❣️ Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens ❣️

 Aufmerksamkeit 

Du liebe Seele,
von Herzen grüße ich Dich an diesem ersten Freitag im Oktober dieses unglaublichen Jahres. Nur so vorweg: dieses Jahr braucht Weihnachten auch gar nicht so plötzlich kommen, es darf echt stressfreier  than ever werden, mit ein paar wertvollen und doch einfachen Tipps aus meinem langjährigen Erfahrungsschatz als Emo-Gerdi, die Weihnachten lieben lernte, und sich übrigens auch.
Heute möchte ich mit Dir über ein strapaziertes Wort nachdenken.
Es geht um Aufmerksamkeit in ihren verschieden Formen und Vorkommen im Leben sensitiver Menschen.

Welche Situationen fallen Dir spontan zum Thema Aufmerksamkeit ein und welche Rolle spielt sie im Drehbuch Deines Alltagsdramas?

Zum aufmerksamen Lesen empfehle ich Dir tatsächlich eine gute halbe Stunde ungestörter Lebenszeit für die Lektüre, unterstützt durch ein köstliches Heißgetränk, ein Kerzenlicht und vielleicht sogar den einen oder anderen kohlenhydratreichen Snack in Deiner greifbaren Nähe.

Damit beginnt Selbstfürsorge: diese halbe Stunde gehört Dir und Deiner Seele. Es kann viel passieren, in kurzer Zeit, denn …

Aufmerksamkeit 

Worauf wir auch immer unsere Aufmerksamkeit richten, womit wir uns beschäftigen, in Gedanken bewegen – das wächst und gedeiht.
Im Positiven, wie im Negativen. Das scheint ein Naturgesetz zu sein.

Grundsätzliches 

Als Aufmerksamkeit kann grundsätzlich die Lenkung und Hinwendung Deines  Bewusstseins oder Deiner Sinne auf EINE bestimmte Empfindung, Wahrnehmung, ein Verhalten, einen Gegenstand, ein Lebewesen oder einen Gedanken beschrieben werden.
Du bist also aufmerksam, wenn EINER einzelnen Sache Deine ganze Konzentration gilt. Du schenkst dieser Sache Deine Aufmerksamkeit, weil das Gefühl, Verhalten, die Wahrnehmung oder der Gedanke in diesem betreffenden Moment besonders relevant erscheint und aus diesem Grund höchste Priorität für Dich hat.
Wobei die Dauer dieses Momentes durchaus variieren kann.
Das kann eine Sekunde sein oder ein Leben.
Das kann spontan geschehen oder bewußt.
Sie zu verschenken, bekommen, erregen, erbitten, brauchen, auf etwas richten oder abwenden, auf Dich ziehen geschieht täglich, wenn nicht sogar stündlich.
Ebenso werden kleine Gaben oder Geschenke als Aufmerksamkeit bezeichnet, nicht selten als Dank oder Mitbringsel bei einem Besuch.

Im Bezug auf die hochsensible Persönlichkeitsstruktur möchte ich Dir anhand dieser Beispiele aufzeigen, wieviel Spaß und Freude sie in Dein Leben bringen kann und welche Tücken und Herausforderungen sie mit sich bringt.

In der Hoffnung, dass ich Deine Aufmerksamkeit noch habe, geht es jetzt los:

1. Aufmerksamkeit bekommen oder erbitten:

Menschen sind im Vergleich zu anderen Lebewesen anscheinend darauf hin erdacht worden eine gewisse Aufmerksamkeit zu bekommen, um gut zu gedeihen und zu wachsen. Ein Neugeborenes braucht die volle Aufmerksamkeit einer Bezugsperson. Es ist ohne jemanden, auf den es sich beziehen kann, verloren. Wird ein Kind hochsensibel in eine Familie geboren ist es Gabe und Aufgabe zugleich für alle. Viele feinsinnige Wesen ringen ihr Leben lang um Aufmerksamkeit, um bedingungslose Liebe, um Anerkennung ihres besonderen Daseins. Manche bis heute.
Um diese große Sehnsucht danach endlich als Mensch wahrgenommen zu werden, zu stillen, tun besonders Kinder einiges dafür. Betteln um Liebe, Grenzüberschreitungen ertragen, Überanpassung an Autoritäten, Selbstverachtung bis hin zur völligen Selbstaufgabe sind leider keine Seltenheit.
Nur um ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen.
Das ist mehr als betrüblich.
Der einzige wirklich wirksame und auf Dauer heilende Weg ist:
Lenke Deine komplette Aufmerksamkeit auf Dich, lerne Dich kennen und im besten Fall mögen. In einem stabilen liebevollen Umfeld kann sogar das Wunder geschehen, dass Du anfängst Dich selber zu lieben – und in Versöhnung mit Dir und Deiner Vergangenheit leben lernst.

Schenke und gebe Dir die Aufmerksamkeit, die Du Dir von anderen so sehnlichst wünscht. Wenn Dein Liebestank voll ist, profitieren wir alle davon und diese kranke Bettelei hat ein Ende gefunden.

2. Aufmerksamkeit schenken oder geben:

Sollte es jemals eine olympische Disziplin im Schenken und Geben von Aufmerksamkeit geben, sind sensitive Menschen unter Garantie immer und jedesmal auf dem Siegertreppchen zu finden. Kontinent- und genderübergreifend. Das wunderbare daran wäre, wir bräuchten nicht mal zu trainieren. Wir sind aufmerksam.
Mir fallen die kleinsten Veränderungen in Situationen oder im Alltag auf. Ob ein Mensch in Not ist, eine Maus meine Hilfe benötigt oder etwas geringfügig anders ist wie sonst, es bekommt sofort meine volle Aufmerksamkeit. Wasserschäden in Wänden, Implodierende Kühlschränke, tote Raben im Motorenraum meines Autos, Scharlach im Frühstadium. Ich wende mich sofort und zu 100% jedem und allem zu, was meine fünf Sinne (oder sechs?) an Veränderungen wahrnehmen.
Den Großteil meines Lebens habe ich auch gar nicht darüber nachgedacht, ob diese ganze  Aufmersamkeitsschenkerei vielleicht meiner Gesundheit schaden könnte oder überhaupt gewünscht ist.

Ich bin sehr aufmerksam, das wird auch so bleiben, nur mittlerweile kann ich immer besser unterscheiden, ob jemand oder etwas sofort und von mir persönlich Hilfe oder Zuwendung braucht. Einige Krisen können warten oder benötigen jemand, der sich damit auskennt, besser zu helfen.


Im Falle dieses entzückenden Mäuschens hatte ich nun wirklich keine andere Wahl, ich musste jemanden fragen, der sie vom Fahrradweg auf dem benachbarten Grünstreifen setzt, damit sie nicht überfahren wird. Wir haben ihr noch eine kleine gebrannte Mandel als Proviant dagelassen. Kamen wir doch geradewegs vom Schützenfest.

3.Aufmerksamkeit richten oder lenken:

Worauf immer Du Deine Aufmerksamkeit richtest oder lenkst, das wächst und nimmt zu.  Das gilt im Falle empathisch, veranlagter, nicht selten hochbegabter und vieldenkenden Wesen im Besonderen.
In meinem Fall habe ich Jahre meines Lebens damit verbracht meine ganze Aufmerksamkeit auf meine vielen Defizite und Krankheitssymptome zu lenken. Vermeidung und Verneinung meiner Hochsensibilität haben dazu geführt, dass ich mich fast verloren hätte, und das schreibe ich hier in tiefer Demut und Dankbarkeit, dass ich überhaupt noch hier bin.
An dem Tag, an dem ich meine Aufmerksamkeit von den abwertenden negativen und destruktiven Gedanken, Symptomen und Ereignisse in meinem Leben abgewendet habe und mich entschied, meine komplette Aufmerksamkeit auf die guten, liebevollen, schönen, gesunden, versöhnende und weiterbringenden Werte und Tugenden zu richten geschah ein weiteres Wunder.  Es war sehr hart, den alten Glaubenssätzen auf die Spur zu kommen und sie mit neuen guten freundlichen Gedanken zu ersetzen, doch was soll ich schreiben?
Es hat sich gelohnt. Ich möchte fast schreiben, ich bin ein neuer Mensch. Und obwohl mein Immunsystem nicht das beste ist, ich immer noch öfter krank bin im Vergleich zu vielen anderen, gerate ich sehr viel weniger in Panik, wenn mal wieder ein Migräne- oder Allergieschub, eine Gürtelrose oder ein Torticollis ( hat leider nichts mit Torte zu tun sondern mit meiner Halsmuskulatur)  sich bei mir melden.
Meine Aufmerksamkeit gilt nun meiner Gesundheit. Ich bin insgesamt nicht mehr so aufgeregt, kämpfe nicht mehr gegen irgendetwas an, sondern: Zitat meines bestens Freundes und Gefährten: „Wir machen das Beste daraus, mein Schatz, was brauchst Du?“
Nichts dauert ewig. Das ist die Wahrheit und auch das hier wird vorüber gehen, und dann geht es weiter.

Zum Ende dieses Beitrages gebe ich Dir, Du liebe Seele noch ein paar Stichworte, die mit Aufmerksamkeit in Verbindung stehen. Ich bin gespannt und freue mich auf Deine Geschichten, verbunden mit dem Versprechen sie aufmerksam zu lesen.

Hochsensible Menschen haben immer eine kleine Aufmerksamkeit  dabei, wenn sie eingeladen sind, wissen meistens, womit man ein Lächeln auf Gesichter zaubert, denken an Jahrestage und sind oft präsent mit einem Präsent. Wir achten auf die kleinsten Andeutungen.

Ich für mich kann noch schreiben, dass ich meine volle Aufmerksamkeit zur Zeit auf das Lernen und Verstehen von größeren Zusammenhängen richte.
Wenn mich etwas wirklich interessiert, möchte ich es mit allen Sinnen verstehen und wenn möglich und ausdrücklich erwünscht auch freigiebig weitergeben.

Auf einem Flohmarkt finde ich das Besondere, das Unscheinbare und doch Wunderbare.

 

Ich danke Dir, na klar
für Deine Aufmerksamkeit
und wünsche Dir ein aufmerksames
und herbstliches Wochenende
mit Momenten der völligen
Aufmerksamkeit.
Es lohnt sich.

❣️Deine Gerda ❣️

Im vierten Kapitel des  Philipperbriefes in der Bibel finde ich eine gute Anleitung zum aufmerksam sein und bin wie immer erstaunt, wie praxisnah dieses uralte Buch der Weisheit doch ist:

„Weiter, Brüder und Schwestern:
Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht,
was rein, was liebenswert,
was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend,
sei es ein Lob –
darauf seid bedacht! “

Möge der
Gott des Friedens mit euch sein.

 

PS1:
An den nächsten Freitagen werde ich Dir auf liebevolle, aufmerksame hochemotionale sensible und empathische Weise die eine oder andere Gelegenheit geben, entspannt und neu über das ganze Stress-Emo-Thema Advent und Weihnachten nachzudenken und es, so noch nicht geschehen, zu DEINER Festzeit zu machen.
Bastel/Back/Geschenk und Dekoideen natürlich all inklusive.

PS2:
Durch einen guten Freund wurde ich auf die Internetpräsenz von
pixabay.com  aufmerksam gemacht, von hier kommen die meisten Bilder, hier, wenn sie nicht aus meiner eigenen Kamera geschlüpft sind.

Eine Antwort auf „❣️ Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens ❣️“

  1. liebe Gerda
    Danke❤ für deine ganz besondere Aufmerksamkeit
    gerüstet mit den von dir von Herzen geteilten Gedanken
    herzliche Grüsse aus dem Flughafen Frankfurt
    heading for departure
    Gudrun❤

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