Der 4.Dezember: Stern über Betlehem !

Der 4. Dezember 

Hallo Du liebe Seele,
vielen Dank für die netten Kommentare, Mails und die guten Feedbacks auf den Kalender. Es ist eine Ehre für mich, hier zu schreiben.
Wenn dann noch einige von Euch es sogar lesen, macht mich das sehr glücklich und dankbar. Tun zu dürfen, was man liebt, ist ein großes Geschenk.
DANKE !!

Heute möchte ich Dir eine Geschichte über den Stern von Betlehem erzählen.  Es gibt viele davon, doch diese hat mein Herz sehr berührt.

Das ist ja an sich nichts Neues, doch …

Ein Stern …


Ein Stern

Was fällt Dir spontan ein, wenn Du an einen Stern denkst?
Sternschnuppe, Sternanis, Sternstunde, Sternenstaub, Sternenkarte, Morgenstern, Abendstern und natürlich der zur Zeit von allen verehrte Zimtstern. Lieder, Gedichte, Geschichten gibt es in großer Zahl.
Welches ist Deine erste Azzoziation mit Sternen?

Dinge oder Vorhaben können unter einen guten Stern stehen.
Astrologen befragen die Sterne nach der Zukunft, Astronomen in einer Weise auch, aber wohl mehr mit Mathe. Seefahrer und Abenteurer richten sich seit Jahrhunderten nach den Sternen.
Keine Frage, Sterne üben eine Faszination auf uns aus.
Vielleicht weil sie uns erahnen lassen, Teil von etwas ganz Großem zu sein oder die Hoffnung wecken, daß da noch jemand ist. Außer uns.

Spätestens seit Leonardo Da Vinci, Herrn Kepler und wie die großen Männer und Frauen der Sternkunde heißen mögen, wissen wir,
daß unser Planet nicht der einzige im Multiversum zu sein scheint.
Manche glauben, daß es andere bewohnte Planeten gibt, andere nicht.
Manche sagen, die Erde ist ein Stern, andere nicht.

Sternenstaub

Mir gefällt der Gedanke, aus Sternenstaub zu bestehen. Wenn wir uns darauf einigen können, daß die Erde ein Stern ist und wir alle, ich meine hier unsere Körper in Form von Materie, von der Erde kommen und wenn unsere Lebenszeit zu Ende geht, wir wieder zu Erde werden.
Dann ist der einzig logische Schluss für mich, daß Du und ich wohl aus Sternenstaub bestehen, oder?
Was für eine Ehre!
Sternenstaub!

Nun, ich bin weder eine Astrologin noch eine Astronomin, noch eine Astronautin, letzteres wäre sicher eines meiner Traumberufe gewesen.
Ich schrieb darüber in einem Sehnsuchtsblog.

Der Stern von Betlehem 

Als Kind und auch als junge hochsensible Frau habe ich mir eigentlich nie Gedanken über die Echtheit und die Strahlkraft dieses Sternes über dem Stall von Betlehem gemacht.
Das ist übrigens ein typisches Merkmal von mir, wenn sich in meinem Herzen etwas richtig anfühlt, glaube ich daran. Das ist in manchen Situationen hilfreich, doch leider muss ich mir an dieser Stelle auch eingestehen, daß an anderer Stelle in meinem Leben eine gesunde Portion Skepsis mich vor einigem Schmerz hätte bewahren können.
Was diese Sterngeschichte jedoch betrifft, gab es für mich keinerlei Zweifel, ebenso wenig wie für meine feste Überzeugung, daß Gott Himmel und Erde geschaffen hat.

Wahrheitssuche

Im Jahre 2007 wurde ich auf einen Mann, besser gesagt einen amerikanischen Rechtsanwalt aufmerksam, der,  von seiner Weihnachtsdekoration inspiriert, sich auf die Suche nach Beweisen für eben diesen Stern machte und einen kleinen Film über seine erstaunlichen Rechercheergebnisse drehte.
(Star of Bethlehem von Frederick A. Rick Larson)

In diesem Film beschrieb er ganz genau, wie er mit einem der damals neusten Astronomie-Computer-Programm und den biblischen Schriften zu dem klaren Ergebnis kam, daß es diesen Stern über Betlehem  wirklich gegeben hat.

Beweise

Ich kann mich noch an die lebhafte Diskussion erinnern, die dieser Film in zumeist christlichen Kreisen ausgelöst hat. Auf den Inhalt diese Filmes möchte ich heute nicht näher eingehen, vielmehr auf die Tatsache, daß diese Weihnachtsgeschichte, so absurd und unglaublich sie erscheinen mag, anscheinend die Anziehungskraft hat, dass ein netter, bürgerlicher, verstandesgesteuerter, analytisch denkender, und  treu arbeitender Anwalt alles Beiseite stellt und sich dem Phänomen
„Stern von Betlehem
“ stellt. Und das mit einer Leidenschaft und Ausdauer, die zu bewundern ist.

Ich bin auf meiner Lebensreise vielen (vielleicht zu vielen) Christen begegnet, die sich über Themen wie Evolution oder Schöpfung,
Abendmahl, Taufe und Weihnachten gestritten, nicht selten zerstritten haben. Die einen sagten, ich solle jedes Wort der Bibel als echt und wahr betrachten, die anderen sagten, die Bibel sei ein Buch voller Geschichten und alles wäre nur im übertragenden Sinne zu verstehen. Die einen sagten, Gott heilt heute noch, die anderen sagten, Gott straft mit Krankheiten.
Jeder Mensch hat das Recht auf seine Art zu glauben, solange er seinem Gegenüber in Respekt und Liebe begegnen kann.
Denn darin dürften wir uns seit Karfreitag diesen Jahres doch einig sein:

Nun aber bleiben, Glauben, Hoffnung, Liebe – diese drei.

Das größte ABER ist die Liebe.

Erwachsen und hochsensibel zu sein bedeutet für mich, in Bezug auf den Stern, daß ich immer zur rechten Zeit ein Zeichen vom Himmel bekomme, wohin mein Weg mich führt, die nächsten Werke für mich vorbereitet sind. Ja, und warum sollte es im Falle der weisen Männer, denen ich einen Extra-Blog-Beitrag widmen werde, nicht ein extra für sie geschaffenes Himmelszeichen gewesen sein?

Wenn die Aussagen in der Bibel stimmen, bin ich frohen Mutes, daß die Wissenschaft im Laufe unseres Erdzeitalters die richtigen Wege und Methoden für diese Beweiserbringung finden werden.
An anderer Stelle erwähnte ich schon, daß die Teleskope immer größer und die Mikroskope immer kleiner werden.
Ernsthafte Wissenschaft stellt sich immer wieder in Frage, um der großen Wahrheit und den Antworten auf die elementaren Fragen auf die Spur zu kommen.
Da leben wir wirklich in spannenden Zeiten.

Und bis dahin,
Du liebe Seele
auf einen Tee und
einen kleinen Snack
heute vielleicht in Form
des einen oder anderen Zimtsterns.

Herzliche Grüße

❣️ Gerda❣️

 

PS:
Ich liebe Menschen mit einem messerscharfen analytischen Verstand, die nur glauben können, was sie sehen und erklären können, die Wissen und Wissenschaft an die erste Stelle setzen.

Erstaunlich ist jedoch auch die Tatsache, daß über 40.000 teilweise erwachsene Männer und Frauen Geld dafür ausgeben, um sich von zwei magischen Jungs aus dem Rheinland „verzaubern“ zu lassen, oder?

Anscheinend gibt es einen Teil in jedem von uns, der an etwas glauben möchte, was er nicht erfassen kann. Das zuzugeben ist keine Schwäche.
Ich glaube fest daran, daß es Dinge zwischen den Welten gibt, die
(noch) nicht mit unseren begrenzten Möglichkeiten zu erklären sind.
Deswegen nennt man es ja auch Glauben:

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das,
was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem,
was man nicht sieht.
Hebräer 11,1 

Und was die zerstrittene Christenheit betrifft, dazu mache sich bitte jeder sein eigenes Bild auf seine Weise.
Aber bitte in Liebe und Respekt, nicht daß noch jemand von uns in dieser schönen Adventszeit einen Anwalt braucht!

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