❣️Empathie als Lebenseinstellung❣️

Du liebe und wunderbare Seele,
heute schreibe ich dir aus
meiner selbstgewählten
Pause, meinem
persönlichen
Shutdown.

Aus einer Pause für mein empathischeshöchstsensibles und nun überlastetes feines Nervensystem.
Welche empathischen Merkmale zeichnen einen  Menschen, wie mich  aus? Ist jeder Hochsensible auch empathisch, jeder Empath eine hochsensible Seele?

Fragen über Fragen!

Heute
möchte ich dir einige Persönlichkeitsmerkmale vorstellen, die mich mein Leben lang begleiten und mich immer wieder zu einer Pause einladen, machmal auch zwingen. Und zwar immer dann, wenn es einmal wieder von allem zu viel geworden ist.

Vielleicht findest du dich in einem oder mehren Punkten wieder:

  • Ich fühle Emotionen und Gefühle
    anderer Menschen genauso intensiv, als wären es meine eigenen. Kleinste Veränderungen im Gesichtsausdruck oder in der Körpersprache, im Tonfall oder im Augenblick meines Gegenüber fallen mir in Sekundenschnelle auf, obwohl ich es gar nicht beabsichtige.
    Wissenschaftlich wird wohl gerade daran geforscht, ob hochempathische Wesen über ein erhöhtes Level an Spiegelneuronen verfügen, das in blitzschnelle Emotionen anderer quasi lesen können.
    Dieses hohe Level kann eine wunderschöne Gabe für die Welt sein, ist aber beizeiten sehr sehr anstrengend und überwältigend.
    Erschöpfung ist die Folge, wenn ich mich intensiv mit anderen Menschen verbunden habe und das über längere Zeit.

    Gut zu wissen:
    Empath*innen übernehmen unbewusst Gefühle und Emotionen anderer Menschen.

  • In einer Gesellschaft,
    einem Raum, einem Wartezimmer, einem Zug, oder auf einem Marktplatz oder einem Haus fühle ich Frieden und Ruhe, Liebe und Zuneigung. Ich blühe auf in einem herrlichen Garten, einem liebevoll eingerichteten Wohnzimmer oder einem anderen sicheren schönen Ort.
    An Orten von Depression und Chaos, von Gewalt und Missgunst werden meine Energiereserven angezapft und ich fühle mich sehr erschöpft, je länger ich in diesen Situationen bleiben muss.

    Gut zu wissen:
    Empath*innen nehmen sogar in Räumen und Gesellschaften Emotionen und Stimmungen der Umgebung auf.
    Das kostet Energie und Kraft.

  • Ich liebe es,
    mich mit Menschen und ihren Geschichten zu verbinden und werde oft um Rat gebeten, oder ich erlebe, wie andere durch mich Ermutigung und eine neue Sicht auf ihr Leben bekommen.
    Ich kann sehr gut kombinieren und zuhören und habe einen langen Atem, wenn es darum geht, jemanden zu begleiten.
    Das kleine Problem an dieser Gabe ist, dass wenn ich selber durch eine harte zähe Zeit gehe, andere das gar nicht bemerken und es für selbstverständlich halten, dass ich immer ON TOP bin.
    Eine gute Zuhörerin und Ratgeberin zu sein ist wundervoll, geht aber nur so lange gut, wie ich selber aufgefüllt und stark bin.
    Darum bin ich jetzt auch in der Stille und ruhe mich aus.

    Gut zu wissen:
    Empath*innen sind gute CoAches, Trainer*innen oder Berater*innen, solange sie selber im Bewusstsein leben, dass ihre Belastungsgrenze schneller erreicht ist, als bei Normalsensiblen.
    Auch Pflegende brauchen Pflege und auch Helfer brauchen Hilfe.

  • Ich liebe alle Babys!
    Egal, wo ich gerade bin, wenn es irgendwo in meiner Nähe ein winziges Wesen zu sehen gibt, bin ich schier aus dem Häuschen.
    Und dabei ist es völlig egal, ob es Meschenbabys, Hundebabys, Katzenbabys, bei Eulenbabys raste ich aus, Küken oder Lämmer, kleine Fohlen oder diese winzigen Schneckchen auf dem Basilikum …
    Ist ein Miniwesen oder ein Baby egal welcher Sorte nur in meiner Nähe zu sehen, bin ich hin und weg.
    Ob es dieses Wunder der Schöpfung ist oder diese Fazsination im Kleinen, ich bin hilflos überwältigt im Angesicht dieser Winzlinge.
    Problematisch nur, dass ich kaum bis gar kein Verständnis aufbringen kann, für Menschen, die das so gar nicht haben und achtlos an einem Welpen vorbeiziehen können und nicht traurig über ein totes Vogelbaby sein können.

    Gut zu wissen:
    Empath*innen haben eine unerklärliche Liebe und Faszination für alles Kleine und Hilflose, für die Winzlinge für die, die noch so neu auf der Erde sind.


    Danke
    ,
    dass du bis hier gelesen hast, die aufgezählten Eigenschaften, wurden in diesem blog schön öfter erläutert und sind Allgemeinheit bekannt. Bei den nächsten handelt es sich um mir angeborene Specialeffects, die ich lange verleugnet und gegen die ich gekämpft habe. Erst nachdem ich mich richtig in die Materie gekniet und mich gut und gründlich informiert und weitergebildet habe, konnte ich auch diese Lebenseinstellung von Geburt an akzeptieren und lieben lernen.
    Auch auf die Gefahr hin, dass die folgenden Zeilen für dich ziemlich spuki und unmöglich erscheinen, sind folgende Eigenschaften meine Wahrnehmungen und meine Lebensaufgaben.

  • Ich spüre
    manchmal nicht nur die Emotionen oder die tieferliegenden echten Absichten eines Menschen, wenn ihre Worte nicht mit ihrem Verhalten übereinstimmen, nein, es passiert mir immer wieder, dass ich körperlich wahrnehme, wo ein anderer Mensch gerade Schmerzen empfindet. Keine Ahnung, ob es eine Spiegelung oder eine unbewusste Projektion ist. Ich habe schon öfter gespürt, wenn jemand anders verletzt ist, eine Entzündung irgendwo hat, oder ein Taubheitsgefühl ihn quält. Auf diese Facette meiner Gabe würde ich gerne verzichten, andererseits weiß ich nicht, ob sonst so eine Geduld und Ausdauer für meine eigenen chronischen Leiden hätte, geschweige denn meinen langen Atem im Zusammenleben mit besonderen Menschen und Tieren. In einem wissenschaftlichen Artikel las ich, dass die meisten Empath*innen in helfenden und heilenden Berufen zu finden sind, natürlich auch verbunden mit dem angeborenen Wunsch, Leid zu heilen und Schmerzen zu lindern.

    Gut zu wissen:
    Manche Empah*innen spüren nicht nur Emotionen und Gefühle ihrer MitweseN. nein, manchmal erleiden sie selber physische Beschwerden an den gleichen Körperstellen. Warum das so ist, wird noch erforscht.

  • Mein Herz
    bricht schneller und tiefer, wenn eine Beziehung zu Ende geht.
    Wenn ich in der Vergangenheit einem Menschen wirklich mein Vertrauen und mein Herz geschenkt habe, tat es mir sehr sehr lange und sehr tief weh, wenn diese aus den unterschiedlichsten Gründen sich veränderte. Ausserdem suchte ich jahrelang die Schuld und Verantwortung bei mir für den Abbruch oder der Veränderung des Besziehungsstatus. Ich habe sehr lange um Freundschaften gebettelt, gekämpft, und mich teilweise sehr zurückgehalten nur um gemocht und anerkannt zu werden. Für mich gab es so etwas wie eine Ehrenregel: einmal Freundin, immer Freundin.
    Du kannst dir sicher vorstellen, dass diese Art zu leben zu schwierigen Konstellationen von Beziehungen geführt hat. Klammern und immer wieder vergeben, das Gute hinter all dem Üblen sehen wollen und jede Zurückweisung als Übung zur mehr Demut interpretieren …
    Das waren harte Lernjahre, die durchaus eine bittere und harte Gerda hervorbringen hätten können.
    Heute bin ich dankbar über die sehr übersichtliche Anzahl richtiger Freund*innen und einige wundervolle Bekannte.

    Gut zu wissen:
    Empath*innen geben in Beziehungen, ob beruflich oder privat, viel mehr als sie bekommen, sie nehmen Enttäuschungen lange Zeit hin und arbeiten unermüdlich daran Zuwendung und Annahme zu erfahren. Dabei verleugnen sie Sich selbst und geben sich auch nach Jahren nOch die Schuld am Zerbruch  einer Freundschaft. Empathische Herzen leiden länger und schmerzen tiefer als bei Normalsensiblen.

Zu guter letzt
könnte ich noch über meine jahrelang fehlende Unterscheidungsfähigkeit von Gewalt oder Horrorszenarien im Fernsehen und in der Realität schreiben, oder von der Besessenheit, dass es allen in einem Team von Kolleg*innen immer gut gehen sollte, oder dass ich Choleriker entschuldigte habe, auch wenn sie nur so um sich schlugen, oder von meinem lähmendem Mitgefühl und Mitleid für Notleidende, die ihre Lage selber gar nicht so schlimm fanden, oder, oder, oder …
Oder von meinem Unverständnis, dass die meisten Menschen gänzlich anders und völlig cool über Not und Elend hinwegsehen können, ohne den Funken eines schlechten Gewissens …

Gut zu wissen:
Empath*innen sind in der Regel hochsensibel geboren und mit ein paar Extras ausgestattet, die hier ein wenig beschrieben wurden.

Es sind meine ganz persönlichen und sie gehören zu mir.
Hochsensibel zu sein, kann viele Ausdrucksformen haben.

Welches sind deine Specialeffects, die auf deine ganz persönliche Art und Weise, die Welt zu sehen, hinweisen?

Jeder Mensch
ist auf seine Weise kostbar und einmalig, so wie jede hochsensible Seele ihr ganz individuelle Signatur hat.
Diese Vielfältigkeit gilt es meiner Meinung nach zu feiern und zu ehren.

Du liebe und wunderbare Seele,
heute schreibe ich dir aus
meiner selbstgewählten
Pause, meinem
persönlichen
Shutdown.

Mit den herzlichsten Grüßen
und dem Wunsch,
dass du dein
wundervolles
Leben feierst !
Nicht nur an diesem
Wochenende.

❣️DEINE GERDA❣️

Die jüngste Vergangenheit hat mich auf allen Ebenen viel Kraft und Energien gekostet. Ich bin erschöpft und müde.
Von den wunderbaren Erlebnissen und von den krassen Herausforderungen in meiner eigenen Familie und auch im näheren Umfeld.
Ich habe Held*innen erleben dürfen, und Verwundete versorgt, ich habe auch Chaos und Unsicherheit mitgetragen, getröstet und ermutigt … und viel geweint.  Aber auch gelacht, geschlemmt und mich an dieser unglaublichen Naturexplosion erfreut.
Was für eine Intensität, was für ein Feuerwerk an Emotionen und Gefühlen.  Und welche Dankbarkeit, dass ich in der glücklichen Lage bin, ein paar echte Freunde zu haben, Freunde die bleiben, weil sie mich so lieben und schätzen, wie ich bin.
DANKE !

Gerade
als diese letzten Buchstaben über meinen kleinen Bildschirm tanzen, höre ich mit einem meiner feinen Ohren von einem anderen Monitor in der Ferne, dass gerade in Deutschland mit einer maximalen digitalen kriminellen Energie zu rechnen ist, was den sexuellen Missbrauch an Säuglingen und Kindern auf die grausamste Art und  Weisen betrifft.
So spricht die WHO über 1 Million geschundene Kinderseelen pro Jahr.
Es braucht eine höhere Sensibilität bei uns allen, höre ich eine Ministerin sagen, und Mut hinzusehen und zu handeln.
Oh je, wenn sie wüsste …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.