Auf dem Weg zum Berggipfel – kommst du mit? ❣️Ein Herzensgruß❣️

Du wundervolle Seele,
heute möchte ich
Dich einladen …

… auf eine Bergtour!
Du wunderst dich, von einem Flachlandmädchen, die nur Deiche kennt, eine solche Einladung zu bekommen?

Der Gebirgsketten-Effekt

Das verstehe ich, wir leben in Zeiten von Wundern.
Und vom Wandern.
Wir sind demnach hochsensible wandernde Wundernde.
Weiche, wache, wertvolle, weiterdenkende, wichtige, wollende, werdende, wartende und wandernde Wundernde.

Heute möchte ich dir den sog. Gebirgsketten-Effekt vorstellen, den Menschen erleben, wenn sie ihre Hochsensibilität für sich als echtes präsentes Lebensgefühl entdecken und sich darin wiederfinden können.

Und
ich erlebte dann das,
was ich heute als „Gebirgsketten-Effekt“
bezeichne, weil mir nicht nur ein Stein vom Herzen fiel,
sondern in leicht hyperbolischer Formulierung, eine ganze Gebirgskette, also sein Moment existenzieller Erleichterung.
Ich würde sagen, das Leben dreht sich um 180 Grad.“
– Dr. Michael Jack –

 

Das haben viele Hochsensible erlebt, diesen Moment, an dem klar war, dass es wahr ist, dass es genetische Gründe für unsere tiefe Wahrnehmung gibt.

Bis zum Gipfel oder zum Gebirgsketten-Effekt ist es für viele von uns ein langer und schmerzhafter Weg gewesen.
Einige haben ihn noch vor sich.
Wie ist es bei dir?
Kannst du dein Leben schon von oben aus, in einem neuen Licht betrachten?

Mich lässt dieses Bergsteigerbild nicht los, dieser Weg, dieser Aufstieg, diese steilen Phasen, dieser Frust, diese Hoffnung, Nebel, Steine, Durst, Blasen an den Füßen, Verzweiflung, Gedanken ans Umkehren …
Gebirgsketten-Effekt, schön wär‘s.

Jede Gipfelerklimmung
ist persönlich, individuell und einzigartig.
Wie du und wie ich.
Würden 51 hochsensible Menschen einen Berg besteigen, und sich Notizen darüber machen, was sie fühlen, sehen, riechen, hören oder woran sie sich erinnern, würde ich mit Sicherheit 50 verschiedene Wegbeschreibungen bekommen.
Oder gibt es da so etwas wie eine Gemeinsamkeit bei allen im Aufstieg?
Irgendetwas, was jeder in dieserTruppe erlebt hat?
Wer macht sich überhaupt auf den Weg?
Gibt es Voraussetzungen für den Aufstieg?
Fragen über Fragen …

 

Wie war das noch mit dem Berg ?
Ich erinnere mich an einen ganz besonderen aus dem Buch der Bücher!


Von David.
Ein Psalm.
Des HERRN ist die Erde und ihre Fülle,
die Welt und die darauf wohnen.
Denn er, er hat sie gegründet
über Meeren und über Strömen sie festgestellt.

Wer darf hinaufsteigen auf den Berg des HERRN
und wer darf stehen an seiner heiligen Stätte?

Der unschuldige Hände und ein reines Herz hat,
der seine Seele nicht auf Falsches richtet
und nicht schwört zum Betrug.

Er wird Segen empfangen vom HERRN
und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.

Soweit der Beginn des 24. Psalms aus der Mitte der Bibel, hier aus der Elberfelder Übersetzung. Im Verlauf schreibt David dann noch über Tore, die geöffnet werden sollen für einen König.
Doch heute soll es um diesen Berg gehen.
Um diesen Berg und seinen Gipfel.
Um deinen heiligen Berg und um meinen!

Es folgen nun die vier Topvoraussetzungen, deinen heiligen Berg zu besteigen, den Gipfel zu erklimmen und wenn es gut läuft, deinen höchstpersönlichen Gebirgsketten-Efffekt zu erleben.
Ich schreibe hier von meiner Reise, meinem Weg, meinem Aufstieg.

  • Unschuldige Hände
    Bevor der Berg überhaupt in Sicht kommt und du einen Aufstieg erwägst, sollten die Schuld und Verantwortung deiner Lebenslage grundlegend geklärt sein. Mit Händen voller Schuldzuweisungen und der Abgabe deiner Verantwortung für dein Leben ist ein Aufstieg fast unmöglich. Du wirst mit Sicherheit immer und immer wieder unten im Tal um deinen Berg kreisen.
    Erst wenn deine beiden Hände frei sind, kann der Aufstieg beginnen.
    Die brauchst du, für das Öffnen deines Rucksacks, das Pflücken von Heilkräutern und zum klicken auf deine Kamera für atemberaubende Aufnahmen, und zum Schlürfen aus der Heilquelle, das Staunen, wenn ein Schmetterling sich auf einer deiner Hände niederlässt.
    Vielleicht braucht ein Mitwanderer auch eine helfende Hand.
    Freie Hände ohne Schuld sind die Grundvorraussetzung. Viele Hochsensible kreisen leider ihr Leben lang um ihren Lebensberg und kommen immer und immer wieder an die Stelle, anderen Menschen oder Umständen die Schuld zu geben, halten an alten Versetzungen fest oder geben die Verantwortung für ihr sensibles Leben ab.
    Das ist traurig, dabei würde ein einziger Blick nach oben schon helfen, endlich die alten schweren Lasten aus den feinen Händen zu legen.
    Die gute Nachricht ist: egal wie oft du schon deinen Berg umrundet hast, heute kann dein „Tag der unschuldigen Hände“ werden.
    Dazu gehören auch die Taten deiner Hände, die nicht zum Wohle aller beigetragen haben. Das Erlebnis freier und unschuldiger Hände ist wundervoll und jedem Menschen zu wünschen.
    Was trägst du noch so mit dir rum, hast du beide Hände frei?
    Gibst du immer noch jemanden die Schuld?
  •  Ein reines Herz
    Sind deine Hände erstmal befreit, kann es los gehen. Nach dem euphorischen Anlauf kommt dann bei den meisten das Herz mit all seinen Flecken und Narben in den Fokus des Wanderers.
    Ehrlich zu sich zu werden, sich sein eigenes Herz anzuschauen, ist schwer und tut sehr sehr weh. All die Geschichten und Erlebnisse, die uns so gestresst und gekränkt haben, weil wir es nicht besser wussten. Wie oft haben wir versucht so wie die anderen zu sein? Wie oft sind wir gescheitert? So viele Enttäuschungen, soviele Verwundungen.
    Manches hochsensibles Herz ist nicht nur einmal zerbrochen, wurde nicht nur einmal durch den Dreck gezogen, missverstanden oder gequält. Sich dessen bewusst zu werden, kann sehr schmerzhaft sein, und ich glaube, dieser Prozess ist ein lebenslanger Weg.
    Ein reines Herz, ein heiles Herz, eins das schlagen darf in Sicherheit, brauchst du für die nächste Etappe. Auch die Herzen, die durch deine ungeheilte Seele in Mitleidenschaft gezogen wurden, hinterließen dunkle Flecken auf deinem. Dieser Teil des Berges ist der schwerste, und zugleich der siegreichste mit der meisten Freiheit als Geschenk.
    Wie geht es deinem Herzen heute? Heil und rein?
    Was darf noch heilen, was kann noch gehen?
  • Die Seele auf etwas Richtiges gerichtet
    Mit unschuldigen Händen und einem reinen Herzen kann es jetzt zielgerichtet und mit Fokus Richtung Gipfel gehen, klettern oder krabbeln. Egal wie schnell oder langsam es voran geht, bergauf ist die einzige Richtung, von nun an gibt es kein Zurück.
    Deine Seele ist aufgerichtet und du kannst sehen und fühlen, wie ein Leben sein kann, wenn deine Hochsensitivität zur Stärke wird und dein Alltag immer besser gelingt. Ab und zu schaust du vielleicht noch nach unten. Ablenkungen und Störungen sind normal und gehören zu jedem Leben dazu. Auf diesem Teil der Reise finden viele Hochsensible einen neuen Zugang zu ihren Werten und ihren Gaben. Immer dann, wenn deine und meine Seele auf etwas Richtiges gerichtet ist, erscheint der Aufstieg mühelos.
    Für mich persönlich sind diese Richtigen Seelenwerte Tugenden wie Liebe, Treue, Wahrheit, Dankbarkeit, Ruhe, Schlaf, Essen, Natur, Stille, und Freundlichkeit.
    Wonach richtet sich deine Seele? Was ist für dich richtig wichtig?
  • Nicht schwören zum Betrug
    Kurz vorm ersehnten Gipfel erleben viele Hochsensible durch die neugewonnenen Freiheiten und Heilungen etwas, was ich gerne die „Presswehen der Erleichterung“ nenne. Auch wenn die Spitze schon zu sehen ist, kommen vielen große Zweifel und merkwürdige Angebote von guten Freunden oder Verwandten. Hier einige Beispiele: „Vielleicht ist es doch eine Depression oder ein Vitaminmangel, geh doch noch mal zu diesem Spezialisten oder mache eine Psychotherapie, es ist bestimmt die Schilddrüse oder du hast eine Allergie, vielleicht brauchst Du einen Mann oder eine Frau. Du solltest dein Grundstück mal nach Wasseradern auspendeln lassen. Oder: meinst Du nicht, jetzt übertreibst es aber mit deiner Sensibiltät, guck einfach keine Nachrichten mehr, schaffe dir Hühner an. Schlaf gen Süden. Trinke Wein oder trinke ja keinen Wein …“
    Hilfe!!
    Dieser beschwerliche Abschnitt hat bei mir leider sehr lange gedauert. Meine vielen körperlichen und seelischen Symptome hatten zwar Ansätze von oben genannten Phänomenen, aber heute weiss ich, dass mein Wohlbefinden und meine Lebensqualität von meinem eigenen Verhalten abhängt, wie ich mit den Unmengen von Reizen umgehe.
    Viele Hochsensible neigen auf hier zum Betrug. Zum Selbstbetrug.
    Der letzte Schritt zur endlichen Annerkennung des Persönlichkeitsmerkmals ist der schwerste, denn ich wollte nicht hochsensibel sein.
    Fit, stressresistent, dickhäutig und immer ansprechbar, belastbar und gesund wollte ich sein.
    Bin ich aber nicht. Ich bin hochsensibel und auf meinem Lebensberg angekommen. Von hier oben sieht mein Leben ganz anders aus.
    Angekommen, eine Neubetrachtung darf geschehen. Aufatmen.

Das waren sie, meine vier Topvorraussetzungen, um den heiligen Berg zu bezwingen.

Du wunderst dich immer noch von einem Flachlandmädchen,
die nur Deiche kennt, eine solche Einladung zu bekommen?
Sicher nicht, oder?

Was auf dem Gipfel sonst noch lockt sind Segen und Gerechtigkeit.
Beides auch Grundwerte von Sensiblen Wesen.

Du liebe wundervolle Seele,
ich habe dich heute eingeladen
auf die Spitze des Berges.
Ich wünsche dir deinen
ganz eigenen
Berggipel-Effekt
mit einer neuen Sicht
auf Dein einzigartiges Leben.
Hochsensibel, echt und heil.

❣️Deine Gerda ❣️

 

PS:
Ich freue mich von dir zu lesen, wenn du heute  ermutigt, aufgebaut und erleichtert , nachdenklich oder erfreut worden bist.
Schreibe mir gerne über deinen eigenen Aufstieg in Richtig Berggipfel.
Auch deine Fragen und Erlebnisse interessieren mich sehr.
Bis bald.

2 Antworten auf „Auf dem Weg zum Berggipfel – kommst du mit? ❣️Ein Herzensgruß❣️“

  1. Danke aus tiefstem Herzen , ja genau solche Reaktionen und Rückmeldungen bekommt man auf seinem Weg zum Gipfel präsentiert- aber bei sich bleiben und sich nicht beirren lassen heißt es und weiter gehen❣️
    DANKE

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.