Fastentage: „Tradescantia, das Auge Gottes !“

Du liebe und großartige Seele,
heute wollten die Palmwedel
vorbeischauen. Sie lassen sich
vorerst entschuldigen,
haben sich verdüddelt
und wedeln gerade
irgendwo jenseits von Afrika
Typisch !

Was ist typisch für Menschen, die hochsensibel sind und was macht Dich zu einer empathischen Persönlichkeit in diesen außergewöhnlichen Zwischen- oder Schwellenzeiten der Erde?
Was können wir von der Dreimasterblume lernen?

Mir scheint es, als würden sich nach und nach im Verlauf drei
Versionen hochsensibler Reaktionen auf die derzeitige globale Lage  etablieren. Warum ich glaube, dass alle drei wichtig und es allemal wert sind gehört und ernstgenommen zu werden, was der elementare Unterschied zwischen Hochsensibilität und Empathie ist,
und warum DU hier genau richtig bist?
Unter Gottes Augen?

Die Dreimasterblume (Tradescantia),
auch Gottesauge genannt, stammt aus der Familie der Commelinagewächse (Commelinaceae).

Es handelt sich hierbei um mehrjährige krautige Pflanzen mit dreiteiligen Blüten. In Ziergärten sollte man beachten, dass sich einige Arten unkrautartig vermehren und es sehr schwierig ist, diese Gewächse zu kontrollieren.

Bei etwa 80 bis 90 Arten zeigt die Tradescantia vielfältige Eigenschaften, doch trotz ihrer vielen Gemeinsamkeiten unterscheiden sie sich grundlegend in der Eignung für den Innen – und Außenbereich.

Genau wie wir!

Im Verlauf des globalen Krisenereignisses entdecke ich unter den vielen verschiedenen Arten von sensitiven Menschen mittlerweile drei Hauptreaktionen auf die neusten Entwicklungen dieser ganz besonderen Zeit auf unserem blauen Planeten.
Im Folgenden möchte ich Dir diese drei unmittelbaren und zumeist unbewussten Reaktionen gerne beschreiben, ohne Wertung, viel mehr als Beobachtende, Lernende und Menschen liebende.

1. Reaktion: Ich habe Angst
Wenn wir davon ausgehen, das Werte wie Sicherheit, Vorhersehbarkeit, Planung und Stressarmut zu unseren unverzichtbaren Resilienzfaktoren gehören, kann ein hochsensibler Mensch in diesen Tagen schon mal richtig Angst bekommen.
Nie, und ich meine nie, hat unsere globale Gemeinschaft vor so einer dramatischen Herausforderung gestanden und alles, was in der Vergangenheit irgendwie sicher, vorhersehbar und planbar annähernd stressfrei erschien, ist einem Gefühl von Angst und Panik zum Opfer gefallen.
Du hast Angst, es ist wie es ist, und Du bist nicht allein.

**Die Sorge, dass nichts mehr so bleiben könnte ,wie es einmal war, ist omnipräsent und immer und jedes Mal ernst zu nehmen. Die Angst und Befürchtungen vor der ungewissen Zukunft und was sie bringen mag, raubt manchem dieser feinen Hochsensiblen die Nachtruhe
und scheinbar längst bearbeitete Themen ploppen plötzlich wieder
an die Oberfläche.**

2. Reaktion: Ich weiß, was da läuft
In den letzten Tagen und Wochen habe ich sehr viele Informationen, winks und links zur derzeitigen Weltlage bekommen, die mich fast erschlagen haben. Die Theorien und Ideen, wofür dieser kleine aber gefährliche Virus ausgebrochen ist, sind so vielfältig wie vielschichtig. Und anscheinend sind über Nacht aus mir noch unerklärlichen Gründen aus etlichen klugen Hochsensiblen Wesen plötzlich Virologen, Politologen, Propheten, Internetspezialisten, Astrologen Zukunftsforscher und Tiefenpsychiater geworden.
Ganz zu schweigen von der unfassbaren Zahl an Wahrschreibern,
die mir meine Zukunft vorrausschreiben können, obwohl sie mich gar nicht kennen. Alle wissen, woher der Virus kommt, was er ist oder nicht ist, jeder von ihnen allein weiss, welche Machenschaften wo hinter stecken und alle sagen mir etwas komplett anderes, je nach Persönlichkteitshintergrund und Motivation werde ich im nächsten Jahr entweder ein himmlisches Leben im Garten Eden auf Erden erleben oder ich werde eine willenlose Marionette auf derselbigen die Hölle erfahren.
Du weisst alles, es ist wie es ist, und Du bist nicht allein.

**Die Sorge, dass alles so bleiben könnte, wie es einmal war, ist omnipräsent und immer und jedes Mal ernst zu nehmen. Das Wissen um die Geschehnisse auf der Erde in der Zukunft und was sie bringen wird, raubt manchem dieser feinen Hochsensiblen die Nachtruhe
und scheinbar längst bearbeitete Themen ploppen plötzlich wieder
an die Oberfläche.**

 

3. Reaktion: Ich bin glücklich 
Manche haben schon fast ein schlechtes Gewissen, weil diese sinnlichen Menschen gerade zu aufblühen. Die entschleunigte Lebensweise, die verordnete Häuslichkeit, der blaue Himmel, die Ruhe in der Natur, das Aufatmen in der frischen Luft. Die Ahnung, dass etwas völlig Neues und doch wohlig Bekanntes im Werden ist, macht sich breit.
Ein übernatürlicher Frieden im Herzen und die unerschütterliche Zuversicht, dass alles gut wird, uns alles zu unserem höchsten Wohl dient und die Erde sich vor einer nie da gewesenen Wandlung befindet. Zumindestens die Chance dazu bekommt.
Für diese Seelen könnte es ruhig so weiter gehen, natürlich ohne Virus und Krankheit. Dafür mit ganz viel Menschlichkeit und im völligem Einklang mit der Natur und unendlicher Liebe. Ihr sehnlichster Wunsch ist der, dass die anderen doch zur Besinnung und ins Erwachen  kommen mögen und endlich erweckt werden, so wie sie.
Du bist glücklich, es ist wie es ist, und Du bist nicht allein.

**Die Sorge, dass alles wieder so werden könnte, wie es einmal war, ist omnipräsent und immer und jedes Mal ernst zu nehmen. Die Vorfreude und Euphorie auf die Zukunft und was sie bringen kann, raubt manchem dieser feinen Hochsensiblen die Nachtruhe und scheinbar längst bearbeitete Themen ploppen plötzlich wieder
an die Oberfläche.**

Was ist typisch für Menschen, die hochsensibel sind und was macht Dich zu einer empathischen Persönlichkeit in diesen außergewöhnlichen Zwischen- oder Schwellenzeiten der Erde?
Mit dieser Frage habe ich diesen Beitrag begonnen und ich hoffe:
Du bist noch hier.

Hochsensibilität
ist größtenteils angeboren und läßt sich auch während einer Pandemie nicht abstellen. Du bleibst hochsensibel und egal ob Du heute an diesem letzten Montag im März diesen blogbeitrag als ängstliche , wissende oder glückliche einzigartige Seele liest und die Worte ihre Wirkung zeigen werden, möchte ich Dir von Herzen schreiben, dass ich mit Dir fühlen kann, gerade jetzt
** wenn scheinbar längst  bearbeitete Themen plötzlich wieder an die Oberfläche zu ploppen scheinen.**

Denn das ist das Gemeinsame, nach allen Gesprächen und Beobachtungen meinerseits, das, was alle drei vereint,
die Schnittmenge sozusagen zwischen den ängstlichen,
wissenden und glücklichen Seelen.

Unsere feinen Antennen nehmen in dieser besonderen Zeitepoche eben nicht nur unsere Empfindungen und Emotionen wahr, sondern die, eines ganzen Kollektivs, mit ihren gesammelten unerlösten, vergangen Themen, die nicht bearbeitet werden konnten.
Bis jetzt.
Ich teile Dir heute nur meine Beobachtungen und meine Wahrnehmung mit und die beinhaltet, dass wir uns brauchen und zwar jeden in seiner unvergleichlichen, derzeitigen Stimmung und Verfassung,
Wir sind zusammen wie diese Dreimastblume, die durch Liebe verbunden so schön blühen kann und sich ausbreiten wird, wie ein lebensspendendes und lösungsorierntiertes Unkraut sich nur ausbreiten kann.

Wie kann das gehen ?
Nur mit der Basisentscheidung eines jeden von uns, ohne Wertung, Bagatellisieren, Beschönigen und Verharmlosen, ohne Richten, Dramatisierung, ohne Halbwissen den anderen umstimmen oder belehren zu wollen. Die Lage ist schon kompliziert genug.
Wir brauchen uns.

Denn, wie fast immer in der Natur, ist auch in der hochkomplexen Welt der Feinsinnigen der Ruf nach einem Ausgleich, einer Balance oder einer Mitte, laut und deutlich zu hören.
Meine Mission und nicht müde werdende Werbung um die Vereinigung von Kopf (Wissen und Verstand) und Bauch (Gefühl und Emotion) im Herzen (Weisheit und Liebe) macht auch und vielleicht gerade jetzt,
vor keiner Pandemie halt.
Wenn Angst genau so sein darf, wie sie gerade nun mal ist und nicht beschwichtigt oder verharmlost wird, wenn echtes, wahres selbstverständliches Wissen in Liebe und Achtung vor den Menschen weite Verbreitung finden kann, zur Ermutigung und Aufklärung, zur Stabilisierung der Schwachen, wenn die Glücklichen ihr Glück ohne schlechtes Gewissen ausstrahlen dürfen und sich ihres Lebens freuen können, dann kommen wir diesem Gleichklang, nach dem die Welt sich sehnt, schon ein gutes Stück näher. Trotz Unterschiede im Herzen voller Liebe für den anderen zu sein und dem sehnlichen Wunsch im Herzen zu tragen helfen zu wollen, ein Teil der Lösung zu sein.

Für alle die, die diesen Ruf auch verspüren, möchte ich am Ende noch kurz auf die Hauptunterschiede zwischen einem hochsensiblen und einem empathischen Menschen eingehen, das erscheint mir für die nächste Etappe bis Ostern hilfreich zu sein, denn wir wissen nicht, wie lange wir uns noch in diesem Stadium der Krise befinden.


 Ein Empath
hat die Fähigkeit, Gefühle und Emotionen anderer Menschen zu fühlen und zu empfangen. Es geschieht nicht selten, dass starke Empfindungen wie Trauer, Wut, Zorn, Rache oder Trauer, Verlust und Angst viel tiefer und stärker wahrgenommen werden, als beim Gegenüber selber. Egal, welcher Raum von empathischen Wesen betreten wird, es sind sofort Informationen, die andere Menschen unbewusst aussenden verfügbar. Das geht sowohl im persönlichen Kontakt, als auch am Telefon, beim Lesen von Textnachrichten oder in Gedanken, wenn Du plötzlich ganz fest an jemanden denken musst, und dieser Mensch Dich dann zeitnah Kontakt zu Dir findet, könnte das auf eine empathische Gabe hinweisen.
Empathen finden Lösungen, sind daran interessiert, Menschen, die wirklich Hilfe und Begleitung möchten dahingehend zu unterstützen.
Sie haben die Fähigkeit trainiert, die ankommenden Gefühle und Emotionen in reine Informationen umzuwandeln und sind somit in der Lage einen Blick von oben auf komplexe Sachverhalte zu werfen.
Ein Empath weiß um seine Grenzen und kann sehr gut zwischen seinen und anderen Emotionen unterscheiden. Er kann den Zeitraum zwischen  Aktion und Reaktion gut zum Filtern nutzen. Somit gelingt es immer mehr Teil der Lösung eines Problems zu werden.

Eine hochsensible Person
nimmt ebenso die Gefühle und Emotionen anderer wahr, was nicht selten als sehr belastend und anstrengend empfunden wird.
Ist eine hochsensible Person in einem Raum voller Menschen, kann sie, je nach Ausrichtung sofort die Störfelder ausmachen, die negativen Schwingungen einzelner Personen spüren und wird mit Gefühlen anderer massiv konfrontiert. Gelingt es nicht, diese von den eigenen zu trennen reagieren Hochsensible manchmal aus ihrer Überwältigung heraus. Emotional und gefühlsmäßig komplett überladen sind sie erschöpft und schnell gereizt. Gerade für Menschen, die noch gar nicht wissen, dass sie sensibler als andere sind, kann das Leben zu einem Kampf werden. Diese feinen Seelen gehen ohne das nötige Wissen um ihre Persönlichkeit und ohne Selbstfürsorge einen einsamen und traurigen Lebensweg. Oft sind alle anderen Schuld, weil die meisten so unsensibel sind und keiner sie verstehen kann.

Du liebe Seele,
Du hast heute den Weg auf diesen
blog gewählt, dafür danke ich Dir,
vielleicht hast Du Dich in dem einen
oder anderem wiedergefunden.
Etwas hat Dich angesprochenen,
Du hast gelächelt oder Du ärgerst
Dich gerade über mich und was ich
da geschrieben habe.

In Zeiten wie diesen, in denen so viele Gefühle sehnsüchtig darauf warten endlich gefühlt zu werden und wir uns zu unseren Ängsten, unserm Wissen und unsrem Glück stellen dürfen, in diesen Zeiten brauchen wir erwachsene Empathen, die uns helfen wollen, aus einem liebenden Herzen heraus. Für die neue Zeit, die vor uns allen liegt.

Gott segne Dich dafür !
❣️Deine Gerda❣️

Klar nehmen wir den Dreimast mit in unsere Vase, der Strauss wird ein Traum. Mein Fastenangebot für heute:  Sei Du selber und verzichte für einen Tag auf das, was Du nicht bist! Komm bei Dir zuhause an.

Und morgen?
Tränende Herzen und ein Brief von …

PS:
Sollte es gerade ordentlich ploppen bei Dir, dann weißt Du seit heute, dass es vielen so geht. Du bist nicht allein. Vielleicht trägst Du auch Lasten aus vergangenen Generationen, die erlöst und geheilt werden möchten. Das herauszufinden ist Dein Job als Hochsensible Person im März 2020, im Jahr der Krise und des Neuanfangs.

4 Antworten auf „Fastentage: „Tradescantia, das Auge Gottes !““

  1. Liebe Gerda
    ich wünsche mir ganz viele noch
    unbekannte Hochsensible hätten die
    Möglichkeit, deinen Block zu lesen,
    dann wäre denen vieles klarer.
    Toller Beitrag.

  2. Liebste Gerda , ja es ist dir wieder einmal total gelungen die Stimmung und Zeit das ganze globale und unser Thema HSP / Empathie rund um gut für jeden verständlich zumachen❣️Ich danke dir sehr . ❤️

  3. Ich musste einige Textstellen zweimal lesen, weil ich zunächst glaubte, sie seien gleich. Aber durch nur leichte Abwandlungen kommen neue und andere An-(sätze) zum Vorschein. Wundervoll hast Du das gemacht, Gerda! Und jeder darf seine eigene Wahrheit behalten, das ist große Klasse!!! 🙂

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