❣️Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️ Heute: ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

Du wundervolle und geliebte Seele,
heute möchte mit dir über jemanden
nachdenken, den du kennen solltest.
Über eine Person, mit der
du die meiste Zeit deines
Lebens verbringen wirst.
Heute geht es um dich!

 

Welches Bild hast du von dir? Wie nimmst du dich wahr?
Wie siehst du aus? Was sind deine Spezialeffekte?
Wer bist du im Bezug auf die Lebensthemen Hochsensibilität und Empathie?
Gibt es ein aktuelles  Foto von dir, von dem du sagen würdest:
Ja, genau so, dass bin ich!“?
Fragen über Fragen, und vielleicht die eine oder andere Antwort !

Früher oder später,
nicht selten während einer Lebenskrise stellt das Leben uns, die wir mehr fühlen, mehr hören, mehr sehen und mehr schmecken, die Frage:
WER  BIN  ICH ?
Welches Bild habe ich von mir?
Gibt es dieses stimmige innere und äussere Bild von mir, mit dem ich insgesamt zufrieden bin?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte !

 

An diesem Wochenende
lade ich dich ein, dir ein Bild über dich zu machen.
Ab und zu ist es gar nicht so schlimm, sich mal mit sich selber zu beschäftigen. Anschließend bist du für alle anderen wieder da.

Wenn du ehrlich vor dem Spiegel stehst, wer schaut dich da an?
Guckst du gerne in den Spiegel?

Das Bild, das du von dir im Herzen hast und das Bild, das dir dein Spiegel zeigt, sind sie in Übereinstimmung miteinander?
Wie siehst du aus?
Gefällst du dir?

Nun,
Spiegel sind in den letzten Jahren nicht unbedingt meine Lieblingseinrichtungsgegenstände.

Die Spiegel in meiner Umgebung zeigen mir täglich auf brutale und ehrliche Art, wie ich aussehe, samt vager Erinnerung, wie ich mal aussah. Das ist sehr herausfordernd für jemanden wie mich, die , sagen wir es mal so, eher in die Rubrik: „Hummeln können trotzdem fliegen“ gehört, als zu den Leichtgewichten unter uns.

Wo triffst du auf dein Spiegelbild und wie ist dein Verhältnis dazu?

Spiegel
haben Menschen schon von jeher fasziniert, so ranken sich diverse Märchen und Legenden um Wesen, die durch Spiegel in andere Welten schauen können oder eine andere Wirklichkeit sehen dürfen.
Ob Alice im Wunderland oder Gerda und Kai bei der Schneekönigin, Schneewittchen und ihre Stiefmutter, um nur einige zu nennen.

Meine weltbeste und allerschönste Lieblingsspiegelszene in der Kategorie Fantasy ist allerdings die folgende:

C. S. Lewis, hat mit seinen Geschichten über Narnia, einem weit entfernten Königreich, einen bleibenden Eindruck in meinem Herzen hinterlassen. Ich liebe sowohl seine Bücher, als auch die Filme, die lange nach seinem Tod erst produziert wurden und ihm sicher große Freude gemacht hätten.

In der Folge „die Reise auf der Morgenröte“ bekommen es die Hauptfiguren mit ihren Urängsten zu tun oder mit ihren Eifersüchteleien, Wünschen oder Versuchungen, in dem ein fieser grüner Nebel sie heimsucht und alles Lichtvolle in Böses verwandelt.
Nicht schön, gar nicht schön.
Lange war Lucy, die Jüngste Protagonistin, die das Tor zu Narnia entdeckte, meine Lieblingsfigur in dieser wundervollen Geschichte.
Zu ihr hatte ich einen besonderen Draht.
Eine Verbindung auf Herzenshöhe.
Nicht zuletzt, weil sie im Namen des glitzernden Meeres zu „Königin Lucy der Tapferen“ gekrönt wurde.
Von dem Samtkleid ihrer Krönungzeremonie und ihre Freundschaft zu Herrn Tumnus, dem Faun und Familie Biber ganz zu schweigen!

Eines Tages wünscht  sich Lucy, so schön wie ihre Schwester zu sein.
Als sie ein magisches Buch findet, spricht sie einen Zauberspruch, der sie in Susan verwandeln soll. In einem Traum sieht sie, dass sie so schön aussieht wie ihre Schwester. Doch mit Erschrecken stellt sie fest, dass die eigentliche Lucy gar nicht mehr existiert. Der Traum bricht ab und sie blickt in einen Spiegel.

Hinter ihr taucht der Löwe Aslan auf.

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„Was hast du getan, mein Kind?“
„Ich weiß es nicht. Es war fürchterlich.“
„Aber du hast es gewählt, Lucy.“
„So habe ich das alles nicht gewollt. Ich wollte auch nur so schön sein wie Susan. Sonst nichts.“
„Du hast dich fortgewünscht und damit noch viel mehr.
Deine Brüder und deine Schwester würden Narnia
ohne dich nicht kennen, Lucy.
Du hast es als erste entdeckt, weißt du?“

„Es tut mir so leid.“
„Du zweifelst an deinem Wert. Laufe nicht vor dir selbst davon.“

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Wer möchte nicht schöner, schlanker, fitter, gesunder, sportlicher, geduldiger, netter, ausdauernder, ordentlicher oder liebevoller sein.

Oder vorm Spiegel:
eine kürzere Nase, schlankere Beine, eine sichtbare Taille, funkelnde Augen und oder ach, am besten eine Generalüberholung.

So ein Blick in den Spiegel kann uns ganz schön runterziehen.
Oder aber du und ich finden die Zonen und die Körperstellen, die schön sind oder zumindest passabel.

Was findest du ganz nett an dir?

Ich mag meine Schultern irgendwie, und meine grauen Strähnchen.
Und was das Bild von mir betrifft?


Ich wünschte mir, dass mein Innen sich mit meinem Aussen ein wenig mehr decken würde, nur solange ich noch einen Zweifel an meinem Wert hege und vor mir selber weglaufe, wird das wohl noch ein wenig dauern.

Vielleicht dauert es auch etwas länger,
wer weiß.

Hochsensibel zu sein heißt für mich auch, mich manchmal irgendwie nicht zu mögen, also zumindest das, was mir die Spiegel in meiner Umgebung zeigen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte,
ich wünsche dir am Wochenende
ein wenig Zeit, dir ein Bild zu machen
von dem, was du siehst, wenn dir ein
Spiegel über den Weg läuft.

Ich bin gespannt.

Herzliche Grüße
von

❣️Gerda❣️

Da ich nunmal eine Frau der Tausend Worte bin, möchte ich dir nicht vorenthalten, wie die Nanrnianer*innen sich bei diversen Heissgetränken köstlich amüsieren und es sehr zu schätzen wissen eine fluffige Conversation zu führen.
Ich bin dieser Art der gepflegten Unterhaltung sehr zugetan, doch lies selber und schon werden sich deine Gesichtszüge deutlich entspannen, deine Lachfalten vertiefen und ein kleines Blinzeln wird dir die Sicht auf dein Spiegelbild mit Sicherheit erleichtern und dich gnädig stimmen, wenn die Zeit ins Land geht.

 

So gehört in Narnia:

 

„Brauchen wir Marmelade?“
„Nur wenn uns die Hexe Toast serviert.“

“Das sind Werkzeuge, keine Spielsachen, verwendet sie bedacht und weise.“

“Du bist ja noch schlimmer als Herr Biber am Badetag!“

“Bedauerliche Familienähnlichkeit!“

“Ich habe das Gefühl, du hast dir vorhin heimlich einen Nachschlag genommen“ – „Man weiss ja nie, welches die letzte Mahlzeit sein wird. Vor allem, wenn du kochst“

“Keine Bewegung Fremder, oder es wird deine letzte sein!“

“Was auch immer geschehen wird, Lucy Pevencie, ich bin froh, dass ich dir begegnet bin.
Deinetwegen ist mir so warm, wie seit einhundert Jahren nicht mehr.“

„Eines Tages wirst du wieder alt genug sein, um Märchen zu lesen.“

“Nichts geschieht zweimal auf dieselbe Weise!“

“Wenn du noch tapferer wärst, wärst du eine Löwin!“

Wenn irgendetwas schief geht im Leben, dann wird es eine Zeit meistens schlimmer und schlimmer.
Aber wenn die Dinge erst einmal anfangen gut zu laufen, dann werden sie oft  besser und besser.

Und für heute vorerst das letzte und mein absolutes Lieblingszitat:

Ja, aber glauben Sie denn wirklich, Herr Professor‘, fragte Peter, ‚andere Welten sind überall zu finden, und einfach nur so um die Ecke herum?“ „Nichts ist wahrscheinlicher‘, antwortete der Professor.
Er nahm seine Brille von der Nase und putzte sie sorgfältig.
Dabei murmelte er:
‚Ich frage mich wirklich, was sie ihnen eigentlich auf den Schulen beibringen.‘

(Die Chroniken von Narnia ist eine sieben Bücher umfassende Serie von Fantasyromanen, die zwischen 1939 und 1954 von dem irischen Schriftsteller Clive Staples Lewis geschrieben und 1950–1956 veröffentlicht wurden und sein mit Abstand bekanntestes Werk darstellen. Bislang wurden mehr als 100 Millionen Exemplare verkauft und die Bücher in 47 Sprachen übersetzt. )

 

Manchmal liege ich wach und danke meinem Schöpfer für die Macht und die Kraft unserer Vorstellungskraft und Fantasie.
Wie Herr Lewis (Narnia) und  Herr Tolkien (Herr der Ringe) auf zwei riesigen dunkelgrünen schweren Lesesesseln vor einem knisternden Feuer im Kamin, genüsslich eine Tabakpfeiffe rauchen und ein leckeres Heißgetränk serviert bekommen, von Frau Tolkien, die auf dem Weg in die Bibiothek noch schnell in den großen Wandspiegel im Flur ihre kleine blonde Locke zurechtzupfte. Was sie sonst noch im Spiegel sah?

 

Du liebe Seele, Geschichten sind da um gelesen und verbreitet  zu werden, wer wird deine erzählen? Aus ich wird wir!!
Was für eine Spiegelung, oder?

2 Antworten auf „❣️Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️ Heute: ein Bild sagt mehr als tausend Worte !“

  1. Liebe Gerda, auch ich liebe dieses Märchen und auch ich kenne diese Gefühle von vielen Seiten betrachtet… Wenn es mich mal „reitet“ erinnere ich mich, was dieses Körperteil so werden ließ. Die Last auf dem Rücken (mein Rundrücken, die verlorenen Kinder (meinen Bauch und die schlaffe Haut), die schwere Arbeit auf dem Bau (meine Brustmuskeln, nicht sehr weiblich), Narben hier und da (die nach meinem empfinden entstellen) und dann erinnere ich mich daran wie schlank und straff ich einmal war und wie ungenügend ich mich empfand. Einfach nicht so wie die anderen. Vom äußeren her auffällig schlank und auch das was der Mensch attraktiv nennt, fühlte mich allerdings nicht so, gehörte irgendwie nirgendwo hin. Ich war so unglücklich und einsam… Und die Wirkung nach dem Betrachten und dem Revue passieren lassen, macht mich dann stolz auf mich, meinen Körper und was wir alles zu erzählen haben. Frei nach dem Motto: früher habe ich mich krumm gemacht und auch verbogen. Heute lebe ich in freier Entfaltung! 😉

    Am schönsten und autentischsten empfinde ich den Menschen wenn er morgens noch schlaftrunken aufsteht . Egal wie alt er ist. Noch nicht sprechen, gucken, oder denken kann. Alle sind dann so ursprünglich natürlich, wie es nur geht. Niedlich und hilflos geradezu und dann fühle ich diese bedingungslose Liebe für diesen wunderbaren Menschen ❣️

    Ich wünsche allen ein zufriedenes Wochenende und freue mich auf ein Wiedersehen ❤️❤️

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