren!

Diese Szene ist typisch für meinen Weg. Immer (das ist wirklich keine Übertreibung), also immer wenn ich denke und fühle und handle im Vertrauen und der Gewissheit, dass ich ES wirklich kapiert und verinnerlicht habe. Immer wenn ich denke, dass ich in der vollen Blüte meines Lebens stehe. Immer dann, wenn anscheinend alles “Klärchen“ ist und das Leben eigentlich so weiter gehen könnte, kommt aus keinem mir ersichtlichen Grund ein Schmetterling daher und beginnt zu erzählen, von Metamorphose, von Verwandlung, von Neugeburt in etwas viel Größeres hinein, von Enge, von Todesängsten und vom Fliegen. Und davon, dass es sich lohnt, eine Lernende zu bleiben,
eine Fliegende zu werden.
Je sicherer ich umgehe mit dem, was ich verstanden und integriert habe, je stabiler mein Alltag ist, je besser ich auf mich und meine Bedürfnisse achte, je mehr ich zu der Gerda werde, die ich bin,
desto mehr leuchtet meine Seele, mein Geist und manchmal auch mein Gesicht. Dann treffe ich Menschen, Lehrer oder Freunde, die mir weiterhelfen, meinen Horizont erheblich erweitern und mich ermutigen für den nächsten Schritt in Richtung Weite und Höhe. Ich kann plötzlich Antworten auf Fragen bekommen, die ich nicht mal hatte. Das passiert mir sehr oft und ich liebe es, Schmetterlingen zu begegnen. Das Fliegen bringt einen großen Vorteil mit sich:
Von oben betrachtet bekommt alles seinen Platz, glaube mir, die Welt ist nicht wie sie ist, die Welt ist so wie Du bist.

„Wer Klugheit erwirbt, liebt sein Leben und
der Verständige findet Gutes.“
Gelesen in den Sprüchen der Bibel

Ich kann warten

Wie die Pusteblume auf dieser Wiese darauf wartet, dass endlich ihre Werte, ihre Botschaft, ihr Anliegen, ihre Talente, ihre Gaben und Ihre Gene vom Wind des Lebens oder dem Atem eines Kindes in die weite Welt verstreut werden, so habe ich ich auch Wartezeiten lieben und schätzen gelernt. Ich bin mittlerweile zu der festen Überzeugung gelangt, das alles unter dem Himmel seine Zeit hat. Ich brauche nichts mehr künstlich puschen oder meine Wahreit denen um die Ohren schlagen, die ihr Hören gar nicht auf meine Frequenz eingestellt haben.
Warten ist eine Tugend, ebenso wie Geduld und Ausdauer.
Also wenn mir diese Pusteblume etwas zuruft, dann das:
„Alles hat seine Zeit, blühe, wo Du jetzt gerade gepflanzt bist, und warte, bereite Dich so gut es geht vor, auf den Tag, die Sekunde, an dem der Hauch des Lebens dich trifft und DU Dich ausbreitest.

„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.“
Galater 6,9

Sich zusammenbinden lassen um die Welt zu verschönern

Dieser Löwenzahnkranz wurde, bevor er den Zaun schmückt, von jemandem gebunden. Irgendjemand hatte die Idee, die Vision, was man alles aus diesen leuchtend gelben Blumen machen kann. Sie wurden gepflückt und zusammengebunden. Und jetzt schau Dir diesen wundervollen Kranz an. Wundervoll.
Für mich ist dieser Kranz, dieser Kreis das Symbol für: Treffen mit Gleichgesinnten. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich in den letzten Jahren hier und da echte Hochsensible Wesen kennenlernen durfte. Doch nicht nur das, langsam aber sicher geschieht überall auf der Welt das Wunder, dass sich Gleichschwingende Menschen treffen können auf unterschiedlichste Weisen. Auch eine liebevolle Familie, ein Freundeskreis oder eine intakte Nachbarschaft können die Welt ein wenig schöner machen. Überall, wo Harmonie und Liebe das Bindeglied bilden.
Danke für alle sensitiven Wesen, die den großen Mut finden sich zu zeigen und sich zusammenbinden lassen. Wir sind nicht mehr allein.
Was für Zeiten!
Was wir alleine nicht schaffen.“ ihr kennt doch Xavier.

Sammeln von Schätzen anderer Hochsensibler Menschen

Wenn ich mir diesen Korb so anschaue, sehe ich darin etwas, was ich den ganzen Tag tun könnte. Ich würde am liebsten den ganzen Tag die Lebensgeschichten (die Überlebensgeschichten) von sensiblen Menschen sammeln und sie für die Ewigkeit festhalten. Damit die nächste Generation diese bis dahin wahrscheinlich selbstverständliche Gabe immer zu schätzen weiß und nie vergisst, wie ich und Du in Normalität und Gesellschaftsfähigkeit gerungen und gekämpft haben. Auch im Andenken, an all die, die ihre Gabe als Last empfunden und daran zerbrochen sind. Nur weil sie nicht wußten, wer sie sind und wie sie ihr Leben lebenswert gestalten hätten können.
Ich sammle sehr gerne Geschichten, Überlebensgeschichten, traurige und fröhliche.
Das Leben ist so kostbar.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu. Du bist Du, das ist der Clou !“ habe ich schon oft gesungen und es stimmt.

Tiefe Wurzeln schlagen

Dieser fröhliche Kerl hier oben, weiß nicht nur wer oder was er ist. Es ist auch völlig klar, woher seine Kraft und seine Energie kommen. Außer Sonne, Regen und Sauerstoff braucht jedes Lebewesen und feine Seelen insbesondere etwas, was sie stabil und fest stehen lässt.
Starke Wurzeln zu haben bedeutet für mich, meine Herkunft hier auf der Erde, das heißt meine Familie und meine Ahnen nicht zu verleugnen und soweit es eben geht, auch versöhnt zu leben. Ich habe gute und herausfordernde Erbanlagen mitbekommen, doch bin ich wirklich gewillt, das Beste draus zu machen. Interessanterweise kommen, seit meinem Outing und meiner Maskenabnahme immer mehr Details ans Licht. So wird mir hier und da eine große Ähnlichkeit mit einigen Verwandten väterlicherseits zugeschrieben. So soll mein Großvater auch sehr weich und ein riesiges Herz gehabt haben, genau wie einige andere. Je sichtbarer ich ich werde und zu mir stehe, desto mehr fällt meinem Umfeld diese Ähnlichkeit auf.
Das berührt mich und ich bin dankbar für diese familiären Wurzeln. Natürlich gibt es auch Wurzeln im Glauben oder in einer Lebensanschauung –  verwurzelt zu sein, ist ein schönes Gefühl.

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen, Wurzeln und Flügel“ Johann Wolfgang von Goethe.

Verwandlung zulassen 

Du hast sicher bemerkt, das dieser Beitrag sich von allen anderen unterscheidet, oder?
Diese Zeilen sind einfach aus mir herausgeflossen und ich lasse jedes Wort und jedes Bild auf Dich und mich wirken.
Wenn ich mir für den Rest meines Lebens etwas vorgenommen habe, dann ist es wohl mein Einverständnis mir gegenüber, ein Versprechen, das ich meiner Seele gegeben habe, nämlich mich verwandeln zu lassen, eher geschrieben, mich erinnern zu lassen.
Woran?
Daran, wo ich her komme und wer ich bin, was mein Platz ist und wohin ich gehen werde.
In diesen Zeiten der Verwandlung befinden sich gerade unendlich
viele Menschen, mehr als noch vor einiger Zeit.
Die Zeit der Zeichen ist gekommen, das Leben als hochsensibler feinsinniger Mensch bekommt einen Sinn, nämlich dann, wenn immer mehr Dinge geschehen werden, die der Verstand nicht mehr zufriedenstellend erklären kann.
Die Vielfühler werden helfen und diese Welt wieder zurecht zu lieben.
Das spüre nicht nur ich.

„Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wider, und wir werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur anderen von dem Herrn, der der Geist ist.“ 2.Korinther 3,18

Zusammenfassend 


Du wundervolle einzigartige Seele, 

heute möchte ich Dich einladen zu einem speziellem Fastentag.
Und zwar zu einem Verzicht, jemand zu sein, der Du einfach nicht bist.
Zu fasten von den Erwartungen und Zwängen, die andere Dir auflegen.
Und wenn es nur für einen Tag ist.
Du bist Du.

Wenn Du ein Löwenzahn bist,
dann bist Du ein Löwenzahn.
Punkt.

In Liebe und Dankbarkeit

❣️Deine Gerda❣️

PS 1:
Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, wie schwer und wie lang so eine Selbstsuchungsreise sein kann, manchmal schickt der Himmel eine Krise im Leben, um darüber nachzudenken, wer Du bist.
Du brauchst aber meiner Meinung nach nicht erst auf den nächsten Burnout zu warten, um Du selber zu werden. Oder die nächste Panikattacke durchleben, Schlaflosigkeit in Kauf nehmen oder chronisch krank zu werden, nur damit Du zur Ruhe kommst.

In diesen verrückten Tagen wird unser Planet kräftigst von einem Virus geschüttelt und gerüttelt. Als eine, die ab und zu den Blick von oben geniessen darf, durch viele Metamorphosen und Schmetterlingsbesuche gestärkt und trainiert wurde, würde es gar nicht wundern, wenn dieser kleine Schnuffel von einem Virus dafür Sorge trägt, dass Menschen, die sich in Quarantäne befinden, die unglaubliche Chance bekommen, ganz neu zu sich selber finden.
Glaube mir, für jemanden, der sich bislang immer nur über seine Aktien und sein Geld, seine Arbeit und sein Beschäftigtsein definiert hat, können vierzehn Tage Quarantäne wahre Wunder wirken.
Wer weiß?
Ist nur so eine Ahnung von mir ?!

PS 2:
Wenn ich mir aussuchen könnte, welche Blume ich gerne wäre, kommt mir die Vorstellung eine Löwenzähnin zu sein, schon sehr entgegen.
Sensibel und widerstandsfähig, dem Licht entgegen und stark verwurzelt und: das finde ich das Beste:
„sich selbst verschenkend durch den Wind des Lebens!“

Bis morgen !

5 Antworten auf „Fastentage: „Was uns der Löwenzahn vorlebt!““

  1. Liebe Gerda,
    während ich deine Worte lese, flattert, wie von Zauberhand geschickt, der erste Zitronenfalter durch unseren Garten und in mir erklingt ein sanftes:“Ja! „.
    Wie schön das du Gerda bist, Punkt!
    Herzliche Schmetterlingsgrüsse, Dörte

  2. Liebe Gerda, soooo dankbar lese ich deine liebevollen Zeilen und fühle mich mit dir im Löwenzahnkranz verbunden!
    Gleichgesinnte, die die Welt wieder zurecht lieben… wundervoll, ich bin dabei!
    Deine Worte sind einfach zauberhaft.

  3. Liebe Gerda! Der Löwenzahn erinnert mich an eine Geschichte von ein paar Jahren. Ich bekam einen Haufen Asphaltschredder geschenkt, als unsere Straße neu gemacht wurde. Statt es sofort auf meinem Hof zu verteilen, spielte ich lieber mit meinem neuen Hund. Drei Tage später war der Asphalt so steinhart, dass ich mit Pickhacke nichts mehr werden konnte. Ich musste einen Fachmann bestellen… Ein kleiner Löwenzahn allerdings schaffte es, sich von unten durch den Asphalt zu arbeiten. Plötzlich und scheinbar mühelos war er da! Es war für mich wie ein kleines großes Wunder! Seitdem habe ich einen Mordsrespekt vor Löwenzahn!!! 🙂

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