5 Tage bis zum Finale: „Fluch dem Feigenbaum“

Du wundervolle und einzigartige Seele,
heute ist Montag, die Woche vor Ostern
hat begonnen.
Es ist das erste Ostern weltweit
ohne Menschen in den Kirchen,
dafür mit vielen an Orten wie diesen.

Heute stelle ich Dir meinen zutiefst menschlichen und zu 100% hochsensiblen Freund, Retter und Meister vor. Er ist die Empathie in Person und voller Mysterien. Jesus von Nazareth in seiner letzten Lebenswoche hier auf der Erde. Bemerkenswert, dass dieser Mensch, dem Gott inne wohnte, die gleichen Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen mit dem Dilemma, was sich Leben nennt, zu kämpfen, hatte wie Du und ich.

Was dieser unschuldige Feigenbaum damit zu tun hat und warum es gerade heute noch Menschen braucht, die mal einen Tisch umhauen,
was das Ganze mit feinen Sinnen und mit Menschlichkeit zu tun hat?

Bevor
wir beide in die letzte Woche dieser täglichen Beiträge gehen, möchte ich mich zunächst von Herzen bei Dir bedanken. Ich bin immer wieder erstaunt und voller Demut, von Dir zu hören und zu lesen.
Wir haben uns in den letzten Wochen über vieles Gedanken gemacht, über Blume, Sträucher, Bäume und über eine Art Fasten, die Dir vielleicht in dieser Form noch nicht vertraut war. Wir haben über ein Leben mit einer hochsensiblen Seele in einem feingestrickten Körper mit einem wachen und hellen Geist gesprochen. Wir haben gelacht, geweint und uns mit Fragen nicht verschont.
Nun, ich danke Dir für jede Minute Deiner Lebenszeit.
Zeit ist gerade in Zeiten wie diesen zur absoluten Mangelware geworden, wie einige Drogerieartikel und wie ehrliche wahre Fakten über ein furchtbares globales Phänomen namens Covid 19.
Das mir dieser kleine Kerl von einem Virus fast meinen Fastenkalender infizieren wollte und meine Aufmerksamkeit in Richtungen zu lenken gedachte, die weder hilfreich noch erbauend sind, steht ausser Frage.
Aber, und das kommt jetzt aus der Tiefe meines Herzens, trotz allem Toben da draussen um mich herum:
Die Hauptsache muss die Hauptsache bleiben!
Ja, Störungen haben Vorrang und werden so schnell und gut gelöst, wie es für uns hochsensible üblich ist, ABER dann geht es zurück zur Hauptsache.

 

Mein Plan war es, Dir von den Sieben Wundern am Kreuz, den sieben letzen  Worten Jesu (darauf hatte ich mich so richtig gefreut) und den sieben Wunden auf Golgatha zu berichten, so wollte ich Dich mitnehmen minutiös und akkurat, jeden Tag bis Ostern.
„Nächstes Jahr, so Gott will und wir leben,“ kann ich da nur schreiben.

Alles anders !

Heute möchte ich Dir den Feigenbaum vorstellen und Dir die Geschichte erzählen, als Jesus in der schlimmsten und herrlichsten Woche seines Lebens vor den Toren Jerusalems ermordet wurde.
Ich wage keine Spekulationen oder irgendwelche Übertragungen.
Alleine die Faktenlage anhand der Schrift ist ausreichend, um Jesus nicht nur als Mensch, sondern eben auch als hochsensiblen Menschen zu identifizieren. Natürlich kann ich hier den gesamten chronologischen Countdown dieses Dramas nur anreissen, daher empfehle ich Dir an dieser Stelle ein Selbststudium, es ist eine atemberaubende Abfolge von Ereignissen, die da vor mindestens 1990 Jahren geschah.

 

Die Echte Feige
(Ficus carica) wird wegen ihrer Früchte oft auch einfach Feigenbaum genannt und stammt aus Kleinasien. Sie zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Erde und ist bei uns als Kübelpflanze sehr beliebt. Feigenbäume sind wegen ihrer süßen, essbaren, grünen oder violetten Früchte geschätzt. Im Topf werden die mediterranen Pflanzen mit den dekorativen Blättern zwei bis drei Meter hoch.
Die Blüten sind unscheinbar.

Feigenbäume gedeihen am besten im Freien an einem vollsonnigen geschützten Platz. Bis zum Alter von zehn Jahren sind die Pflanzen aber frostempfindlich. Bei unter zehn Grad Minus frieren die Triebe stark zurück und auch die Wurzeln werden geschädigt. In rauen Lagen zieht man daher auch robustere Sorten wie ‘Violetta’ oder ‘Paradiso’.

Das möge als botanischen Input (hier aus „mein schöner Garten“ entnommen, zunächst genügen.

Die Geschichte 
Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn. Und als er einen Feigenbaum an dem Weg sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm:
Nie mehr komme Frucht von dir in Ewigkeit ! Und sogleich verdorrte der Feigenbaum. Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie ist der Feigenbaum sogleich verdorrt?Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer ! so wird es geschehen. Und alles, was immer ihr im Gebet glaubend begehrt, werdet ihr empfangen.“
(Die Bibel, Matthäus 21)
Ganz ehrlich?
Jesus hatte an diesem Morgen schon ein paar hochemotionale Tage hinter sich, nicht nur dass er unter Palmgewedel in riesigen Menschenmassen als Retter in Jerusalem eingezogen war, nein, er hatte auch eine mächtig heftig umwerfende Begegnung mit den Händlern im Tempel, denen ihr Geschäft viel wichtiger zu sein schien, als das Gebet. Emotionen und Gefühle pur.
Ich weiss nicht, wie es Dir als hochsensibler Mensch in diesen Zeiten geht, wo eine Schreckensmeldung die nächste abzulösen scheint und Du von Menschen erfährst, die aus der Not immer noch oder gerade jetzt nur an das eine zu denken vermögen, wie Geld zu verdienen ist am Leid und an der Not anderer Mitmenschen, wie Ungerechtigkeiten geschehen. So wie ich uns kenne, hätten wir auch manchmal sehr viel Energie zur Verfügung einige Tische umzuwerfen, oder?
Jesus ist richtig wütend und echt sauer ! Und, er zeigt diese Wut öffentlich, er ist entsetzt über den Zustand seines Vaterhauses.
Nach dieser Aufregung heilte er noch alle Kranken.
Ich weiß nicht, ob Du nach solchen intensivsten Stunden am Tag gut und tief schläfst. Da ich hier in dieser Geschichte Jesus als Menschen betrachte, kann ich mir vorstellen, dass er sehr müde war.
Und dann nimmt der Tag seinen sowas von vorhersehbaren Verlauf:
müde und hungrig und wohlwissend, welcher unmenschliche Wahnsinn ihm bevorsteht, kommt Jesus an diesem Feigenbaum ohne Feigen vorbei.
Jesus hat richtig Stress gehabt, ein Schlafdefizit und ist in höchstem Maße unterzuckert, als er an diesem Feigenbaum früh an diesem Morgen vorbeikommt und keine süße Frucht finden kann.
(Der arme Baum kann nichts dafür, es ist einfach keine Feigenerntezeit)
Und was macht ihn mir und allen Hochsensibeln so unendlich sympathisch?
Richtig: Er spricht mit dem Baum und lässt erstmal so richtig seinen Frust an ihm aus. Mit einem Fluch, einem Vertrocknungsfluch.
In gestressten schlaflosen unterzuckerten Zuständen neigen wir als feinsinnige Wesen nicht selten zu solchen Absoluten wie nie und immer, alle oder jeder.
Jesus, wir verstehen Dich zutiefst!
Kennst Du solche Momente in Deinem Leben?
Übrigens hat Jesus selber das Wort Fluch nicht verwendet, das haben die Schreiber später so erzählt.
Als die Jünger kommen und ihn fragen, was das nun wieder bedeuten soll, erzählt Jesus ihnen etwas über echten Glauben und über Gebet.
Und darüber als Menschen zu leben, die im Geist bereits alles empfangen haben und dankbar durchs Leben gehen, weil sie wissen, dass ihre Berge von Sorgen und Lasten im Meer der Ewigkeit kaum noch eine Rolle spielen.
So war das mit Jesus, dem Menschen mit Gefühl und dem Menschen mit einem Hunger nach Gerechtigkeit in seinem Vaterhaus.
So ist es heute bei Dir und bei mir, liebe Seele.
Ich weiß nicht, wie es Dir heute geht, am Montag vor Ostern, ich hoffe, Deine Zeiten in denen Du Dich zu sehr aufregst und Tische umhauen möchtest werden weniger, ich bete, dass Du gerade in diesen für sensibele Menschen so stressigen Zeiten, Deinen erholsamen Schlaf finden mögest, den Du und Dein Immunsystem so dringend brauchen. Und was soll ich schreiben. Für den Fall der Fälle, dass Du frühmorgens raus musst und auf dem Weg Hunger bekommst, wären eine Tüte Trockenfeigen in greifbarer Näher nicht die schlechteste Wahl
Sie sind süß und können vielleicht andere Bäume retten, denn solltest Du auch mit Pflanzen sprechen hoffe ich doch innigst dass es Worte des Wohlwollens und dem Wunsch nach Wachstum und Gedeihen genüge trägt.
Ich wünsche Dir einen ruhigen Montag.
Morgen geht es hier weiter
Hochsensibel und empathisch,
ausgeschlafen, entspannt und
gefrühstückt.
Soweit der Plan!
Wohin?
Vielleicht in den Garten des Schicksals,
oder zu 10 Lampen mit und ohne Öl,
oder zu einer reichen Witwe,
oder, ach es gäbe so viel mehr noch zu berichten. Für heute mag es reichen!
Herzliche Grüße
❣️von Gerda❣️PS:
die Bilder dieser Serie stammen allesamt von der wunderbaren Bilderplattform www.pixabay.com und so kann es vorkommen, dass sich zwischen Gerbera und Gänseblümchen auch die eine oder andere Bornholm-Margerite einschleicht, das tut mir für die Floristen unter uns leid.
Diese Schönheiten sind wohl alle unter dem Synonym Korbblüter zu finden.
Also, ein Sorry von mir an der Stelle!Du liest von mir!

Eine Antwort auf „5 Tage bis zum Finale: „Fluch dem Feigenbaum““

  1. Aber ja, liebe Gerda, auch ich kenne diese Phasen, in denen ich Feigen essen möchte und keine da sind. Und in denen fluchen und heulen mangels besserer Alternative eine wahre Erleichterung sind…

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