ABER, ABER: „ich bin auch (nur) ein Mensch!“

Du liebe Seele,
wie war Dein Wochenende?
Konntest Du mit Deiner
Intuition etwas Zeit verbringen?
Gab es einen Waffenstillstand
zwischen Herz und Verstand?
Fragen über Fragen …

 

Wie Du bereits von mir weißt, bin ich ein großer Fan von Fragen.
Und von Eleanor Roosevelt.
Von einer gepflegten Tasse Tee sowieso.

Im Großen und Ganzen
würde ich mich (eher) nicht als Feministin betrachten, jedoch komme ich ehrlicherweise nicht drum herum, als Frau und Mädchen einige herausragende weibliche Persönlichkeiten einfach nur wundervoll und lobenswert zu finden, insbesondere die, sich für die Rechte und Lebensverbesserungen von Schwächeren einsetzen.

Tief in meiner Seele
habe ich diese unerschütterliche Gewissheit, daß alle Geschöpfe gleich wertvoll und kostbar sind. Ich kann aber auch nicht verschweigen, als einziges Mädchen (außer unserer Hündin Molly), in einem Haus mit drei Männern lebend, daß es doch hier und da sehr große Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. Und als ob diese hormonell hochexplosive Mischung nicht reichen würde, nein, da kommen auch noch die verschiedenen Charaktere, die Lebensphilosophien und differenten Tagesabläufe, (geschweige denn die Nutzung von einigen Hirnarealen//anscheinenden die evolutionär bedingt) dazu.
Wenn dann noch (mindestens) eine von diesen Familienmitgliedern hochsensibel ist?
Hilfe !!

Du fragst Dich jetzt berechtigterweise, was das alles mit
Lady Roosevelt zu tun hat?
Moment!

Anna Eleanor Roosevelt
war nicht nur eine Menschenrechtsaktivistin, sie war eine Diplomatin und die Ehefrau des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, sowie eine hochrangige Politikerin in der UNO nach dem zweiten Weltkrieg. Ihr ganzes Leben von 1884 bis 1962 hat sie in New York City verbracht.
Zeitlebens hat sie sich für soziale Gerechtigkeit auf vielerlei Art und Weise eingesetzt. Die Zitate für die Folgenden Zeilen werden ihr so oder so ähnlich ( je nach Quelle) zugeschrieben.
In diesem Artikel möchte ich Dir anhand eines weit verbreiteten Phänomens, das viele sensible Menschen erleben, die Aktualität dieser Worte näher bringen.
Ihre Biographie ist atemberaubend und empfehlenswert zu lesen.
Nun zur aktuellen Phänomenologie des 21. Jahrhunderts.

Stellst Du Dir manchmal ebenso die Frage,
ob andere Menschen um Dich herum sich auch nur eine Sekunde darüber im Klaren sind, welche Aussenwirkung sie haben?
Kennst Du diese coolen Typen, die einfach genau IHR Ding durchziehen, egal was links und rechts geschieht?
Sind Dir diese willensstarken und höchst zielgerichteten Wesen auch schon über den Weg gelaufen und haben Dich und Deine Gabe für IHRE eigenen selbstsüchtigen Zwecke benutzt?
Bist Du auch immer noch wieder geschockt und erstaunt, welche Macht und welche subtilen Kräfte Menschen haben, wenn sie IHRE Interessen vertreten haben möchten?
Das nennt man wohl  Kontrolle oder Manipulation.
Hast Du die Nase auch voll davon, Dich wie an einer Marionettenschnur von anderen für IHRE Ziele einspannen und benutzen zu lassen?
Im Jahr der Ehrlichkeit?
Ja oder Ja?

Dann
habe ich einige erschreckend erhellende Nachrichten für Dich!
Vorweg schon mal eins: Du bist nicht allein!
Viele hochsensible Menschen lassen sich ständig ausnutzen und sind immer wieder bereit, weit über ihre eigenen Kräfte zu helfen, zu unterstützen, zu dienen, zu versorgen oder zu arbeiten.
Etliche unter uns brauchen es sogar für ihre Zufriedenheit, gebraucht, benutzt und ausgelaugt zu werden.
Das nennt man wohl Helfersyndrom oder Minderwertigkeitskomplex
Ganz schön ehrlich gerade, ich weiß.
Kann nicht mehr anders.
Hab mir mein Wort gegeben.

Zwischen
diesem Dilemma zu stehen , verbraucht nicht nur jede Menge Lebensenergie, nein, diese kranken zwischenwesentlichen Spielchen enden immer mit einem Ungleichgewicht, was global und umwelttechnisch gesehen in einer mittleren Katastrophe enden kann.
Ich betone enden kann.
Denn anscheinend ist dieses Ungleichgewicht schon lange auf dem Gesicht der Erde zu finden, wenn selbst Lady Roosevelt schon mit ihm zu tun hatte.
Fragen über Fragen!

Anhand folgender Zitate
wage ich nun eine vage Annäherung in Richtung Antwort
oder eine Ermutigung in Richtung neuer Fragen.
Wir werden sehen.
Je nach dem.

Folgendes Gespräch
konnte Dank des Einsatzes meiner hervorragenden Vorstellungskraft im Kaminzimmer meines zeitlosen Gedankenpalastes stattfinden.
Mit etwas Glück riechst Du den Duft der Vanilleplätzchen und hörst das Knistern des Feuers.
Nehmen wir an, wir lauschen einem, zunächst zwanglosen, Plausch mit Lady Eleanor. Wir sitzen ganz gemütlich mit einer gepflegten Tasse Tee vorm Kamin und diskutieren ein wenig über Gott und diese verrückte Welt. Meine Liste von Fragen wurde natürlich vorher lange und intensiv vorbereitet. Wann hat frau schon mal so eine Gelegenheit.
Mein Gast zeigt sich gut gelaunt und gibt mir das Gefühl, daß sie Zeit für mich hat und DA ist. Ich fühle mich sofort wohl in ihrer Gegenwart und lege los. Eine ehrfürchtige, fast sakrale Stimmung erfüllt unser Kaminzimmer.


Nachdem ich mich geräuspert habe, lege ich zaghaft los:

Lady Roosvelt, zuerst einmal vielen Dank für diese freundliche Möglichkeit, Ihnen ein paar elementare Fragen zum Leben zu stellen.

Nun, meine Leser und Leserinnen würde es brennend interessieren, wie eine Frau wie Sie Ihren Tag beginnt.
(Milde lächelnd mit hellwachen Augen erklärt Sie mir: )

„Gutes Kind, jeden Morgen, wenn ich meine Augen öffne, setze ich mich aufrecht in mein Bett auf und sage mir:
*Mit jedem neuen Tag kommen neue Stärke und neue Gedanken*,
dann stehe ich auf und nehme ein gepflegtes Frühstück zu mir.“

Sehr spannend, klingt fast wie NLP. Ok, die nächste Frage:
Frau Roosevelt, wie erklären Sie sich die zunehmende Gefühlskälte
an vielen Orten und in allen Gesellschaftsschichten? 

„Nun, meinen Beobachtungen zu Folge liegt es wohl hieran:
*Wir haben Angst, zu viel für jemanden zu empfinden, aus Furcht, dass der andere gar nichts für uns empfindet*
, das ist betrüblich.“

Ich spüre eine große Lebensweisheit in Ihren Worten My Lady.
Die folgende Frage ist eine der meistgefragten. Warum fühlen sich die meisten hochsensiblen Menschen, meistens Frauen, so minderwertig und lassen sich ausnutzen und nicht selten missbrauchen?

Meine liebe Gerda:
*Niemand kann Dich ohne Dein Einverständnis dazu bringen,
Dich minderwertig zu fühlen.*
Auch wenn Dir diese Wahrheit hart erscheint. Je stärker Deine Persönlichkeit wird, desto weniger wirst Du anderen Menschen die Erlaubnis geben, Dich zu erniedrigen oder Dich klein zu machen. 

Wow, das ist harter Tobak, hart aber wahr. Danke von Herzen.
Nehmen Sie noch einen Tee, verehrte Frau Roosevelt. Nun möchten einige Leserinnen gerne von Ihnen erfahren, worüber Sie so gerne  diskutieren. In welchem Schwerpunkt liegt Ihre Leidenschaft? 

Mit einem herzlichen Gruß an Ihre blogleser :
*Große Geister diskutieren Visionen, Normale Geister diskutieren Geschehnisse, kleine Geister diskutieren über Menschen.*
Hören Sie sich einige Tage in Ihrer Umgebung um, worüber Ihre Mitmenschen diskutieren und sich aufregen, dann wissen Sie wie sie einzuschätzen sind. 

Das werde ich mit Spannung tun und bin echt neugierig auf die Größe der Geister um mich herum.
Anderes Thema: Hand aufs Herz, Lady Eleanor, was raten Sie jungen Männern, in Bezug auf die Stärken und Schwächen einer Frau? 

*Eine Frau ist wie ein Teebeutel, Du weißt nicht, wie stark sie ist,
bis Du sie in heißes Wasser hältst.*
Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe. 

Auf die nächste Antwort  wartet meine feine Seele schon lange. Als Frau von Welt hatten Sie Einblicke in viele politisch/gesellschaftliche Strömungen. Wer wird in Zukunft gut durch die Zeit kommen, welche Kompetenzen werden gefragt sein? 

„Ich hatte gehofft, daß Du mir diese Frage stellst, denn die Antwort ist vergleichbar einfach:
*Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit
ihrer Träume glauben.*
Das gilt auch uneingeschränkt für Dich, mein liebes Kind. Je schöner und brillanter Dein Traum und je fester Du an ihn glaubst, desto sicherer wird Deine Zukunft sein.
Und by the way: Deine Zukunft ist Jetzt, mein Kind.“

Nun muss ich mir die Tränen erstmal abwischen, vielen Dank für diese Tiefe und diese Klarheit mir gegenüber. Manchmal sind meine Umstände aber alles andere als zukunftsförderlich. Oft ist im Alltag fast kein Platz und kein Ort zum Träumen. Verzeihen Sie meine emotionale Reaktion, aber Ihre Worte treffen mich gerade mitten in mein Herz.
Ich würde ja gerne, wenn ich wollen können dürfte …
(Diese wunderbare Weise reicht mir ihr gestärktes Spitzentaschentuch, es riecht nach einem Parfüm, das mich an die Handtasche meiner Großmutter erinnert. Jetzt weine ich noch mehr.
Da bemerke ich eine alte feingliedrige und faltenbedeckte Hand auf meinem Unterarm. Frau Roosevelt flüstert mir zu:)

„Bevor Du weiterfragst, hier ein kleiner Überlebenstip von mir:
*Du kannst Deine Umstände oft dadurch ändern, indem Du deine
 Einstellung änderst.*

Frau Roosevelt, Sie sind einfach großartig, ich frage mich allerdings, jetzt auch während diesem zauberhaften Gesprächs, ob Ihnen die Meinung anderer Leute nicht auch so zu schaffen macht. Ich denke ständig darüber nach, was mögen wohl die Leute denken, wenn ich echt meinem Traum folgen würde. Die würden mich doch für verrückt erklären oder mich auslachen.

Meine Liebe:
*Sie würden sich nicht soviele Gedanken darüber machen,
was die anderen von Ihnen halten, wenn Sie erkennen würden,
wie selten sie dies tun.*

Das kann ich Ihnen wirklich versichern.

Aber ich fürchte mich, und einige meiner Leser auch, in meine volle Kraft zu kommen. Ich habe Angst zu versagen. Und von einigen meiner hochsensiblen Freunde weiß ich auch, daß sie ihre Gabe nicht ausleben, weil Sie Angst vor der Reaktion ihrer Mitmenschen haben, oder, und das ist noch tragischer: Manche extrem kreative hochsensitive Seelen haben in ihrer Tiefe Angst vor ihrem Erfolg. Haben Sie, liebe Frau Roosevelt auch dafür eine Lebensweisheit parat?

Dazu kann ich nur eins sagen, liebe Gerda:
*
Man gewinnt Stärke, Mut und Selbstvertrauen mit jeder Erfahrung, bei der Du wirklich wagst, der Angst ins Gesicht zu sehen.*
Viele Riesen sind nur große Zwerge. Das können Sie mir glauben.

Wir kommen für heute, ich sage mit voller Absicht, für heute, langsam zum Ende des offiziellen Teils dieses Kamingesprächs. Solche Interviews sollten meiner Meinung unbedingt ins Jahresprogramm meines blogs aufgenommen werden. Die letzten beiden Fragen meiner Leserinnen betreffen Ihre Ansicht zum Thema Freundschaft. Neue Freundschaften zu knüpfen und unkomplizierte Kontakte zu halten fällt vielen feinsinnigen Wesen sehr schwer, auch wegen Enttäuschungen aus vergangenen Zeiten. Wie halten Sie es persönlich mit diesem sensiblen Gebiet? 

“Liebe Gerda, :
*
Die Freundschaft mit sich selbst ist ganz wichtig, weil man ohne sie mit keinem anderen Menschen auf der Welt befreundet sein kann.*
Klingt einfach, ist es aber nicht. So wie ich Sie hier heute Nachmittag erlebe, sind Sie meine Liebe, auf einem recht guten Weg dahin. Es ist der Meisterweg, der Einzige und Wahrhaftige.“

Da bin ich wirklich erstaunt, denn das ist eins meiner Haupthausaufgaben seit Jahren, wenn nicht seit Jahrzehten.
Danke für diese unglaublich treffende Bestätigung. Ich bleibe dran, mir eine gute Freundin zu werden. Jetzt muss ich schon wieder weinen, sorry. Ich danke Ihnen jetzt schon von ganzem Herzen für Ihre kostbare Zeit und mehr noch, für das aufrichtige Teilen Ihres Erfahrungsschatzes. Ich bin zutiefst bewegt und gerührt. Danke für Ihre Großherzigkeit. Das wird lange und positiv nachklingen. 

“Nun, meine Liebe:
Ich habe unseren Kamintee auch sehr genossen und spüre eine gewisse Verbindung unserer Seelen, bitte bleiben Sie unbedingt dran, Ihrem empfindsamen Herzen zu folgen und :Last but not least:
*Viele Menschen werden während Deines Lebens
hinein und hinaus gehen, aber nur wahre Freunde
hinterlassen Spuren in Deinem Herzen.*

In diesem Sinne, freue ich mich auf unser nächstes Treffen.
Und grüße Sie und Ihre Leser und Leserinnen.“


Zum Schluss möchte ich es jedoch nicht unterlassen Ihnen meinen obersten Leitsatz mit auf Ihren erfolgreichen und liebevollen Lebensweg zu geben: 
*Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen * !! 
In diesem Sinne, auf ein Wiedersehen!“

Ich danke Ihnen so sehr für unser Treffen und werde für ein folgendes sorgen. Gott segne Sie, Lady Roosevelt!

Aber, aber: ich bin auch (nur) ein Mensch.
Diese Überschrift habe ich für diesen Artikel gewählt. Nun, am Ende angekommen bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob er noch passt.
Die Zitate von Anna Leanor Roosevelt sind jeweils mit/in  ** 
gekennzeichnet. Die anderen Worte kommen direkt, frei erfunden und unzensiert aus meinem Herzen zu Dir heute. Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig ermutigen und Du hast den Tee und die Vanillekekse genießen können. Ich meinerseits bin sehr bereichert und hochinspiriert von dieser Fülle an Erfahrung und Weisheit. Und mal ganz unter uns Hochsensibchen, Fantasten, Träumern und Visionären: „Wer trinkt nicht gerne einen gepflegten Tee mit einer First Lady am Kamin inmitten des Raumes, den niemand ohne meine ausdrückliche Erlaubnis betreten oder verlassen kann?“ Mitten in meinem Gedankenpalast und dazu noch ohne Uhren?

 

Ich wünsche Dir
von Herzen
eine gute Woche
und auch wenn
dieser Artikel Dir etwas
konfus erscheinen mag,
danke ich Dir wirklich
sehr für Deine
Lebenslesezeit.

❣️Deine Gerda❣️

Ich weiß sehr wohl, daß es noch viel zu schreiben gäbe über Macht und Ohnmacht, über Kontrolle und Loslassen, über Minderwert und Vollwert, über Helfersyndrom und liebevoller Unterstützung.
Vielleicht werde ich mich dem einen oder anderen Thema noch widmen, aber nicht so lange ich noch Vanillekekskrümel in meiner Zahnlücke habe und das letzte Fünkchen Holz im Kamin glüht.
Ich bin ja schließlich auch nur ein Mensch, ein Mädchen, eine Frau und außerdem bereits voll im Nachklang dieser unglaublich zauberhaften verträumten und surrealen Begegnung mit Leanor am Kamin im Palast meiner Gedanken …

Fragen …

Bis Freitag, Du wundervolle Seele!

Achso:
an alle Männer, die dieses Gespräch auch verfolgt haben:
„die Sache mit der Stärke einer Frau und dem heißen Wasser ist SYMBOLISCH gemeint“ (nur zur Sicherheit). Kleiner Scherz!

Männer und Frauen sind gleichwertig, aber, bei aller Liebe und meinem tiefsten Respekt, sie sind auf gar keinen Fall gleichartig, und das ist wundervoll und macht Sinn.
Du bist Du.
und ich bin ich.
Was uns eint, ist die unumstößliche Tatsache, daß wir geliebte und einmalig kostbare und wertvolle MENSCHEN sind, die in dieser Zeit auf unserem Planeten zurecht kommen werden, vorzüglicher weise ind großer Liebe und Respekt dem andern gegenüber.
Der Kampf ist vorbei.

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