❣️Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️

2020 !

Zuerst einmal:

Du liebe Seele,
ich wünsche Dir ein wundervolles friedliches
und erfolgreiches Neues Jahr mit lichtbringenden
Erlebnissen und erhellenden Momenten.
Möge es ein Jahr werden, von dem Du in 363 Tagen
zu Recht sagen kannst, daß es ein Gutes war.

Heute, am ersten Freitag im Neuen Jahrzehnt
möchte ich Dich einladen, die Hände weg zu lassen.

Wovon?


Junk 

Immer, wenn es in meinem Leben mal wieder um Trödel, Krempel, Plunder, Gerümpel, Müll oder Ramsch geht,
ich wieder einmal mehr realisiere, wieviel  junkfood ich in mich reinstopfe, mich Angst befällt, junkmails zu öffnen und zum Leidwesen meiner Lieben mal wieder zum Ordnungsjunkie mutiere, dann  ist es entweder Januar so wie heute, oder aber
und das ist der Grund meines Freitagsblogs heute:

Ich wache meistens morgens mit einem Lied im Herzen auf.
Wenn sich dieses Lied dann über einige Tage wiederholt,
weiß ich, daß ich aufmerksam sein sollte.
Was dieses Lied mit mir als hochsensibles Wesen
und empathischer Mensch zu tun hat?

Na, dann lies mal:

Geh in eine andere Richtung
Steig auf einen anderen Berg
Steh auf einer Kreuzung
Such einen anderen Weg
Schwimm durch andere Flüsse
Tauch durch ein anderes Meer
Trink an anderen Tischen
und hör die Lieder nicht mehr

Hände weg vom Junk
Du hast genug Klamotten im Schrank
Dein Leben ist noch lang
Hör auf zu konsumieren 
Zieh ganz andere Kreise
Mal ein anderes Schild
Dann wirst du nicht mehr gedrillt
Steh auf einem anderen Standpunkt
Spiel ein anderes Spiel
Zahl in einer anderen Währung
Wähl ein anderes Ziel
Hände weg vom Junk
Du hast genug Klamotten im Schrank
Dein Leben ist noch lang
Hör auf zu konsumieren
Tausend SMS
Informationsexzess
Tausend Mails sind Stress
Hör auf zu konsumieren
Geh in eine andere Richtung
Steig auf einen anderen Berg
Steh auf einer Kreuzung und
Such einen anderen Weg
Schwimm durch andere Flüsse
Tauch durch ein anderes Meer
Trink an anderen Tischen
und hör die Lieder nicht mehr


Die Idylle lügt
Das Fernsehen täuscht
Die Quellen sind versiegt
Hör auf zu funktionieren


Hände weg vom Junk
Du hast genug Klamotten im Schrank
Dein Leben ist noch lang
Hör auf zu konsumieren
In deiner kleinen Stadt
wird dein hungriger Geist nicht satt
Spring aus deinem Rad
Du hast nichts zu verlieren
Junk Junk Junk
Junk
Quelle:
Adel El Tawil / Sebastian Kirchner / Flo Fischer / Annette Humpe
© Kobalt Music Publishing Ltd., Universal Music Publishing Group
Hände weg
Am Anfang eines Neuen Jahres, Jahrzehnts, am Ende einer Krise, bei einem Umzug oder Wasserschaden, beim runden Geburtstag, wenn ein Kind ein und oder aus zieht oder bei anderen umwälzenden Einschnitten im Leben wie einer plötzlichen Erkrankung werden nicht selten bisherige Lebensentwürfe hinterfragt.
Essensgewohnheiten werden überdacht, Fitnessstudios aeroiert, Kleiderschränke ausgemistet.
Nun, vielleicht bist Du auch gerade in so einer „ich fang mal wieder etwas Neues an“-Phase. Angesichts der Tatsache, dass dieses wunderbare Lied (unter anderem) aus der Feder meiner geschätzten Songwriterin Annette Humpe aus dem Jahr 2007 stammt, hat es an Aktualität keine Silbe verloren.
Und mal wieder sprechen mich andere Zeilen an wie vor Jahren.
Ich gestehe Dir heute, Du liebe Seele, daß ich einiges an Junk in 2020 loszuwerden gedenke.
Darüber wirst Du bestimmt das Eine oder Andere hier zu lesen bekommen.

 

Nur soviel:
Wenn ich ehrlich zu mir bin und das möchte ich ja immer mehr werden, kann ich an dieser Stelle nur eins schreiben: Es gibt Junk in meinem Leben. Ich liebe schöne Dinge, mein Wohnzimmer gleicht einem Dekoladen, bei Flohmärkten werde ich zur Löwin und mein Dachboden ist voll mit „Sachen“.  In meinem Zimmer sammle ich Erinnerungen in allen möglichen Formen.
Ich bin mir sehr sicher, dass ich als Steinzeitfrau auch meine kleine Höhle dekoriert hätte, ohne Witz.
Das ist äußerlich sichtbarer Junk für den, der dieses Dekojunkiegen nicht hat.
Was aber viel mehr Kraft kostet und mein Nervensystem enorm herausfordert ist mein innerlicher unsichtbarer Junk.
Kleine Kränkungen, unerfüllte Erwartungen, desillusionierte Träume, erschreckende  Selbsterkenntnis, aufgedeckte Lebenslügen, zurückgehaltener Schmerz, angeheilte eiternde Seelenwunden, die Liste ist lang. Daran ändert sich auch an Sylvester nichts.

Ein Datum hat keine Macht, die Vergangenheit zu bereinigen,
ein Neues Jahrzehnt hat nicht die Kraft
tiefste seelische Wunden zu heilen.
Nur weil es ab sofort 2020 heißt, bleibe ich die Gleiche.
Die Gerda, mit dem Hang zum Junk aussen und innen. Die Gerda mit dem unverwüstlichen und felsenfesten Glauben, daß JEDERZEIT ein Neustart gelingen kann, immer und immer wieder.

Die Gerda, die nicht aufzugeben bereit ist, mit ihrer Hochsensibilität leben zu lernen, sich immer besser kennen und in Echt selber zu lieben. Und:  jetzt kommt’s, die, die dieses Jahr 2020 wirklich mal wieder  versuchen will ihre Hände von dem einen oder anderen Junk weg zu lassen.
Ob’s klappen wird?

Wer weiß, wir werden sehen, oder?

In Liebe
und Vorfreude auf jede
“Hände weg“-Geschichte
von Dir und mir.

Schönes Wochenende

❣️Deine Gerda❣️

PS:
In einem Interview zu ihrem 60. Geburtstag spricht Annette Humpe über ihre Unsicherheit als Sängerin und ihr großes Lampenfieber auf der Bühne (was ihr kein Mensch ansehen kann, denn sie singt wunderbar). Sie möchte eigentlich nur das machen, was sie richtig richtig gut kann, nämlich Songs schreiben, diese arrangieren und produzieren.

Ein Hoch auf jede Seele, die ihren eigenen Weg finden darf
und auch ausleben kann, wofür sie hier auf diese Welt gekommen ist.
Möge dieser Blog dazu beitragen, daß in diesem Jahr Menschen  ihre Hochsensibilität mehr leben und lieben lernen.
Diese Erde braucht uns, im Rampenlicht, am Klavier, bei der Tontechnik und im Background. Und nicht zu vergessen, beim Junk-Entsorgen,  – sollte das Deine Berufung sein.

 

Das war´s mal wieder direkt aus der Mitte meines ❤️ Herzens für Dich.

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