ABER,ABER- das mache ich später!

Hallo,
wie schön, dass DU mir Deine kostbare Zeit schenkst, alles andere kannst Du ja auch später noch machen.
Heute geht es um ein Phänomen, dass uns alle mehr oder weniger betrifft. Bist DU als Person selber nicht davon geplagt, gibt es bestimmt jemanden, den DU kennst oder weißt von einem, der mit dieser besonderen Eigenschaft, unangenehme Tätigkeiten zu vermeiden, behaftet ist.
Die Rede ist von PROKRASTINATION !
Von was ??

Richtig gelesen, heute möchte ich Dir die allgegenwärtige Aufschieberitis etwas näher bringen, meine Erfahrungen mit ihr und den Versuch unternehmen, milde, charmant aber bestimmt mit ihr zu verhandeln. Im Aussen, wie im Innen. Dazu jedoch später!

Vorgeschichte:
Mir war von Anfang an klar, dass ich unbedingt in meinem Blog etwas über PROKRASTINATION schreiben will, schreiben muss. Nur konnte ich mich bis heute nicht entscheiden, in welche  Kategorie diese miese kleine Marotte passen könnte, die mich immer wieder zur Verzweiflung bringen will. Also, habe ich es erstmal aufgeschoben.
Zu viele Gedanken und noch mehr Beispiele haben sich in den letzten Jahren angesammelt. Später!
Sie wäre ein nahezu perfektes Wortspiel, steckt sie doch voller Möglichkeiten: eine NATION PRO RASTI zum Beispiel.
Da fallen mir gleich tausend Worte ein.
Oder aber die berechtigte Frage, was die Liebe tun würde, wenn unter Deinem Dach jemand, in Deinem Arbeitsteam oder DU selber an ihr zu leiden hättest.
Die Liebe ist langmütig, aber gilt das auch für Mitbewohner, die es einfach nicht schaffen, eine Glühbirne auszutauschen, obwohl schon zig mal darum gebeten wurde?
(ein rein beliebig ausgewähltes Beispiel)
Ebenso könnte ich Dich aus meiner Herzensmitte von der achten Blog-Woche grüßen, um Dir zu beichten, dass ich immer noch nicht den mitgelieferten Stift für mein IPad ausprobiert habe, die Aufkleber noch immer nicht am Auto sind, es immer noch keinen Newsblogmailverteiler gibt, die Tausende von Fotos der letzten Jahrzehnte noch nicht gesichtet wurden, etc.
Von meiner Bügelwäsche schreibe ich Dir gar nicht erst.
Später!

ABER, ABER – das mache ich später !

Im Internet oder in diversen Ratgebern kannst DU Dich später hinreichend über die verschiedenen Formen und Auswüchse dieses Phänomens belesen. DU wirst staunen, wieviele Menschen in den unterschiedlichsten Ausmaßen betroffen sind. Nicht wenige leiden.
– Auf Morgen etwas verschieben oder etwas vertagen –
Wer kennt das nicht? Dabei handelt es sich meistens um Aufgaben, Projekte oder Aktionen, die ich mir selber vorgenommen, angenommen und geplant habe.

Anhand der für mich gängigsten vier von zig Aufschiebtypen möchte ich aus meinem Leben als hochsensible, leicht perfektionistisch angehauchte, kontrollfreakige und  ALLES-WISSENDE (hi hi) Gerda beispielhaft erzählen, wie sehr ich mich und mein kleines Gehirn gestresst und genervt, angestrengt und überreizt habe. Migräne und Reizdarmsymtome waren an der Tagesordnung, bis …

Bis zu diesem bemerkenswerten Tag, an dem ich sie wirklich entlarvt habe und aus der fetten Raupe der Aufschieberei ein wunderschöner Schmetterling der Freiheit über meine Zeit und meine Energie wurde.
Wie immer, an dieser Stelle, es ist ein Prozess, ein Weg.
Mein Babyschmetterling hat sich noch nicht ganz entfaltet, es klebt noch etwas Raupenhaut an meinen feinen Flügeln. Doch in meinem Herzen ist die Gewissheit, dass diese Metamorphose wirklich stattgefunden hat. Vor mir liegt ein Schmetterlingsleben. Mit Fliegen und Flattern und Flimmern. Im Verlauf unserer Reise wirst DU noch Bekanntschaft mit dem Schmetterling in mir machen.
Entlarvung tut gut, tut weh und tut Not. Am Tag meiner Entlarvung geschah folgendes:
Ich bin mir bewußt darüber geworden, dass der meiste Stress, der höchste Druck und die strengste Erwartung, was die Erledigung von Aufgaben betrifft, nur von einer einzigen Person ausgeht!

Von mir !?

Überraschung!
Ich bin es, die sich permanent selber unter Druck setzt, viel zu viel erwartet, zu streng zu sich selber ist, kaum Gnade kennt und …, das ist das Traurige daran, ich bin es, die alle anderen mit runterzieht, durch Gemecker und Frust.
In unserem Haus habe ich von meinen Männern liebevoll diesen Spitznamen bekommen:
„Die, die ALLES weiß“
Dazu auch später.

Hauptgeschichte:

1.  Die, die alles putzt:
In unserem Haus ist es normalerweise recht ordentlich. Wäsche wird gebügelt, Betten werden geschüttelt und gemacht, Fenster geputzt,  Böden gewischt, alles hat eigentlich seinen Platz.
Nur wenige Ecken sind dem Chaos geweiht. Zum Beispiel der Vorrats-oder Hauswirtschaftsraum, unser Dachboden, manchmal die Garage.
Ich nehme mir oft vor, richtig aufzuräumen, endlich auszusortieren und: das ist das Schwerste, diese Ordnung auch beizubehalten.
Was in fast dreizig Jahren nicht einmal auf Dauer geklappt hat.
Und dann kommen sie: Die gefürchteten Feiertage, Geburtstage, Hochzeitstage, Ostern, Weihnachten, manchmal sogar Pfingsten und neuerdings sogar Urlaub.
Der Gedanke an Besuch oder einem unbewohnten Haus, bringt mich, fast wie ferngesteuert, erstmal dazu, alles Vordergründige zu putzen und wegzuräumen was sichtbar, was vor Augen ist.
Mit dem Ergebnis, dass ich an den meisten dieser besonderen Tage total erschöpft von der ganzen Putzerei und Räumerei bin. Obendrein habe ich ein total schlechtes Gewissen und Angst, dass einer unserer Gäste zufällig in eins der Chaosgebiete vordringt, wo jetzt natürlich noch mehr Chaos herrscht, und mich als schlechte Hausfrau darstellen könnte. Ich denke immer, ich kann erst die großen Sachen in Angriff nehmen, wenn ich die Kleinen erstmal erledigt habe und komme so zu nix. Zu fast nix.

Erkenntnis 1:
Die meisten unserer Gäste fühlen sich bei und pudelwohl. Keiner von ihnen hat je auch nur die Idee gehabt, zu fragen ob er oder sie in die Garage oder auf den Dachboden gehen dürfte. Und die wenigen, die mal im Hauswirtschaftsraum waren, sind ganz locker wieder herausgekommen.
Ich putze seit dem Entlarvungstag NACH den Feiertagen und versuche wirklich, mich in meinem Haus wohl zu fühlen, trotz Chaos in einigen Ecken. Das gelingt mir immer besser.
Vor unserem Sommerurlaub wische ich zwar noch einmal alle Böden, und entsorge allen Müll, aber diese kleine Marotte ist verzeihlich, oder?
Putzt Du Dich auch gerne mal am großen Dreck vorbei?

2. Die, die Panik schiebt:
Wir sind Camper, wir campen aus Leidenschaft, wir lieben das einfache Leben, die Reduktion, das Wesentliche, das Einfache, wir sind echte Camper eben, ganz gechillt und gelassen. Alles stressless. Zumindest in dem Moment, in dem wir die Schranke des Campingplatzes hinter uns zufallen lassen haben. (Kurze Randbemerkung: unser Wohnwagen steht Luftlinie ca. 4 Minuten, Autolinie ca. 18 Minuten von zu Hause entfernt). Vorher herrscht Chaos.
Der Jahresurlaub wird meistens im Januar besprochen und die niedersächsischen Schulferien sind Jahre vorher bekannt.
Und trotzdem ereignet sich jedes Jahr auf´s  Neue dasselbe merkwürdige Spielchen. Obwohl ich monatelang Zeit hatte, einige für mich lebenswichtige Dinge zum Wohnwagen zu bringen, gerate ich regelmässig mit tausendprozentiger Zuverlässigkeit am Tag vor den Sommerferien in Panik und packe. Ich packe keine Koffer, ich packe alles. Alles, was so dringend von mir auf dem Campingplatz gebraucht wird, wird am Tag vorher von mir im Schweiße meines Angesichts im Flur unseres Hauses gestapelt. Sommersachen, Herbstsachen, viele Bücher, Bastelsachen, Medizin für eine Elefantenherde, Nahrungsmittel, Extra-Bettzeug, Spiele, Malzeug, Reservekerzen, Geschenkpapier, Ladekabel, Wunderkerzen und und und …
Dann ist ungelogen der ganze Flur voller Dinge, die kein Mensch, schon gar kein Camper braucht! Und eine schrottgenervte Mama oder Frau, zu der ich dann mutiere, benötigt auch kein Mensch. Echt nicht.
Aber, es geschieht.

Erkenntnis 2:
Gerda, wir campen in Europa, sogar in Deutschland, und zwar in Ostfriesland, Du bist in 18 min zuhause, wenn Du wirklich etwas lebensnotwendiges vergessen haben solltest und ausserdem:
Du bist Meisterin im Improvisieren.
Ich versuche seit dem Entlarvungstag wirklich nur noch die Sachen zu packen, die wir brauchen. Das gelingt mir immer besser.
Außerdem sind Camper sehr kommunikativ und sollte ich wirklich mal meinen 4B Kohlebleistift für die perfekte Sonnenuntergangszkizze vergessen haben, frage ich eben die netten Wohnwagen-Nachbarn mit dem Boxerhund und der grün-weissen Fußballflagge, den E-bikes und der Citronellakerze auf dem Klapptisch.
Wird schon! Entspann Dich!
Hast DU auch manchmal Angst, dass Du irgendetwas vergessen könntest und aufgeschmissen bist in der Ferne?
Liebst DU auch das minimalistische Leben in Mutter Natur?

3. Die, die Listen schreibt:
Ich liebe Listen, Listen sind meine Freunde, ich mache Jahreslisten, Einkaufslisten, to-do- // not-to-do- Listen, Gesprächslisten, Eventlisten, Kindergeburtstagslisten, Urlaubslisten, Gartenbepflanzungslisten, Geschenklisten … Ich liebe Listen, sie sind toll.
Ich mache auch gerne mal für meine Mitmenschen Listen, wann sie was mit wem wo und wozu machen oder lassen sollen. Eine Liste ist schnell geschrieben. Ich male auch noch ein Herzchen oder einen Smiley. Listen haben das Recht, schön auszusehen.
Ein Häkchen an eine Listenposition zu machen, erfüllt mich mit Freude.
Leider habe ich so unendlich viele Kleinigkeiten auf meinen vielen Listen, dass ich mich oft darin vertüddel und die eigentlich wichtigen Dinge immer wieder auf die nächste Liste schreibe.

Erkenntnis 3: 
Seit dem Entlarvungstag versuche ich wirklich mit einer (1) Liste auszukommen und auch die unangenehmen Dinge zu erledigen.
Das gelingt mir noch nicht wirklich, aber ich bin dran.
Vielleicht gelingt es mir später.
Bist DU auch ein Listenvertüddler, der kleinste Positionen abhakt und sich lobt, wenn er es geschafft hat, die Pfandflaschen ins Auto zu packen?
Überträgst DU die unangenehmen Dinge auch gerne von einer  Liste auf die nächste in der vagen Hoffnung, sie fallen irgendwann von selber durch einen mysteriösen Zauber herunter?
Wenn DU im Besitz dieser Zauberformel bist, bitte schreib mir.

4. Die, die denkt, dass sie multitaskingfähig ist:
Mir fällt immer etwas ein, ich kann das.
Ich kann eine E-mail schreiben, dabei mit meiner Freundin telefonieren , eben noch in die HSP-Gruppe zurück Whatsappen und dem Paketmann noch eben eine Unterschrift an der Tür geben, dabei meinem Sohn die Ansage machen, dass gleich Feierabend ist, unseren Hund streicheln, die Nudeln abschrecken und oh nein, mein spanisches Ringelblümchen braucht Wasser. Und mein Mann benötigt noch eine Frischhaltedose  für den Lachs und unser Großer sucht seine Sonnenbrille. Hilfe, da fällt mir gerade ein, dass ich noch einen Arzttermin machen muss und der Trockner fertig ist, oder was höre ich da? Haben wir überhaupt noch frisches Brot für heute Abend und was ist das? Ameisen in der Küche? Hilfe.
Eigentlich ist ja heute Mittwoch, BLOG-TAG !!
Welche Kategorie ist heute dran? Ich werde das heute machen mit der Aufschieberei. Ja … aber später.
Wusstest DU, dass es Unterbrechungsforscher gibt? Ernsthaft !
Die ganze Welt ist voller Unterbrechungen. Störungen haben Vorrang. Aber nicht die selbst gemachten, die sind zerstörend.

Erkenntnis 4:
Seitdem ich einen fantastisch entlarvenden Blogartikel über focus is the new IQ gelesen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in mein Leben implementiert habe, geht es viel besser. Ich bin nicht multitasking fähig, noch will es es lernen. Ich möchte DA sein, wo ich gerade bin. Eine Aktion reicht für mich.
Das ist zwar uncool, aber es ist die einzige Möglichkeit, auf Dauer gesund und munter zu bleiben. Ich versuche eins nach dem anderen zu erledigen. Die wichtigen vor den dringenden Anliegen, DU weißt schon.

Nachgeschichte:

Was hier mehr oder weniger lustig zu lesen ist, war und ist für mich und meine Familie wahrlich nicht immer leicht.
Es gibt viele gute Tipps gegen PROKRASTINATION.
Suche DIR bitte für DICH das Passende aus:

Pausen machen, Nein sagen lernen, jeden Tag 10 Minuten aufräumen, weniger online gehen, konzentrieren auf eine Sache, gute Routinen, arbeite wenn Du fit bist, höre auf perfekt zu sein, Prioritäten setzen, plane vor, etc… Ratschläge sind wirklich viele zu finden.

Später vielleicht.
Für heute, bin ich froh, dass ich diesen Beitrag fertig geschrieben habe.

Ich bin seit je her fest davon überzeugt gewesen, dass das Aussen eines Menschen, wie er lebt, wie er sein Zuhause gestaltet unmittelbar damit zu tun hat, wie sein Inneres aussieht. Das war meine Meinung.
Mittlerweile habe ich allerdings sehr erfolgreiche Menschen kennenlernen dürfen, die mich einen Blick hinter ihre Kulissen haben werfen lassen. Anscheinend ist meine Ansicht nicht mehr zeitgemäss, und Bedarf einer Überprüfung. Viele beruflich erfolgreiche Menschen können beides . Ein absolut stringentes Buisness leiten und zeitgleich  Zuhause im Chaos versinken. Es geht also.
Hut ab, ihr jungen Multi-Entrepreneurs da draussen !!

Jetzt ist später!

Wenn ich jetzt in mein kleines Herz schaue, sehe ich bei mir schon noch Verbindungen von Innen nach Aussen:

1. Putzen
Ich bin diejenige, die oberflächlich  immer dass, was gerade vorne ist, an Herzschmerz und Herzeleid wegputzt mit einem Lächeln oder einer Ablenkung, obwohl ich ganz genau weiß, wenn ich die alten modrigen Chaosplätze in meiner Seele nicht aufräume, werden sie mir eines Tages um die Ohren fliegen. Dann wird die Abstellkammer meines Herzens geöffnet und alle alten Verletzungen und Kränkungen kommen zu Tage.
Ich hoffe nur, dass es nicht an Weihnachten geschieht.
Mein Herz braucht von Zeit zu Zeit eine Tiefenreinigung bis in die letzte Ecke, sonst wirken sehr ungute Kräfte unter der Oberfläche.

2. Panik
Ich bin diejenige, die zwanghaft versucht, die Zukunft mit allen Eventualitäten zu kontrollieren, zu checken, dass alles laufen wird.
So im „was wäre wenn-Modus“ gefangen verpasse ich den Zauber des Augenblicks und was noch tragischer ist. Ich übernehme die Verantwortung für Menschen, die selber erwachsen werden dürfen.
Ich hoffe nur, dass ich lerne, wie unberechenbar unsere Welt ist und dass meine Vorstellung von der Zukunft von Tausenden Parametern abhängt, die ich schlichtweg nicht im Griff habe. Ich kann mich entspannen auch beim skizzieren mit einem HB- Bleistift. ( 2B wäre zwar …)
Mein Herz darf zur Ruhe kommen und sich sonnen an schönen Tagen, und lernen zu unterscheiden, was wichtig ist.

3. Listen
Ich bin diejenige, die sich mit ihren Listen immer wieder beweisen will, wieviel sie macht und tut, was sie alles managt und abhakt. Andererseits werden unangenehme Dinge immer weiter nach hinten geschoben.
Auf mein Herz bezogen, bedeutet das, ehrlich zu werden. Mit wem habe ich noch eine Rechnung offen? Wem bin ich etwas schuldig geblieben. Wen darf ich getrost los lassen? Wem vergeben, wem verzeihen? Groll, Wut und Rache werden gerne aufgehoben, gehortet.
Wir haben nur heute, keiner weiß, ob wir morgen noch in der Lage sind, in uns aufzuräumen.
Mein Herz ist stärker als ich dachte, echte Reue oder radikale Vergebung der Unangenehmen schweren Belastungen setzen völlig neue Energien frei.

4. Multitasking
Ich bin diejenige, die entscheiden darf, womit ich mein Herz fülle, welche Ablenkungen ich zulasse, oder was mir zuviel wird.
Mein Herz braucht ab und zu eine Neukalibrierung, eine Erinnerung daran, mir nicht alles so zu Herzen zu nehmen. Manchmal hilft eine Nachrichtenpause, oder ein Spaziergang in der Natur.

IRGENDWANN  IST IRGENDWIE  EIN ANDERES  WORT  FÜR  NIE
(Kettcar: Benzin und Kartoffelchips)

In diesem Sinne,
Herzliche Grüße
von Gerda

PS:
Die, die ALLES- WEISS, weiß wirklich alles, also sie weiß wirklich wo alles zu suchen und zu finden ist, auch im größten Chaos. Und was wir nicht finden, brauchen wir auch nicht, sind wir schließlich im Herzen doch alle Camper, oder?

 

4 Antworten auf „ABER,ABER- das mache ich später!“

  1. Liebe Gerda.
    Aufschieberitis… ein mir sehr wohl bekanntes Phänomen (lach).
    So müsste ich jetzt – eigentlich schon längst- geduscht hier sitzen, weil ich heute noch verreise. Und was mache ich? Sitze auf der Terrasse, trinke kalten Kaffee und lese Deinen tollen Blog., schaue meinen Hunden beim Kauen und höre den Vögeln beim Singen zu. Und dene nach. Ende Juli wird es wieder still sein in den Gärten, dann kommen Meise und Co in die Mauser und ihr Gesang verstummt. Wie schade. Aber im Januar hört man sie ja schon wieder…. Januar… oh man… wie doch die Zeit vergeht.
    Bis Januar werde ich noch -zig mal geduscht haben…. aber – wie las ich noch vor ein paar Tagen:“ meine Lust macht sich auf den Weg um meine Motivation zu finden… jetzt sind beide weg“.
    Die Sonne scheint mir auf die hochgelegten Beine… der Hahn kräht… Kiefer entspannen!… Duschen kann ich gleich immer noch! Ich genieße das HIER UND JETZT…
    Weißt Du Gerda, welche Erkenntnis ich in diesem Moment bekam?
    Das HIER UND JETZT lässt sich nicht aufschieben! DANKE für Deinen Blog, der das in mir geweckt hat. Mit diesem Wohlgefühl gehe ich nun doch endlich duschen….
    Porentief reine Grüße von Simone

  2. Hallo Gerda, welch gute Geschichte in der ich mich bei dem einen und anderem Beispiel wieder finde. Auch die anderen Beiträge sind Real Life, aus dem und fürs Leben, mit Denkanstößen, tief und manchmal schmunzelig verpackt. Eine Blog der es Wert ist gelesen und verfolgt zu werden. Danke!

  3. Liebe Gerda, du weißt sicher, dass auch ich mich in fast allen Punkten wieder finde 😉 … Vielen Dank dafür, dass du es so direkt ins Bewusstsein geholt hast. Auch ich bin auf dem Weg, der Erkenntnis, der Änderung, der …. was auch immer, es findet sich und das ist gut und schön.

    1. Liebe Assi, vielen Dank für für Deinen Kommentar ! Wir sind gemeinsam unterwegs, wenn auch nicht immer physisch ..
      es findet sich … herzliche Grüße Du Liebe

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