❣️ Leben in Zeiten der Extreme! – Woche neunzehn❣️

Hallo, sei herzlich gegrüßt aus der Mitte meines Herzens ❣️

Wir haben nunmehr die neunzehnten Blogwoche hinter uns gelassen. Langsam komme ich, nach einigen Gefühlskapriolen im neu strukturierten Alltag nach den Ferien an.
Das Leben ist Veränderung.

In der letzten  Woche wurde ich auf allen Kanälen und in vielen Lebenssituationen mit Extremen konfrontiert.

Hochsensibel zu sein, bedeutet einen Hang zu Extremen zu haben.
Nicht selten denke ich daran, alles hin zu schmeißen, um mich im nächsten Moment mit vollem Enthusiasmus für eine andere Idee zu begeistern.
Emotion Extrem sozusagen.
Das ist im normalen Alltag schon anstrengend genug für alle Beteiligten.
Wenn dann noch die ganze Welt um mich herum in Extreme zu fallen scheint, wird’s kritisch.
Neigst Du auch zu extremen Sinnesreaktionen?
Spielt Dir dein vegetatives Nervensystem auch des Öfteren extreme Streiche oder schickt merkwürdige Appelle, um es mehr zu beachten? Dann könnte Folgendes spannend für Dich werden.

Meine Extrem– Beobachtungen aus Woche 19.
Interessiert?


Extreme Veränderungen erfordern extreme Veränderungen?!

Seit ein paar Wochen werden wir probehalber mit einer Tageszeitung unserer Region versorgt. Den Tag mit so vielen, zum größten Teil schlechten Nachrichten, zu beginnen, kann meiner Meinung auf Dauer nicht gut für meine Seele sein. Zu viele Informationen, zu viele Extreme.
Ereignisse, an denen ich von hier aus gar nichts ändern kann und Berichte, die mich weder aufbauen noch ermutigen.
Hochsensible Menschen sollten wirklich auf die Menge der zu verarbeitenden Informationen und Nachrichten achten. Auch gute Nachrichten und freundliche Artikel wirken sehr lange nach bei mir.

Es folgen (mindestens) 19 Bereiche, in denen sich gerade Extreme herausbilden, die mich schlichtweg überfordern.
Überforderung ist auch keine Neuigkeit, weil ich einfach sehr viel mehr Energie verbrauche als der normal sensible Zeitungsleser, der nach der Lektüre über Mord, Totschlag, Regenwaldbrand, Dürre und Rassismus einfach einkaufen gehen und staubsaugen kann.

Wie geht es Dir beim Lesen dieser Zeitzeichen der Extreme?

Extreme

Bis an die äußerte Grenze gehend, nicht mehr steigerbar oder unüberbietbar und nicht zu toppen. Extrem eben. In hohem Maße auffallend, extravagant und absolut anders …

  1. Politik
    Mir fällt zunehmend auf, dass sowohl Politiker in Persona, als auch Parteien in ihrer Gesamtheit zu extremen Handlungen und Aussagen hingerissen werden. Global wie regional. Zartbesaitete Wesen machen sich wirklich ernsthafte Gedanken, wie es um den Weltfrieden bestellt ist und wer in ihrer Stadt der neue Oberbürgermeister werden könnte.
    Zu Recht?
  2. Wetter
    Nicht mehr wegzudiskutieren, das Klima ist extrem im Wandel. Einerseits erhebliche Dürre, andererseits Sturmfluten wie zu Noahs Zeiten. Hitze im März, Kälte im Juli. Wetterextreme machen gerade wetterfühligen Menschen sehr zu schaffen.
    Oder war das schon immer so?
  3. Bildung
    Ich lese erstaunt von Dreijährigen, die bereits Englisch und Chinesisch lernen. Andererseits benötigen so viele Kinder wie nie, eine Sprachförderung, weil elementares Basiswissen schlichtweg nicht vorhanden ist. Extreme Unterschiede der Bildungsförderung unserer Kinder. Trotz der Möglichkeit alles Wissen dieser Welt sofort per Klick abzurufen gibt es diese starken extremen Unterschiede.
    Sollte echte erlebte reale Bildung und Wissensvermittlung nicht für alle Menschen zugänglich sein?
  4. Medien
    Extreme Gier nach dem ersten Foto einer Katastrophe einerseits, andererseits kaum Reportagen über Gelingendes Leben. Sensationslust und Schnelligkeit einer Schlagzeile sind extremst gewünscht, bringen Auflagen und damit Geld.
    Kann Dich bei der Fülle der Medienangebote noch etwas in der Tiefe treffen oder bist Du schon cool genug, bei Bildern von echter Gewalt und Tierquälerei Dein Abendbrot nebenher zu verspeisen?
  5. Kunst
    Kunst ist extrem geworden. Kunst scheint einerseits alles zu sein, was mit Händen gemacht wird. Dank der Digitalen Welt, dem Internet kommen Hobbykünstler in den Genuss, alles vor dem Bildschirm zu zeigen und nicht Wenige sind hauptberuflich in den Sozialen Netzwerken sehr erfolgreich am Werke.
    Andererseits zieht die gesamte Bandbreite der Technik immer mehr ins Kunstgewerbe ein, so dass ich mir die ernsthafte Frage stelle, ob das Prädikat „handgemacht“ noch Wert hat.
    Ist eine Lichtillumination auch Kunst? Oder 3D- gedruckte Postkarten?
  6. Medizin
    Medizinische Extreme sind kaum zu zählen. Frühgeborene Kinder mit 260g Lebensgewicht sind keine Seltenheit mehr, die Genforschung scheint dem Krebsgen auf der Spur. Einerseits.
    Andererseits ist die Pflege kurz vorm Kollaps, von der verschwindenden Menschlichkeit in Krankenhäusern ganz zu schweigen.
    Extreme Kluft zwischen dem, was möglich ist und dem was nötig ist, meiner Ansicht nach.
    Kennst Du ein Extrem aus der Medizin?
  7. Erziehung
    Im Bereich Kindererziehung beobachte ich auch eine extreme Wandlung zu beiden Seiten. Eltern die ihre Schulkinder täglich mit ihrem SUV zur Schule fahren, Kleinkinder, die Geschichten nur noch vom Tablet kennen und keine analoge Uhr mehr lesen können einerseits. Andererseits steigt die Zahl der Kinder, die wegen Verwahrlosung und Kindeswohlgefährdung an sicheren Orten untergebracht werden müssen und somit keine Erziehung oder eine bedrohliche Erziehung geniessen. Extreme auf beiden Seiten.
    Kennst Du den Begriff Helicopter-Eltern? Hast Du Kontakt zu kleinen Kindern? Erziehung oder Beziehung? Was für ein Typ bist Du in Sachen Erziehung?
  8. Wirtschaft
    Wirtschaft ist nicht mein Lieblingsgebiet, dennoch scheint es relevant genug, um hier genannt zu werden. Alleine die Ausbildungsvergütungen in unserem Land sind extrem unterschiedlich. Von 300 Euro bis 1000 Euro monatlich ist alles drin, je nach Berufssparte. Globaler Einkauf ist Dank dem Internet kein Problem mehr. Daß es dadurch fast keinen florierenden Einzelhandel mehr gibt empfinde ich schon als Problem.
    Wo kurbelst Du die Wirtschaft an? Online oder offline?
  9. Religion
    Extreme Unsicherheit einerseits bei den großen Glaubensrichtungen, nicht zuletzt durch jahrelangen Machtmissbrauch und intransparenten Umgang mit Skandalen. Andererseits scheinen immer mehr Menschen auf einer echten Sinnsuche zu sein und zwar überall.
    Hast Du schon mal extreme Berührungen mit Religion oder Weltanschauungen gehabt?
  10. Ernährung
    Das Thema Ernährung ist fast so extrem im Wandel wie Religion. Essen als reine Nahrungsaufnahme war gestern. Heute gibt es so viele Ernährungsformen wie nie zuvor. Von vegan über paleo, von regional bis mediterran, von Rohköstlern bis hin zu Menschen, die nur das Essen, was andere wegwerfen.
    Es gibt gefühlt schon mehr Kochshows im gängigen Fernsehprogramm  als Naturreportagen, oder?
    Essen ist ein Grundbedürfnis.
    Bist Du gerade mal wieder dabei, Deine Ernährung nach den neusten Medienberichten umzustellen? Neigst Du auch zu extremen Diäten?
  11. Tiere
    Auch wenn durch massive Erweiterung des Forschungsequickments immer mehr unbekannte Gattungen von Tieren entdeckt werden können, sterben täglich Tierarten aus. Das nur vorweg.
    Adventskalender für Hunde, Swarowskihalsketten für Kätzchen, Bungalows für Hasen und echtes Mondgestein für Fische.
    Haustiere werden extrem geliebt und die Haustierindustrie ist ein Milliardengeschäft. Andererseits werden immer noch jede Minute zig Tiere zu Tode gequält, von der Fleischindustrie möchte ich nicht schreiben.
    Einerseits werden zunehmend Tiere als Familienmitglieder oder Partnerersatz verstanden, andererseits macht mir der Gedanke an  geschredderte Küken und unwürdig gehaltene Nutztiere oder das Verschwinden ganzer Arten echt zu schaffen.
    Bist Du ein Tierfreund?
  12. Natur
    Als hochsensibles Wesen bist Du zum Auftanken bestimmt viel und oft in der Natur, oder? Auch hier ein Bereich der Extreme:
    geschmolzene Gletscher, brennende Regenwälder, vollgemüllte Ozeane, ausgeschlachtete Bodenschätze, etc., stehen einem neuen Erwachen von echten Umweltschützern gegenüber, die Aufklärung und Betroffenheit anbieten. Bäume unterhalten sich, Naturheilkunde erfährt gerade eine nie dagewesene Renaissance.
    Bist Du ein Naturschützer, wo bist Du in der Natur am liebsten?
  13. Unterhaltung
    Menschen wollen unterhalten werden. Raus aus dem Alltag, um sich ein paar Stunden ablenken zu lassen. Extreme bilden sich auch hier heraus. Wir sehen dabei zu, dass Menschen sich selber erniedrigen und blossstellen. Wir ekeln und gruseln uns. Wir können zu jeder Zeit an jedem Ort unsere Serien schauen . Sich berieseln lassen.
    Wenn man da nicht genug Selbstdisziplin hat, kann einem die Zeit schon mal davon rennen. Nicht selten haben Serienjunkies morgens bei der Arbeit tiefe schwarze Ringe unter den Augen.
    Popstars bieten ein Megaprogramm auf ihren Live-Bühnen.
    Ich wollte dieses Jahr ein Konzert einer sehr interessanten Sängerin besuchen und wurde mit dem Ticketbetrag von 256 Euro für einen Stehplatz konfrontiert. Das ist mir echt zu extrem.
    Ob Kino, Theater, Freizeitpark oder Zoo, alle müssen immer wieder extreme Attraktionen bieten, weil wir anscheinend nie genug bekommen uns unterhalten zu lassen.
    Kannst Du mir folgen?
    Oder sollten wir beide uns mal ehrlich darüber unterhalten, wieviel kostbare Lebenszeit wir darauf verwenden uns unterhalten zu lassen, anstatt es selber zu tun?
  14. Freizeit
    Freie Zeit ist kostbar. Viele Menschen, die hochsensibel sind, sind auch extrem kreativ in diese schöne Welt gekommen und darum nutzen sie ihre Freizeit auch mit sinnstiftenden Hobbys. Es gibt in unserer Zeit mehr Freizeitangebote als Zeit.
    In der Spanne unseres Zeitungsabbos hätten wir als Familie jedes Wochenende unsere Freizeit woanders verbringen können. Stadtfeste, Sommerfeste, Gesundheitsmesse, Weintage (also zum Trinken), Kinderfeste, Gartenfeste, Ritterfeste, Foodfeste, Sportfeste, Kulturfeste, Kleingärtenfeste, Eisenbahnfeste, Flohmärkte, Museumstage, Ausstellungen, Sommerkino, Livemusik, Kleinkunst, Hobbymesse …   Jedes Wochenende kann man seine Freizeit gestalten mit extrem vielen verschiedenen Aktionen.
    Empfindest Du auch eine ansteigende Tendenz zum freizeiten?
    Dabei sollte die freie Zeit doch frei sein oder muss ich überall dabei sein, in meiner freien Zeit? Bin ich überhaupt noch frei?
    Fragen über Fragen!
  15. Reisen
    Der Mensch im 21. Jahrhundert ist in der Lage die ganze Welt zu bereisen. Extrem weite Strecken können mittlerweile in angenehmer Zeit erreicht werden. Wir haben Urlaubsparadiese erschaffen, wo eigentlich nur Wüste war, bauten Riesenressorts, in deren Hinterhöfe Kinder verhungern. Wir sind Weltreisende geworden. Die Anzahl der Wohnmobile steigt stündlich, Millionen von Fluggästen sitzen in diesem Moment in einem Flieger von A nach B und fliegen über mich hinweg.
    Reisen ist machbar, nicht nur für die reichen Menschen. Ein reisendes Volk sind wir geworden. Distanzen in Form von Kilometern sind fast bedeutungslos. Die Reiseindustrie boomt, trotz Terror und Gefahr, trotz Ausbeutung der Natur und den Menschen, die in den Reiseorten manchmal unmenschlichen Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind.
    Wir bereisen die Meere auf Schiffen groß wie Hochhäuser und fliegen um die Welt, als gäbe es kein Morgen.
    Reisen gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen von uns Menschen.
    Wie extrem unser Reiseverhalten sich jedoch auf die Entwicklung der Menschheit auswirken mag, kann ich nicht sagen. Ich beobachte nur und – schreibe.
    Wie reist Du gerne? Bist Du auch ein Extremreisender ?
  16. Sport
    Höher, schneller, weiter, tiefer. Marathon war gestern, heute laufen wir Ultra. Oder Iron.
    Jede Sportart ist ihr eigenes kleines Universum mit eigens hergestellter Funktionskleidung und separatem Vokabular. Sei es Tennis, Schwimmen, Golf oder Judo. Extreme Leistungen werden im heutigen Sport erbracht. Alles wird maximal auf Erfolg und Sieg vorbereitet, mit Ernährungsplänen, Trainingsplänen und Erfolgsboostern jeglicher Art.
    Nicht selten werden alle Körperdaten digital gespeichert, um zu sehen, daß man sich verbessert hat. Höher gesprungen, schneller gelaufen, weiter geschwommen und tiefer getaucht.
    Taucht man jedoch ein bisschen weiter in den Profisport ein, beschleicht einem das dumpfe Gefühl, dass da noch mehr hinterstecken muss. Ich schreibe von Geld, von Prestige und Macht. Extreme Sportwelt, extrem viel Geld, extreme Fans wie beim Fußball, extreme Großveranstaltungen wie Olympia, deren neu erbauten Sportstätten nach Ablauf der Olympiade wieder vor sich hin rotten.
    Was uns in Zukunft an extremen Sportarten noch  erwartet ist sicherlich der E-Sport-Sektor. Online-Sport und Konsolenspiele sind hoch im Kurs.
    Für die kürzlich stattgefunden Gamescom gab es schon Monate vorher kein einziges Ticket mehr. E-Fußballspieler zocken am Bildschirm mit einem Controller in der Hand. Und tausende von Fans sehen zu. Auf der Leinwand. Da spielen animierte und teilweise von einer künstlichen Intelligenz gesteuerten, kleine hochauflösende, verblüffend echt aussehenden Fußballspieler um den Sieg. Und die Zuschauer sind begeistert, fiebern mit. Ich beschreibe hier nur eine Entwicklung, die ich als extrem bewerte.
    Wie ist Dein Verhältnis zum Sport? Bist Du auch extrem sportlich unterwegs?
  17. Wohnen
    Zum diesem extremen Bereich möchte ich nur kurz etwas schreiben. Extrem viele Menschen sind auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum. Die Dörfer leeren sich, die Städte sind überfüllt.
    Wohnen wird neu überdacht. Veränderungen sind im Kommen, seien es Wohngemeinschaften von verschiedenen Generationen unter einem Dach, Tinyhäuser, Containerbauten oder Luxusvillen der Extraklasse. Deutschlandweit steigen die Mieten und die Immobilienpreise. Eine Einzimmerwohnung auf einer Ostfriesischen Insel kann schon mal locker 250.000 Euro kosten.
    Ausserdem darf Wohnen auch smart sein. Alles per Handy zu bedienen: Tür, Alarmanlage, Kühlschrank, Heizung, Rollläden, Ofen und der morgendliche Espresso, alles per klick zu steuern.
    Häuser von heute sind energieeffizient, schnell gebaut und funktional.
    Siehst Du auch diese Extreme, was das Wohnen betrifft?
    Wie möchtest Du wohnen?
  18. Mobilität
    Spätestens seit der Erfindung des Autos hat sich unsere Mobilität extrem verändert. Wir sind mobil unterwegs. In Großstädten werden täglich Millionen von Menschen von A nach B befördert.
    Bei den Autos fällt auf, daß sie immer mehr Elektronik und Technik unter ihren Hauben haben. So konnte früher der Hobbyschrauber sein geliebtes Auto völlig in seine Einzelteile zerlegen und selber wieder reparieren und zusammenbauen. Diese Zeiten sind längst Geschichte. Bei manchen Fahrzeugen ist sogar ein Spezialwerkzeug zum Tausch eines einfaches Leuchtmittels von Nöten. Geschweige denn die Auslesung der Fehlersoftware zum Bestimmen des Blinkerdeffekts.
    Autofahrer von heute sitzen in einem Wunderwerk aus Technik, Komfort und Automatismus. Autos sind Statussymbole.
    Vor ungefähr fünf Jahren hörte ich einen führenden Klimaforscher sagen, dass wir in Deutschland einen regelrechten Boom an riesigen Autos, wie Jeeps und Pick Up´s und … erleben würden.
    Konnte ich mir damals gar nicht vorstellen, ebenso das extreme Aufkommen von gehbehinderten Menschen hinter Rollatoren.
    Vom Laufrad bis zum Elektrorollstuhl, Mobilität scheint extrem wichtig für uns Menschen zu sein.
    Wie mobil bist Du?
  19. Zusammenleben
    Die Formen und Varianten, die Menschen heute für ein Zusammenleben wählen, unterscheiden sich extrem und total vom Bild, dass noch vor 50 Jahren unsere Gesellschaft prägte. Der Begriff „Familie“ unterliegt gerade einem Wandel, der vielen etwas suspekt ist. So gibt es mannigfaltige Arten von Patchwork-Lebensentwürfen, Zweier- oder Singlehaushalte. Alles scheint möglich zu sein.
    Die betroffenen Personen haben sich lange mit ihren Themen in die Auseinandersetzung begeben.
    Das Gros der Gesellschaft mag sich noch schwerlich damit tun. Das braucht Zeit und Aufklärung.
    Wie möchtest Du leben und mit wem? 

     

    Geschafft,das war extrem zu schreiben und zu lesen sicher auch, doch was tun in einer Welt, die fühlbar sich selber schwindelig dreht und ausserdem dazu neigt von einem Extrem ins andere zu fallen?Was, wenn am Ende das von mir so EXTREM empfundene Zeug die neue Art von NORMALITÄT ist??
    Hilfe …

Du liebe Seele,
leider habe ich keine pauschale Antwort auf diese berechtigten Fragen. Mir hilft es am Tage zwischendurch mal stehen zu bleiben und beide Füße auf die Erde zu stellen, durchzuatmen und mir einzugestehen, dass das Welttempo für mich einfach viel zu extrem und zu schnell ist. Ich mache mir bewußt, dass ich nicht alles wissen und mitmachen muss, was gerade „in“ zu sein scheint.
Das hilft mir.

Wenn andere mich überholen und das tun sie, atme ich nochmal durch und versuche meinem Mund ein mildes Lächeln zu entlocken. Wir sind nun mal mittendrin und doch fühlen viele sich überfordert vom Tempo und den rasenden Veränderungen.
So ist das.

Gerade in diesem Moment des Schreibens komme ich mir extrem geschwächt und ausgebremst vor. Für meine Verhältnisse gehe ich gerade (mal wieder) durch eine schmerzhafte Phase in meinem Leben.

Was die extremen Schmerzerfahrungen betrifft, sie gehören zu mir.
So ist das.

Was die extremen Emotionen betrifft, sie gehören zu mir.
So ist das.

Für heute
sage ich DANKE“
und wünsche Dir
wunderbaren Wochenstart.

Deine Gerda

PS1:
Die Bereiche Mode, Arbeit, Sexualität, oder Geld habe ich absichtlich nicht erwähnt, dann wäre mein Puls sicher ins extreme Hoch geklettert.

PS2:
Wenn Dir noch mehr Extreme einfallen, oder Du gute Tips im Umgang mit ihnen hast, dann schreibe gerne einen Kommentar oder eine Mail.

PS3:
Man kann ja bekanntlich immer von zwei Seiten vom Pferd fallen. Meinen Beobachtungen zur Folge ist diese Ansicht nicht mehr aktuell und sollte der neuen Zeit angepasst werden.
Mein Lebenspferd macht, was es will und schmeißt mich nicht nur links oder rechts runter. Es scheint auch in der Lage zu sein, mich nach vorne oder nach hinten zu schleudern. Und: sollte ich nicht wirklich lernen im Sattel sitzen zu bleiben und die Zügel fest in beiden Händen zu halten, wird es mich (da bin ich sicher) auch hinauf in die Wolken katapultieren oder mich so rütteln, dass ich mich unter ihm wiederfinden werde. Im Jagdgalopp versteht sich.
Schrittgeschwindigkeit war gestern – Du liebe Seele .
Extrem oder?

PS4:
Die Tageszeitung wird nicht abonniert . Das konntest Du Dir aber sicher schon denken, oder?

                                                                  Die Liebe bleibt.

(alle Fotos via pixabay.com)

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