❣️Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️: Dies ist keine Pfeife !

Du wundervolle und geliebte Seele,
die Woche nach nach diesem
besonderen Osterfest neigt
sich dem Ende zu.
Die Pandemie geht in
eine neue Phase,
und wir?

Wir sind hier, hochsensibilisiert, alarmiert und informiert, irritiert, maskiert, brüskiert, orientiert oder desillusioniert, manche sind hoch ambitioniert und andere wiederum völlig desinteressiert.

Keine Frage, es gab bisher wohl kaum eine Zeit auf Erden, in der die Gefühle und Emotionen der Menschen sich so krass, völlig frei und ungehindert an die Oberfläche kamen, wie diese.
Eigentlich müsste es für die emotional veranlagten Wesen gerade
zu eine Festzeit sein, wo doch viele Mitmenschen gerade ihren Emotionen freie Bahn zu geben scheinen.

Wie geht es Dir ?

Heute möchte ich mit Dir über ein Thema nachdenken, was mich in den letzten Tagen und Wochen sehr mitgenommen und teilweise sprachlos zurückgelassen hat. Und das passiert extrem selten.

Es geht dabei um dieses Bild !

Der Verrat der Bilder (Teil 1)

La trahison des images

(wörtlich: „Der Verrat der Bilder“)  von René Magritte ist eines seiner  bekanntesten Werke. 1929 malte er es in Ölfarben und Du kannst es nach der Corona-Krise im Los Angeles County Museum of Art bestaunen.

Was Du auf diesem Bild siehst, ist eine …?
Klar, eine Pfeife. Bemerkenswert ist nur der wunderschöne handgeschriebene Schriftzug unter der Pfeife.
Dort steht in den schönsten Lettern geschrieben:
„Ceci n’est pas une pipe“
oder auf deutsch:
„Dies ist keine Pfeife.“

Was möchte uns dieser Künstler wohl sagen?

In unserer Familie gibt es eine gute Tradition. Einmal im Jahr verbringen mein großer Sohn und ich einige Stunden in einer Kunstausstellung hier vor Ort. Ich erinnere mich an Gänsehautmomente vor einem echten
Andy Warhol und an Lachkrämpfe vor ebenso einzigartigen Bildern des Künstlers Otto Waalkes, seinerseits Sohn der Stadt und ein unglaublicher Virtuose seiner Zunft.
Hochsensibel zu sein kann bedeuten, ein besonderes Auge für Schönheit, Kreativität und Kunst zu haben.
Viele von uns sind selber künstlerisch tätig oder sollten es (wieder) einmal versuchen. Kunst kann vieles zum Ausdruck bringen, da wo Worte nicht mehr reichen, ausserdem beruhigen künstlerische Tätigkeiten das neuronale Nervensystem enorm.

 

Doch nun zurück zum Bild, das keine Pfeife sein soll.
Du weißt bestimmt längst, worüber meine zarte Seele heute
mit Dir Kontakt und den Austausch kommen möchte oder?

Klar, Monsieur Magritte wollte uns allen zu verstehen geben, dass es sich bei dem Dargestellten lediglich um ein Bild handelt und nicht um eine tatsächlichen Pfeife, zum anfassen und rauchen.
Ein Bild von einer Pfeife ist keine Pfeife.

Der Verrat der Bilder (Teil 2)

Hochsensibel zu sein, in einer globalen Krise zu stecken, wobei keiner wirklich wirklich zu sagen vermag, ob wir nun am Anfang, in der Mitte oder am Ende dieser Pandemie stehen, ist ja schon eine echte Herausforderung an sich, oder?
Obwohl mir die Ruhe und der blaue Himmel immer noch sehr gefallen, ich es liebe, ohne Termine alle meine Lieben zuhause um mich zu haben und mich dieser verordnete Rückzug schier begeistert, bemerke und spüre ich natürlich auch die Sorgen und die völlig berechtigte Angst vieler Mitmenschen, wie das Hier alles weitergehen soll.
Du hast mein tiefstes Mitgefühl, solltest Du gerade ängstlich in unsere gemeinsame Zukunft blicken. Nicht zu wissen, wie es weiter gehen kann, ist zermürbend.
Und ein „Alles wird gut“ wäre zwar nett zu schreiben, aber nicht ehrlich.

Ich glaube zutiefst, dass die Menschen, die diese Krise als echte Chance für sich zu nehmen wissen, als aufrechte und gestärkte Wesen aus ihr hervorgehen werden.
Das ist das ewige Prinzip einer Krise.

Was hast Du während der sog. Coronapandemie gemacht?
Gute Frage. Was werden wir in fünf Jahren rückblickend über diesen weltweiten Emotionsvulkanausbruch auf der Erde denken?
Werden wir ein zartes Grinsen oder tiefe Stirnfalten zum Vorschein bringen?
Gute Frage.
Neben diesen beiden Gefühlen von Mitgefühl für die Besorgten und Spannung für die Erwartenden schleicht sich nun doch seit Tagen eine dritte Emotion in mein Leben, und die hat unweigerlich etwas mit dem Bild in Öl zu tun!

Ehrlich?
Ich bin so müde von den all den Pfeifenbildern, die mich jeden Tag,
fast stündlich erreichen. Und ich frage mich mittlerweile ernsthaft,
was Menschen dazu bewegt, Bilder zu verbreiten, die ich getrost in die nicht vorhandene Pfeife auf obigem Ölbild rauchen könnte.
Nicht dass ich rauchen würde, aber für einige dieser vermeintlichen Kunstwerke würde ich vielleicht sogar damit anfangen.
(Kleiner Scherz).
Warum?
Einfach weil sie nicht das wiedergeben, was sie vorgeben zu sein.
Und weil diese Bilder Angst und Unsicherheit, Hass und Verurteilung, Desinformation und eine Art von Machthunger präsentieren, der für Dich und mich (für mich im Besonderen) nicht gut für unsere fragile Nerven sein kann.


Denn eines ist mir aufgefallen, bei all den echten Pfeifen oder falschen Pfeifen auf Bildern, die eine wahre Unterschrift oder eine falsche Unterschrift hatten.
Meine so mühsam über die Jahre trainierte und von mir geliebte Herzenstimme, meine Intuition, mein innerer Kompass wurde immer schwächer und immer leiser. Je lauter und aufdringlicher die neuesten geheimen skandalösen Berichte und Bilder zu mir kamen, desto mehr zog sich meine feingetunte innere Weisheit von mir zurück.
Ich hätte um ein Haar einen Verrat an meinen inneren Bildern begangen.
Gott sei Dank nur um ein Haar.

Was also tun, wenn Du das nächste Pfeifenbild (ob nun mit Untertitel oder ohne) bekommst? Die neusten geheimen Nachrichten sich vor Deiner viel zu zarten Seele enthüllen und Dich Dinge sehen lassen, die Du nicht und niemals sehen solltest, es sei denn DU wurdest jahrelang dazu ausgebildet und bist bereit, mitten ins Elendsfeld zu springen.
Du hast meine volle Unterstützung.
Ehrlich!

Ich wünsche Dir von Herzen
ein schönes Wochenende
und grüße Dich erneut
mit diesem anscheinend
zeitlosen Gedicht .

Bleib in Deiner Liebe
und bleibe gesund

❣️Deine Gerda❣️

Es ist nicht der Kritiker, der zählt,
nicht derjenige, der aufzeigt, wie der Starke gestolpert ist
oder wo der, der Taten vollbracht hat,
sie hätte besser machen können.
Die Anerkennung gebührt dem, der wirklich in der Arena ist;
dessen Gesicht verschmiert ist von Staub und Schweiß und Blut;
der tapfer strebt; der irrt und wieder und wieder scheitert,
denn es gibt keine Anstrengung ohne Irrtum und Fehler;
der jedoch wirklich danach strebt, die Taten zu vollbringen;
der die große Begeisterung kennt, die große Hingabe,
und sich an einer würdigen Sache verausgabt;
der, im besten Fall,
am Ende den Triumph der großen Leistung erfährt;
und der,
im schlechtesten Fall,
wenn er scheitert, zumindest dabei scheitert,
dass er etwas Großes gewagt hat,
so dass sein Platz niemals bei den kalten und furchtsamen
Seelen sein wird
, die weder Sieg noch Niederlage kennen.“

Theodore Roosevelt

Ich habe eine Entscheidung getroffen und das ist kein Geheimnis, nämlich bei denen zu stehen, die sich an einer würdigen Sache verausgaben, was nicht bedeutet, dass ich völlig naiv und unkritisch durch diese Zeit gehen werde.
Es bedeutet lediglich, dass die Rauchzeichen meiner Pfeife aus der Richtung zu sehen sein werden, aus der Sicherheit und Liebe, Zuversicht und Verstand, Mitgefühl und Verantwortung kommen.
Und inzwischen werde ich ganz still sein, über Dinge zu sprechen die zu hoch, zu tief und zu komplex für ein erwachsenes hochsensibles Wesen sind. Laut war es jetzt genug um mich.
Wollen wir uns auf eine Pfeifenlänge treffen? Wo und bei wem sehe ich Deine Rauchzeichen?

Du liebe Seele, Du liest von mir !
Nächste Woche an dieser Stelle …

Und übrigens :
es soll auch Künstler geben, die gar nichts mit ihrem Kunstwerk sagen wollen, sondern einfach nur ein Bild malen.
Zur eigenen und zur Freude anderer. Sonst hätten sie ja etwas dazu geschrieben oder gesagt, oder?

(Alle Bilder wie immer via pixabay.com)

2 Antworten auf „❣️Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️: Dies ist keine Pfeife !“

  1. Liebe Gerda, danke für dein gut ausgewähltes Gleichnis. Wer weiß, was uns alles als falsche Pfeifen mit Statistiken oder optischen Modellen von gefährlich anmutenden Bakterien, wobei Viren kleiner als Einzeller sind, gezeigt werden? … Halten wir uns fern von Angst, bleiben wir in unserer Mitte und in unserer geistigen Liebe. Hören wir nicht auf die von außen kommenden Nachrichten, hören wir auf unsere eigene, innere Stimme.

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