Fastenfreitag: „Indianer und ihre Sonnenhüte !“

Du wunderbare Seele,
während ich diese Zeilen
an Dich schreibe,
wird unser Planet
von einem Virus
in Atem gehalten.


Heute, am Freitag, den 13.03.2020 ergeht die Einladung an Dich,
einmal tief durchzuatmen, die Woche nachklingen zu lassen
und ein wenig Lebenslesezeit mit mir zu verbringen.
Vielleicht bei einem Kräuter-Tee und hochgelegten Beinen?

Solltest Du schon das eine oder andere virusbedingte Symptom
an Dir bemerken, sei getröstet …
Was der „Schmerz der Indianer“ und ein „Roter Sonnenhut“ dazu beitragen können?

Heute
möchte ich mit Dir über ein Thema nachsinnen, das nahezu jedem Menschen auf diesem Planeten einmal begegnet ist
und meiner Beobachtung nach, längst Einzug in unser aller Alltag genommen hat. Dabei spielen Alter, Geschlecht, Beruf, Religion,
oder Herkunft keine wesentliche Rolle mehr.
Hochsensible Menschen, insbesondere feinhörige Kinder trifft
diese Phänomen am härtesten, gleichsam verbunden mit den schlimmsten Spätfolgen.

Was Indianer und Sonnenhüte mit diesem chronischen Schmerz
seit Anbeginn der Zeit zu tun haben?
Wie ich die Kurve zur Widerstandskraft (Resilienz) und zum Fasten
(Verzicht) kriegen werde und dabei noch sensibel bleiben kann?
Lassen wir uns mal überraschen!

Um die nächsten Zeilen im Herzen zu erfassen, empfehle ich Dir
jetzt schon mal einen guten Schluck aus Deiner Teetasse zu schlürfen.
Trinken ist wichtig in diesen Tagen, sehr wichtig sogar.

Doch nun zum Impuls des Freitags mit folgenden Informationen:

Der rote Sonnenhut,
genannt  Echinacea ist imstande das körpereigene Immunsystem anzuregen. Dieses wird erreicht, indem die Fresszellen im Blut aktiviert werden. Das Hauptanwendungsgebiet liegt also in der Abwehrstärkung, aber auch anderweitig ist der Sonnenhut nicht zu verachten. Die Pflanze ist unter anderem entzündungshemmend, antibakteriell und schmerzstillend.

Vor allem die Ureinwohner Nordamerikas, die Indianer, darunter die Stämme der Komantschen, Cheyenne, Delaware und Poncas,
nutzen den Sonnenhut bei Erkrankungen. Dies betraf in erster Linie Halsschmerzen, Husten oder bei Problemen mit den Zähnen.
Er war auch ein gutes Mittel bei Schlangenbissen oder Insektenstichen.

Von der Anwendung Echinaceas stammt möglicherweise auch das bekannte Sprichwort: „ein Indianer kennt keinen Schmerz“ ab, denn aus älteren Schriften weiß man, dass aus der geschnittenen Wurzel, ein Tee hergestellt wurde. Dieser reduzierte Schmerzempfindungen und verbesserte durch die antiseptischen Eigenschaften zudem die Blutqualität. Vor allem wegen seiner medizinischen Heilkräfte wurde der Sonnenhut  in alle Kontinente importiert.

Was feststeht ist, die wichtigste Wirkung vom Sonnenhut
ist dieVermehrung der weißen Blutkörperchen,
wodurch 
dass Immunsystem gestärkt wird.

Echinacea ist eine bemerkenswerte Pflanze, denn sie ist anpassungsfähig, kann leicht vermehrt werden und verträgt sowohl  Hitze, als auch Kälte. Der Sonnenhut ist eine alte Arzneimittelpflanze, die allerdings bis zum Aufkommen der Schulmedizin, vor allen Dingen bei den Indianerstämmen in Nordamerika bekannt war.
Hier war Echinacea das „Allheilmittel“ schlechthin.

Diese Pflanze ist eine Schönheit vor ihrem Schöpfer und allein beim Anschauen der Nahaufnahmen überfällt mich Heiliges Erstaunen,
vor soviel Anmut, Grazie und heiliger Geometrie, vor Leuchtkraft und Exellenz. Darüber schreibe ich bestimmt noch einen Extra-Artikel.

Heute
möchte ich mit Dir durch Deine chronischen Schmerzen gehen,
die meines Erachtens allesamt ihren Anfang in einem Garten fanden.
Heute
möchte ich mit Dir über LÜGEN nachdenken, was eine Lüge ist und wie wir als feinsinnige Wesen lernen dürfen, sie an den Platz zu bringen,
wo sie endlich Ruhe geben und keinen weiteren Schaden anrichten können.

Die nun folgenden Zeilen habe ich so verfasst, dass sie wie ein persönlicher Brief an Dich, Du wunderbarer einzigartiger Mensch,
zu lesen sein mögen, mit dem innigen Wunsch, dass sie Dich genauso entlasten und Dir den einen oder anderen AHA-Moment bescheren.

Doch bevor es persönlich und versöhnlich werden kann,
zuerst ein paar Begriffserklärungen, damit Du weißt, was ich mit Wörtern wie Schmerz oder Lügen verbinde. Du erinnerst Dich?
Jeder von uns hat ja so seine eigenen Assoziationen oder Wahrheit.

Die Lüge 

„Eine Lüge ist eine  Aussage von der der Sender (Lügner) weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist und die mit der Absicht geäußert wird, dass der  Empfänger sie trotzdem glaubt.
Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen. Gelogen wird auch aus Höflichkeit, aus Scham, aus  Angst, Furcht, Unsicherheit und Not, um die Pläne des Gegenübers zu vereiteln oder zum Schutz der eigenen Person, anderer Personen oder Interessen, zwanghaft/pathologisch oder zum Spaß.

Der Schmerz

Die International Association for the Study of Pain
(IASP, Internationale Gesellschaft zur Erforschung des Schmerzes) definiert Schmerz folgendermaßen:
Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potentieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache“


Du wurdest belogen !

Liebes Menschenkind, ich hoffe es geht Dir gut. Ich muss Dir leider mitteilen, dass Du belogen wurdest. Dir wurde glaubhaft vermittelt, dass Indianer keinen Schmerz kennen würden.
Das ist eine Lüge. Indianer kannten sehr wohl Schmerzen.
Und gerade, weil sie wahre Schmerzenskenner waren, haben sie den Schmerz befragt, was ihn verursacht hat und was der gute alte Schmerz denn brauchen würde, um wieder zu gehen.
Nun, wenn Du jemanden richtig gut kennst, ihn aber nicht besonders magst, ist es doch sehr schlau, etwas zu finden, was ihn besänftigt und fröhlich seines Weges ziehen lassen kann, oder? Nun, genauso war es im Falle der Indianer, die auch so ihre alltäglichen Schmerzattacken durch Schlangenbisse oder Sonnenbrand durchmachten, genau wie Du.
Der gute alte Schmerz, den die Indianer sehr wohl kannten, meinte, um in Frieden gehen zu können, bräuchte er wohl einen Sonnenhut.
Zuviel Hitze begünstigt Schmerzen, gerade bei  entzündlichen Ereignissen. Da die Indianer sehr klug und weise sind, haben sie sich sofort und augenblicklich um die Beschaffung dieser Hüte gekümmert. Und siehe da!
Win-Win- Situation !!
„Schmerz glücklich, Indianer glücklich !“ 
Du liebe Seele, wenn diese Aussage nicht stimmt und das konnte ich Dir wohl eindeutig plausibel machen, also wenn diese Aussage nicht der Wahrheit entspricht, dann ist sie eine Lüge. Und, jetzt kommt mein dringender Verdacht, wenn Indianer doch Schmerzen kannten, und diesem Schmerz mit Echinacea zur Ruhe gebracht haben, dann stimmen folgende Aussagen, die Du in Deiner Kindheit hören durftest, vielleicht auch nicht mit der Wahrheit überein und Du wurdest belogen.
Das tut mir sehr leid für Dich, aber ich denke und hoffe, dass Du die Wahrheit vertragen kannst und den Lügnern vergeben lernst.

Liebevolle Grüße
von Gerda

So, jetzt noch einen Schluck Tee

Folgende Aussagen, die gerade feinhörige und hochsensiblen Kindern rund um den Globus als Wahrheit präsentiert wurden und immer noch werden, bedürfen einer erneuten Prüfung auf den Inhalt bezüglich Fakten und Echtheit. Empathische Kinder glauben ihren  Erwachsenen und kommen sehr schlecht mit dem gelogen gesprochenen Wort und ihrem dazugehörigen konträrem Gefühl, was sie intuitiv haben, zurecht. Mit der Zeit, versuchen sie, sich anzupassen, sich immer wieder selber in Frage zu stellen und schlussendlich, nach unendlich vielen Lügen und nach noch mehr Selbstzweifeln landen viele dieser wunderschönen Menschenkinder in einer Spirale von Unsicherheit und Angst, von Minderwert, Selbstverdammnis und großem Schmerz, gegen den kein Sonnenhut-Tee der Welt helfen kann. Wegen der ganzen Lügen.
Die Motivation der Großen werde ich hier nicht näher beleuchten, heute geht es mir um Dich und Dein inneres Kind und um all die besonderen Kinder, diese kleinen Herzen, die jeden Tag aufs Neue angelogen werden, obwohl sie ganz genau spüren, dass etwas nicht stimmt.

Folgende Lügen sind mir sofort und instinktiv wieder eingefallen:

  • Der Weihnachtsmann sieht alles und bringt Dir nichts mit,
    wenn Du nicht brav und artig bist (höchstens die Rute).
  • Der Storch bringt Dir eine kleine Schwester, wenn Du ihm ein paar Kluntjes auf die Fensterbank legst und sie morgen früh weg sind.
  • Wenn Du brav Deinen Teller sauber machst und auf isst, scheint morgen die Sonne.
  • Das hat doch gar nicht wehgetan.
  • Das in den Nachrichten kann hier nie passieren, das ist ja ganz woanders, hier passiert so etwas nicht.
  • Du brauchst keine Angst zu haben, Papa ist stärker als Tarzan.
  • Die Kätzchen hat Dein Onkel mitgenommen, sie machen jetzt Urlaub.
  • Die Noten der anderen Kinder interessieren mich nicht.
  • Wenn die Sonne scheint und es regnet, backen Hexen Pfannkuchen im Himmel.
  • Kinder, die ihr Kaugummi verschlucken sterben an Magenverklebung.
  • Mama hat nichts.
  • So schlimm ist die Krankheit von … schon nicht.
  • undsoweiterundsofort.

Welche Lüge fällt Dir spontan ein, wenn Du an Szenen aus Deiner Kindheit als Hochsensibles Wesen denkst?

Du wunderbare Seele,
Diese Woche war eine besondere, ich habe versucht, die großen Themen Hochsensibilität, Resilienz und Fasten unter einen (Sonnen)- Hut zu kriegen. Ob mir das gelungen ist, kannst nur Du beurteilen,
und ich wäre mehr als dankbar über ein ehrliches Feedback von Dir.

Während ich diese Zeilen an Dich schreibe,
wird unser Planet von einem Virus in Atem gehalten.
Es keimt in mir ganz leise und noch etwas diffus, aber sehr präsent, eben dieses Gefühl aus meiner eigenen Kindheit wieder in mir auf.
Das inkongruente und verwirrende Gefühl, das mich Jahrzehnte
meiner Lebensfreude gekostet hat.
Ich fühle die Emotionen von Unsicherheit und Angst um mich herum.
In machen Augen meiner Mitmenschen
meine ich sogar eine Form von Panik zu erkennen.
Und meine feinen Ohren hören?

In diesem Sinne,
die allerherzlichsten
Grüße, verbunden mit dem
Wunsch, dass Du
gesund und munter
bleiben mögest.

Deine

❣️Gerda ❣️

 

Mein Fastenvorschlag fürs Wochenende:
Bewusster Verzicht  auf Panik, Angst und Verwirrung, übermäßiges Konsumieren von schlechten Nachrichten und wenn es möglich ist, auf Lügen jeder Art (senden und empfangen).
Das wird hart und eine Challenge, aber dafür ist die Fastenzeit da.
Wir versuchen es, ok?

PS 1:
Der Sonnenhut ist natürlich mit in den immer größer und bunter werdenden Strauss eingebunden worden, keine Frage.

PS 2:
Hast Du schon mal etwas von Tollkirsche, Klatschmohn, Teufelskralle,
Elfenspiegel oder Hasenohr gelesen?

Eine Antwort auf „Fastenfreitag: „Indianer und ihre Sonnenhüte !““

  1. LIebe Gerda, da sagst du was. Kinder spüren intuitiv, ob jemand lügt oder nicht. Kleine Notlügen sind (na ja) in Ordnung, die Sache mit dem Weihnachtsmann ist so, da müssen wir ja alle wohl durch, der Ausgleich kommt mit den eigenen Kindern. Schlimm wird es aber, wenn Erwachsene ihnen aber Lebenslügen aufdrücken, und das innere Kind irgendwann sich selbst nicht mehr glauben darf, und eine Lüge als falsche Wahrheit anerkennen muss!!!

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