Der 17.Dezember „Der Esel und die Pyramide“

Der 17. Dezember


Du liebe Seele,

ich hoffe daß es Dir gut geht, daß es Dir und Deiner Seele gut geht.
Heute möchte ich mit Dir kurz darüber nachsinnen, was Du und ich wirklich wirklich zum Leben brauchen .

Welche Rolle dabei ein Esel und eine Pyramide spielen?


Was braucht ein (hochsensibler) Mensch zum Leben?

Ich weiß nicht, ob es Dir auch schon aufgefallen ist, daß gerade in der Weihnachtszeit bei vielen Menschen Wünsche nach Dingen wach geküsst werden, die sie eigentlich gar nicht brauchen.
Ich verzichte an dieser Stelle mal auf Beispiele,
Du ahnst, worauf ich hinaus möchte.
Nein?

Also gut, ich schreibe von der achten Krawatte, dem zwölften Schal, dem vierzehnten paar Handschuhe, oder …
Jetzt fällt Dir auch etwas ein, oder?

Da wir uns in Riesentürchen auf den Heiligen Abend zubewegen, habe ich mir die Frage gestellt, was Jesus wohl so gebraucht hat. Und auf eine geheimnisvolle und unerklärliche Weise sah ich vor meinen Herzensaugen zwei Dinge.
Ich sah einen Esel und eine Pyramide.
Da ich schlau genug bin, meiner Intuition zu folgen, kommt hier das Ergebnis meiner Überlegungen, wie das zur oben genannten Frage passen könnte.

Jesus und die Esel

Zu biblischen Zeiten galten Esel als Lasttiere und Transportmittel.
Die Reise von Maria und Josef von Nazareth nach Betlehem fand sehr wahrscheinlich auf einem Esel statt. Vielleicht waren auch wirklich Ochs und Esel  an der Krippe im Stall. Das ist eine Vermutung von mir, entspricht  aber vielleicht den damaligen Lebensgewohnheiten.
An dieser Stelle sei noch zu erwähnen, daß die Bibel nur so von unglaublichen Geschichten von Eseln gespickt ist. Bei einer Gelegenheit redet sogar ein Esel mit einem brutalem Tierquäler.
Oder an einer anderen Stelle ergeht die Aufforderung, zu stark belastete Esel aus Feindeshand zu befreien.
Als Jesus seinem sicheren Tod entgegen sah, ritt er demütig auf einem Esel in die Stadt Jerusalem ein, nicht auf einem Pferd oder einem Kamel oder Elefanten.
Im Leben von Jesus kommen also immer wieder Esel vor.
Als er seine Jünger losschickt, ihm eben diesen Esel zu besorgen, sagen diese schlicht und ergreifend: „Der Herr braucht einen Esel“

Jesus braucht also einen Esel.
Diese Szenerie wurde bereits lange vor der Verwirklichung vorhergesagt, so wie etliche Geschehnisse rund um das Wirken von dem Baby in der Krippe.
Also, lies und staune:

Der Friedenskönig

„Du Tochter Zion, freue Dich sehr, und Du Tochter Jerusalems, jauchze! Siehe Dein König kommt zu Dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf dem Füllen einer Eselin.“
So steht’s geschrieben im Buch der Liebe in Jesaja 9,9.

Die Sache mit dem Esel ist mir jetzt klarer geworden.
Wäre da noch die Pyramide!

Moin Herr Maslow !

Abraham Maslow, seines Standes ein humanistisch geprägter  Psychologe aus Amerika (geb*1908) hat seinem Menschenbild gemäss ein Treppenmodell der Motivation entwickelt, welches sich in fünf Stufen unterteilt.

1. Die physiologischen Bedarfe (Nahrung, Wärme usw.) sind die grundlegendsten und mächtigsten unter allen:
Die Bedürfnisse, die man gewöhnlich als Ausgangspunkt der Motivationstheorie benutzt, sind die sogenannten physiologischen Triebe.“ 

2. Danach folgen unsere  Sicherheitsbedürfnisse.
Sicherheit; Stabilität; Geborgenheit; Schutz; Angstfreiheit; Bedürfnis nach Struktur, Ordnung, Gesetz, Grenzen; Schutzkraft“

3. Als Nächstes entstehen soziale Bedürfnisse.
Wenn sowohl die physiologischen als auch die Sicherheitsbedürfnisse zufriedengestellt sind, werden die Bedürfnisse nach Liebe, Zuneigung und Zugehörigkeit auftauchen.“

4/5. Erst dann können Achtung und Selbstverwirklichung im Leben eines Menschen Fuß fassen.

Herr Maslow veranschaulicht hier wirklich deutlich, was wir brauchen, um zu gedeihen:

Im Umkehrschluss heißt das wohl soviel:
Wenn die unteren Stufen nicht hinreichend gefestigt sind, wie Nahrung, Wasser, Wärme, ein Dach über dem Kopf und Sicherheit im Alltag, hat unser fragiliches Körper/Geist/Seele-System gar keine Kapazitäten frei, um um Liebe und Zuneigung zu geben oder zu empfangen.
Nach diesem Pyramidenmodell benötigen wir als Menschen, die sich nach einem Sinn sehnen und den unfassbaren Drang nach Achtung und Selbstverwirklichung spüren, auf allen anderen Ebenen einen Vorrat.
Ich kann Dir wirklich empfehlen, Dich schlau über dieses Modell zu machen, es erklärt sehr viel vom menschlichen Verhalten und warum wir zu Gräueltaten, Hass und Mord fähig sind. Doch forsche selber nach, es lohnt sich.

Der Esel und die Pyramide

Heute habe ich uns die Frage gestellt, was wir wirklich wirklich brauchen und wenn ich mir jetzt mit klarem Verstand diese Pyramide anschaue, muss ich feststellen:
„Ich habe alles, was ich brauche um in meiner Persönlichkeit zu wachsen und zu gedeihen.“ 
Wir haben genug zu essen, ein Bett und ein Dach über dem Kopf, wir sind wunderbar versorgt und leben in einer Familie, ein paar gute Freunde sind auch immer für uns da. Die Liebe unter uns wächst.

Also: Eigentlich brauche ich nichts mehr !

Betrachte ich nun jedoch anhand dieses Modells der Pyramide das Leben von Jesus, komme ich zu dem unweigerlichen Schluss, daß dieser Mensch, dessen Geburt wir nächste Woche feiern,
ein sehr besonderer Mann gewesen sein muss.
In den Lebzeiten von Jesus war die Welt kein sicherer Ort, viele Menschen litten Hunger, Epidemien und Kriege bestimmten das Tagesbild. Der Großteil der damaligen Bevölkerung hatte mit Stufe 1 der Maslowschen Pyramide alle Hände voll zu tun, Ungerechtigkeit und Kriege plagten die Menschheit.
Und dann kommt ER, mitten in dieser furchtbaren Zeit, um Frieden zu bringen und Hoffnung, um Liebe und Heilung zu schenken, um sein Ohr den  Armen und den Reichen zu öffnen und um eine völlig neue Lebensweise vorzustellen, die bis heute 2000 Jahre später immer noch Menschen fasziniert und die Kraft hat, Leben nachhaltig zu verändern.

Wenn jemand angesichts dieser Umgebung und den schlimmen Verhältnissen zu folgenden Worten fähig ist, muss meiner Meinung nach diese Pyramide für IHN nicht gegolten haben. Anscheinend speiste sich seine Selbstverwirklichung aus einer anderen himmlischen Quelle.

Selig sind …

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.

Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit;
denn sie werden gesättigt werden.

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.

Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.

Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes
genannt werden.

Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen;
denn ihnen gehört das Himmelreich.

Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt
und alles Böse über euch redet um meinetwillen.

Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.
( Matthäusevangelium Kapitel 5)

Mit diesen wunderbaren Worten
wünsche ich Dir einen
guten Tag, mit etwas Zeit,
zum nachdenken,
was Du und ich
wirklich wirklich brauchen.

In Liebe

❣️Deine Gerda❣️

 

Bis morgen , wir treffen uns vor dem Türchen mit der No. 18 !

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