Augen auf bei der Namenswahl – Woche fünf❣️

Ich grüße Dich aus der Mitte meines Herzes❣️

Unglaublich, Woche fünf ist in die frühsommerlichen Lande gegangen und DU bist noch dabei. Ich gratuliere. Ich bin auch noch da.
Gestern haben wir ja 70 Jahre Grundgesetz gefeiert, heute grüße ich Dich unter anderem aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch, wo das deutsche Namensrecht geregelt ist.

Wenn ein Kind das Licht dieser herrlichen Welt erblickt, haben die dazugehörigen großen Menschen eine Idee davon, wie dieses winzige Wunder wohl heißen könnte. Nutella, Fanta, Rasputin oder Pfefferminza, Milka, Möhre oder Sputnik, Whisky, Cola oder Gin.
Nun ist es in unserem Rechtsstaat so geregelt, dass der Name des Babys beim örtlichen Standesamt gemeldet und eingetragen werden muss. Mit diesem  bürokratischen beurkundetem Akt ist ein neuer Bürger in die Gesellschaft aufgenommen.
Soweit, so gut. Manchmal muss ein Standesbeamter die Antragsteller jedoch bitter enttäuschen, weil der bevorzugte auserwählte Vorname nicht erlaubt ist, aus verschiedensten Gründen.
Kleines Kopfkino: Wir sitzen im Café und ein kleines Mädchen rennt wild um die Tische herum, bis die Mama ruft:  „Meine liebe Milka-Möhre-Pfefferminza, komm sofort zu Mama, sonst gibt es keine Schoko-Apfel-Ingwer … Torte!“ Aus diesem Grund und anderen sind einige Vornamen schlichtweg nicht erlaubt. Einen Lucifer, Porsche oder Waldmeister möchte man nicht auf dem Spielplatz neben seinen Kindern rutschen sehen. Klingt doch befremdlich, wenn ein Papa lauthals schreit: „Porsche, mein Grosser, nicht dem Lucifer Sand in die Augen werfen und Du Waldmeisterchen, komm sofort von der Kletterwand. Ich bitte euch zu hören, sonst gibt es keine Dinkelplätzchen mehr!“ Kopfkino Ende.

Auch aus diesem Grund bin ich ein Fan von Rechtsgrundlagen, die Sinn machen, wie in diesem Fall und Du?

DU fragst Dich jetzt entweder, was Deine großen Menschen sich wohl auf dem Weg zum Standesamt für Dich ausgedacht haben und warum. Oder und das ist wahrscheinlicher, DU fragst Dich, was dieser kleine Ausflug in die Welt der verbotenen Vornamen mit meinem Herzensgruß von Woche fünf ❣️zu tun hat!

Mein Babyblog, mit dessen Idee ich so lange schwanger gegangen bin und dessen Geburt schweißtreibend, aufregend und zeitverzögert von Statten ging. Mein Babyblog sollte unbedingt den Namen: www.das größte ABER.de bekommen. Das war eigentlich schon bei der Zeugung vor Jahren klar, hielt sich über die ganze Schwangerschaft und durch die Geburtsschmerzen. Vier Wochen haben wir uns kennengelernt, sind uns nahe gekommen und auch etwas gewachsen. Soweit so gut.

Leider hat der zuständige Internetnamenchecker jetzt entschieden, dass die erste Wahl meines Favoriten-Namens nicht förderlich für das gesunde Aufwachsen für mein  Blogbaby sei. Begründung: man findet es einfach nicht gut wieder, wenn jemand sich zum Spielen verabreden will, mit den ganzen Sonderlauten wie ß, doppel s oder ö.
Das ist für mich als Blogmami natürlich nicht tragbar. Wegen einem Namen keine Spielverabredungen, no go!
Also: Alternative finden, ein neuer Name, der sehr fix angeklickt und gefunden werden kann, muss her. In Woche fünf !
So heißt Dein Blog für Hochsensibilität und Empathie ab sofort:
www.empathie.blog
Ich wünsche mir natürlich sehr viele tolle Spielfreunde für mein Baby, denn Du weißt ja: nur im Spielen lernt man leicht und unbeschwert.
Die Aussicht, zusammenzuwachsen, also in beiden Hinsichten wäre eine Ehre für mich.
Zusammen wachsen zu liebevollen emphatischen Menschen. Für diese Vision kann ich meinen favorisierten ersten Namen gerne als Zweitnamen eintragen lassen, oder?

Ich wünsche Dir ein sonniges verspieltes Wochenende
mit viel Spaß und Momenten des unbeschwerten Lernens.

Bis nächste Woche

Deine Gerda
Blogmama

PS: Vielleicht mit Freunden bei einem Wortspiel aus unserm Blog?

 

3 Antworten auf „Augen auf bei der Namenswahl – Woche fünf❣️“

  1. Liebste Gerda.
    Ich kann sehr gut nachempfinden, mit wieviel Verzicht und mit wie vielen Gelüsten die Schwangerschaft verlief , die Schmerzen bei der Geburt, die Vorfreude auf das Gezeugte und es dann zu halten und allen so stolz zu zeigen. Nicht, weil ich selbst Mutter bin, nein bin ich nicht – zumindest nicht in diesem Leben-, aber ich kann es mitfühlen, wenn ich jemandem mit Klangschalen bespiele. Ich hörte schon die Freude, die Angst, das Loslassen der Schwangerschaft während der Geburt, den Kaiserschnitt – das Herausreißen des Kindes, das Unwohlsein der Mutter, wenn jemand anderes das Baby im Arm hielt und ich hörte sogar Namen von Kindern, die am liebsten so genannt worden wären. Aber ich hörte auch schon Namen – teils von älteren Menschen, die ihren Namen überhaupt nicht mochten.
    Sie quälen sich ein Leben lang damit.
    Das hast Du es mit Deinem tollen Blog doch etwas leichter gehabt.
    Sieh es als „Stillzeit“ (bis zum neuen Namen war es relativ still). Nun hat Dein Baby einen „würdigen“ Namen erhalten und diesen darf es in die schöne Welt hinausschreien.
    Ich kann mich persönlich mit „empathie.blog“ besser anfreunden, als mit „das große Aber“.
    Das Schreiben meines Buches bis hin zur Veröffentlichung ist genauso eine Schwangerschaft gewesen. Ist das Baby dann da… hält man es voller Stolz in seinen Händen.
    Treffen wir uns doch mal mit unseren Babys auf dem Spielplatz und trinken darauf einen schönen Becher heiße „Milka“…. 😉
    Umarmung

  2. Liebe Gerda, jetzt wird es aber mal höchste Zeit, dass ich mich auf Deinem Blog melde…..fünf Wochen bin ich schon mit Dir unterwegs und ich bin auf Deiner’Reise‘ so gerne an Deiner Seite.Deine Gedanken berühren mich,sie trösten mich,sie machen mir immer wieder Mut nach vorne zu gucken…..jedes Thema ein Genuss……schön,dass es Dich und Deinen Blog gibt….Danke❤ und eine liebevolle Umarmung von Marion

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