Der 16.Dezember: „noch 15 Tage!“

Der 16. Dezember

 

 

Du liebe und wundervolle Seele,

Heute ist der 16.12.2019 und es sind noch genau 15 Tage bis dieses tourbulente Jahr zu Ende geht.
350 Tage und Nächte haben ihre Spuren in unseren Leben hinterlassen. Momente voller Glück und Staunen liegen hinter uns genauso wie Zeiten der Traurigkeit und Verwirrung.

Welche Spuren sind von Dir in diesen 8400 Stunden geblieben?

Spurensuche…


Eine Spur

Eine Spur kann ein Abdruck oder Einruck sein, den jemand oder etwas im Laufe seines Lebens hinterlässt. Ebenso können Spuren einen Anhaltspunkt bieten, wenn man sich auf die Spur begiebt, etwas tiefer verstehen und erkunden zu wollen. Beim Skifahren sollte man in der vorgegebenen Spur bleiben und Tiere hinterlassen auch ihre unverkennbaren Spuren z.B. im Schnee (für den, der sie lesen kann).
Ein Erdbeben oder eine schlimme Erkrankung können ihre Spuren hinterlassen. Auf der Autobahn bleibst Du am besten auch auf Deiner Spur, sonst hörst Du Deinen Namen im Radio als Geisterfahrer.
Eine Spur kann auch bei einer Musikaufnahme ein bestimmter Resonanzbereich sein.
Und letztlich kann eine Spur zu viel Salz die ganze Suppe verderben.

Du kannst also Spuren lesen, legen, hinterlassen oder befahren.
Spurlos verschwinden oder eine heiße verfolgen.

Heute nach 350 Tagen, die nie wieder kommen werden,
ergehen diese Fragen an Dich:

Welche Spur habe ich aufgenommen, wofür habe ich ein neues Gespür entwickelt?

Welche Spuren habe ich in den letzen 8400 Stunden hinterlassen?

Welche Spur hat sich als Sackgasse gezeigt und wird deswegen nicht weiter verfolgt, welcher möchte ich weiter folgen?

Wo bin ich auf die falsche Spur geraten und es kommen mir Laster entgegen? Bin ich als Geisterfahrer unterwegs? Falsch abgebogen ?

Eine Spur

Die meisten Spuren sieht man erst im Rückblick, oder?
Du ahnst nicht, was Dein Lächeln an der Kasse bei der Kassiererin ausgelöst hat oder ob Du den Tag der Arzthelferin mit Deiner Schokolade versüßt, dem alten Herrn den Vortritt beim Parken gegeben oder dem Zeitungsverkäufer an der Straßenecke ein paar Euro zugesteckt hast.
Deine Intuition, die Dich dazu brachte gerade in jenem Moment Deine Freundin anzurufen, die echte Not hatte oder den liebevoll gekochten Pudding für die Seelen Deiner Liebsten, die übernomme Nachtschicht Deiner Kollegin, den Einkauf für die alte Nachbarin …

Das Jahr hat noch 15 Tage, dann ist es vorbei und mit ihm die Chance in 2019 Spuren zu lesen oder zu legen. So ist das mit der Zeit, sie ist wirklich einmalig.
Ich bin ein großer Fan von Jahresrückblicken, nicht um in der Vergangenheit rum zu stochern, vielmehr um meine größte Leidenschaft zu kultivieren:
Meine Suche nach Liebesspuren und meine Lebensübung dankbar zu sein, für alles, was in diesen Jahr an Gutem zu uns gekommen ist.
Für mich persönlich war dieses Jahr ein sehr gutes Jahr, die guten Tage haben die schlechten in weiten Teilen deutlich überholt.
Doch auch für die schlechten Tage, die schmerzvollen Stunden, die beängstigenden Minuten und die durchwachten Nächte bin ich dankbar.
Denn: ich bin noch hier, ich liebe mein Leben und bin überwältigt von der Liebe desjenigen, der mich trägt und tragen wird ,
auch in 2020.

Deine Spur im Sand

Tag für Tag wolltest du bei mir sein,
Ich glaubte mich in deiner Hand.
Dann holten mich meine Zweifel ein,
Ich bin den Weg zurückgerannt.
Ich erinnerte mich an das Meer,
Ich war gefallen dort am Strand.
Dort fand ich unsre Spur und folgte ihr,
Bis ich an jener Stelle stand.

Wo bist du, Herr, wenn die Nacht sich senkt?
Gib mir doch deine Hand.
Wo bist du, Herr, wenn meine Angst mich lähmt?
Ich seh nur eine Spur im Sand.

Scheinbar gehst du nicht mehr neben mir,
Wenn der Weg ins Dunkel führt.
Du bist da, so dachte ich von dir,
Doch wann hab ich dich je gespürt?
Ich weiß so wenig von der Zeit
Als ich erschöpft am Boden lag.
Doch warum fühl ich keine Müdigkeit,
trotz all der Lasten, die ich trag?

Wo bist du, Herr, wenn die Nacht sich senkt?
Gib mir doch deine Hand.
Wo bist du, Herr, wenn meine Angst mich lähmt?
Ich seh nur eine Spur im Sand.

Damals muß ich eingeschlafen sein,
Ich weiß nicht, ob ich noch Kraft besaß.
Als ich erwachte war ich ganz allein,
Doch lag ich weit vom Meer im Gras.
Wenn ich daran denke frag ich mich,
Wie ich dorthin gekommen bin.
Meine Gedanken streifen dich,
Und Freude füllt meinen Sinn.

Du bist bei mir, wenn die Nacht einbricht,
Ich ruhe in deiner Hand.
In deinen Armen schlafend trägst du mich.
Ich sehe deine Spur im Sand.

Text und Musik: Gregor Linßen
Inspiriert „Spuren im Sand“ von
Margaret Fishback Powers

Du liebe Seele,
heute wünsche ich
Direin wenig Zeit zum
Spuren  suchen und finden.
Mit einem dankbaren Herzen
für alle die Menschen, die gute Spuren
in Deinem Leben hinterlassen haben und
mit Gnade und Vergebung, für die anderen.

In diesem Sinne,
schön in der Spur bleiben

❣️Deine Gerda❣️

In den letzten Jahren habe ich die Zeit zwischen den Jahren immer genutzt um mich in Frieden vom Alten zu lösen und mich in Liebe dem Neuen zu öffnen. Jedesmal, wenn ich am Ende eines Jahres meinen Kalender und mein Tagebuch anschaue, komme ich aus dem Staunen nicht heraus, wieviele Wunder geschehen sind und wie groß die Bewahrung in brenzlichen Situationen war.
Das ist wundervoll.

Ich danke Dir heute von Herzen, daß Du mit mir auf diese spannende Blogreise gegangen bist, und mein Gebet ist es, daß diese Möglichkeit des Austausches gute und liebevolle Spuren in Deinem und meinem Leben hinterlassen möge.

Heute ist der 16.12.2019 und es sind noch genau 15 Tage bis dieses tourbulente Jahr zu Ende geht.  Viel Freude bei der Spurensuche.

2 Antworten auf „Der 16.Dezember: „noch 15 Tage!““

  1. Liebe Gerda,
    so ein Jahr hinterlässt wirklich viele Spuren, gute und weniger gute.
    Mein Jahr fing ja gleich turbulent an, aber es wurde alles gut.
    Ich glaube, die weniger schönen Spuren gehören zum Leben dazu, damit wir nicht überheblich werden.
    Dazu folgenden Spruch :
    „Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast, wenn Gott dir gar nichts nehme und geb‘ dir keine Last, wie wäre es um dein Leben du Menschenkind bestellt?
    Du würdest schier verderben, so lieb wär dir die Welt.“

  2. Liebe Gerda,
    dieses Jahr hat deutliche Spuren hinterlassen. Aber frag nicht wie! Ich hatte ewig auf dieses Jahr gewartet, hatte viele Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche an dieses Jahr. Sie haben sich erfüllt! Und eigentlich alle Erwartungen noch übertroffen. Sicherlich waren auch einige nicht so schöne Momente dabei, aber das Gute überwog. So bin ich auch etwas traurig darüber, dass das WUNDERvolle 2019 zu Ende geht. Aber ich kann mir vor ihm verneigen und sagen: Vielen Dank, vielen Dank 2019! Du warst mein WUNDERvoller Begleiter, Türenöffner und Wegbereiter. Es hat mir so gut gefallen, dass ich Verlängerung beantragt habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.