❣️ Der Freitagsgruß aus der Mitte meines Herzens❣️

 

Bist Du bereit?

Du wundervolle und großartige Seele,
heute an diesem letzten Freitag im Januar 2020
ergeht diese Frage an Dich und mich.

Bist Du bereit für eine grenzerweiternde und herausfordernde Anfrage an Dein Herz?
Bist Du bereit den Triggern in Deinem Leben an einem sicheren Ort zu begegnen, ihnen zu danken um sie dann, gegebenenfalls sanft, aber sicher zu verabschieden?
Bist Du bereit für eine neue, völlig andere Sicht auf die lebenslang antrainierten zerstörerischen Verhaltens- und Glaubensmuster, die Dich dazu bringen, einfach immer und immer wieder an die gleichen Punkte zu kommen, an die gleichen Grenzen?

Die folgenden Zeilen
haben es in sich, im Jahr der Ehrlichkeit und der Hingabe an das was ist, können sie Dich verstören und verunsichern.
Vielleicht überlegst Du es Dir mit dem Weiterlesen, weil gerade alles gut läuft. Das ist völlig in Ordnung und super für Dich.
Genieße diese Zeit der Ruhe.

Und für alle anderen stelle ich nun die mutige Frage an Dich:
Bist Du bereit ?

Bereit sein 

Fertig, fokussiert, so weit, gewillt, parat, entschlossen oder vorbereitet … eben bereit.

Hochsensibel zu sein hat viel mit angeborener Bereitschaft zu tun.

Im Folgenden möchte ich Dir ein paar Bereitschaftsmerkmale hochsensibler, empathischer Menschen näher bringen.
Die allermeisten stammen aus meinem Leben, einige habe ich jahrelang bei meinen sensiblen Mitmenschen studieren dürfen:

An dieser Stelle
möchte ich meine Triggerwarnung noch einmal anbringen, denn nur das Lesen dieser Zeilen birgt in sich das Potential Dich anzutriggern,  doch nicht um Dich in eine schwierige emotionale Lage zu bringen, vielmehr um Dich Deiner eigenen Wahrheit zu stellen und ihr ins Gesicht zu sehen.
Deine Trigger als das zu sehen, was sie wirklich sind,
sie anzulächeln und friedlich gehen zu lassen.
Soweit zu meinem Plan.

Du fragst Dich
mit Sicherheit, wie ich gerade heute auf dieses Thema komme:

Die letzten Wochen waren für mich wirklich sehr herausfordernd.
Es waren ausgesprochene Triggerwochen. Und ohne jetzt hier ins Detail zu gehen, kann ich schreiben, daß es sich um die ganz tiefen, die existenziellen, die traumatischsten und schlimmsten Trigger gehandelt hat, die es in meinem Leben gibt. Alle mit ihnen in Verbindung  stehenden erinnerten Erlebnisse liegen sehr lange Zeit zurück und haben für eine klar denkende, nüchtern rational ausgerichtete  Person überhaupt gar nichts mit meinem heutigen Leben zu tun.

Für mich schon,
und zwar mehr, als mir lieb ist.
Heute schreibe ich Dir von einem Ort der Schwäche, von einem meiner drei Sofas, auf denen ich wohl  mehr als 1000 Schwachstunden verbracht habe. Allein, aber nicht einsam, mit Schmerzen, aber nicht verzweifelt, bedrückt, aber im Herzen aufrecht, schwach aber niemals zerstört. Alles gebend, doch niemals aufgebend.
Weglaufen bringt nichts, dagegen an zu kämpfen lohnt sich nicht,
jeder Widerstand ist zwecklos, also:
Nehme ich eine erneute Runde in Sachen Schwäche dankend an und zitiere meinen Lieblingsmenschen:

Gerda, es tut mir so leid für Dich, aber:
wir machen das Beste daraus ,
wie immer, versprochen!`


Wie immer?

Oder ist diesmal etwas anders?
Ich glaube ja, denn zum ersten Mal in meinem Leben habe ich es geschafft, mein Gehirn eben nicht auf die vergangenen Tragödien zu lenken, nein, was hier geschieht ist etwas anderes, etwas Neues.

Eine Hoffnung, eine Ahnung, wie das gehen könnte mit den Triggern, den Auslösern, den Knöpfen, den kleinsten Schaltstellen in meinem neuronalen komplexen Nervensystem. Wie sie mir dienen, anstatt mich zu quälen, wie sie mir in Zukunft helfen oder sich sanft, aber bestimmt verabschieden werden.
Wir machen nicht nur das Beste aus dieser erneuten Sofazeit,
wir machen das Allerbeste daraus.
Und Du bist life dabei.
Cool, oder?

Trigger:

Durch einen sogenannten Schlüsselreiz (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen, empfinden, lesen …) kann ein erneutes lebhaftes emotionales Erinnern an eine traumatische Situation in der Vergangenheit wiederbelebt werden. Und obwohl es gar keine reale echte Situation ist, sind für das menschliche Gehirn, die damit verbundenen Gefühle von Angst und Ohnmacht, von Lebensgefahr und Schutzlosigkeit genau dieselben. Quasi eine überlebensstrategeische Bereitschaft der Gefahr zu begegnen, durch Kampf, Flucht oder Todstellen, die scheinbar automatisch im Gehirn abläuft.
Einen Trigger zu erkennen und zu entlarven ist ein großes mutiges Ereignis und je mehr davon ihre destruktiven, fiesen und zutiefst  negativen Kräfte verlieren, desto besser.
Einige Trigger sind bestimmt wertvoll und wichtig für uns.
Aber, und da bin ich mir am Ende dieses ersten Monats im Jahr 2020 sicher. Es gibt Trigger, auf die brauchen Du und ich in Zukunft nicht mehr mit einer hochemotionalen und kräfteraubenden Reaktion zu antworten.

Bist Du bereit für ein triggerarmes, bewußtes und liebevolles Leben?

Hochsensibel zu sein, heißt genetisch mit einer oder mehrerer Anlagen zur Bereitschaft ausgestattet zu sein, ohne jegliches Zutun oder ein Dafürkönnen meiner oder Deinerseits.

Du bist einfach immer

Bereit zu helfen!
Bereit zum hören!
Bereit zu kämpfen!
Bereit zum Verzicht!
Bereit zur Selbstaufgabe!
Bereit zum Kompromiss!
Bereit zum Opfer!
Bereit zum Vergeben!
Bereit zu verzeihen!
Bereit, die Verantwortung zu übernehmen!
Bereit, Schuld anderer zu übernehmen!
Bereit zu schlichten!
Bereit, an einer Lösung mit zu arbeiten!
Bereit,  mehr als eine Meile zu gehen!
Bereit, Demütigung zu ertragen!
Bereit, in die Dunkelheit zu gehen!
Bereit zur Reflexion!
Bereit zu lernen!
Bereit, sich für Gerechtigkeit einzustehen!
Bereit, Schutzlosen an der Seite zu sein!
Bereit, mehr als 100% zu geben!
Bereit, keine Fehler machen zu wollen!
Bereit, für andere mitzudenken!
Bereit, hinter die vordergründigen Reaktionen zu schauen!
Bereit Grenzen zu missachten, meistens die eigenen!
Bereit aufrichtig zu sein!
Bereit, perfekt sein zu wollen!
Bereit einen tiefen Sinn in allem sehen zu wollen!

Du bist bereit, ich weiß, ich weiß.

Auf körperlicher Ebene sind hochsensible Menschen  auch viel eher bereit für eine Allergie oder eine Unverträglichkeit, eine chronische Erkrankung oder einem Erschöpfungssyndrom. Von Natur aus.
Nicht mit Absicht oder weil Du und ich es brauchen würden.
Einfach, weil wir hochsensibel und feinfühliger sind und eine tiefere und filigrane Reizverarbeitung haben.
Ganz einfach und ganz schwer.

Ich habe absichtlich hier noch keine Beispiele angeführt, weil ich mir sicher bin, daß Du zu jedem einzelnen Punkt mit etwas Nachdenkzeit mindestens drei bis sieben Situationen aus Deinem Leben aufzählen könntest, oder?
Wir sind stets sowas von bereit, nicht wahr?

Wie kommen wir hier jetzt einigermaßen positiv wieder raus? 

Die, die mich persönlich kennen, wissen, daß ich jemand bin, der ehrlich und aufrichtig versucht mit ganz viel Liebe und Erbarmen, voller Freude, mit Zuversicht und Hoffnung durchs Leben zu gehen.
Das stimmt. Das versuche ich tagtäglich mit wechselnden Ergebnissen.
Und dennoch gibt es auch tiefe Traurigkeit und Verzweiflung, Furcht und Sorgen in meinem Leben.
Genau wie in Deinem.
Das zu leugnen, wäre für mich nicht authentisch,  denn es gibt negative und dunkle Räume in meinem Herzen. Sie gehören zu mir. Alles andere zu schreiben würde sich wie eine Wunschvorstellung, ein Mythos anfühlen. Ich hoffe, Du kannst mit meiner Ehrlichkeit umgehen.

Ich habe sehr lange mit großer Bereitschaft versucht immer positiv zu sehen, zu denken und lieb zu sein, durch alle möglichen Tricks wie Verdrängung, Bagatellisieren oder des Nichtwahrhabenwollens.
Und? Welch Überraschung: es hat mir gar nichts gebracht, ausser Stress ohne Ende und ein Leben am Abgrund, immer in der Angst, daß jemand mein verkrustetes und kaputtes Herz sehen könnte.

Diese Tage sind, Gott sei Dank, vorbei.

In den letzten Wochen
wurde ich und wenn Du zu den sensiblen hellwachen Wesen dieser Zeit gehörst, Du mit Sicherheit auch, bis ins Mark angetriggert.
Für mich fühlt es sich im Nachhinein wie eine Art Überprüfung oder einem Test an. Denn und nun kommt endlich das positive Ende dieses Kurztriggertrips: Meine Trigger sind immer zwar immer noch da, aber sie haben keine Macht mehr über mich und meine Emotionen und das, Du liebe und großartige Seele, ist für mich ein mittleres Wunder.
Kategorie: „schon gar nicht mehr daran geglaubt,
irgendwann mal Chefin über diese Triggerchen zu werden.“

Nach dem Motto:
Erinnern? Ja.
Wenn  das Erlebte eine Erkenntnis, eine Weisheit mit sich brachte oder einen positiven Lerninhalt für mich darstellt.
Emotionaler Ausnahmezustand? Nein!
Eher ein Erkennen, ein Betrachten und eine Entscheidung zu meinen Gunsten, verbunden mit einer ehrlichen Bereitschaft, ein ordentliches von guten Erinnerungen und von hilfreichen Triggern unterstütztes hochsensibles Leben zu feiern.

Zum Verständnis
und zum weiteren Nachsinnen teile ich vom Sofa aus drei Beispiele aus meinem ganz persönlichen Leben mit Dir, quasi als lebendes Zeugnis dafür, daß es eine reelle Möglichkeit gibt, trotz und vielleicht gerade wegen den unschönen Erlebnisse in der Vergangenheit, die Erinnerungen daran umzudeuten und als wertvoll zu betrachten.
Und wenn ich das schaffen kann, dann schaffst Du das allemal.
Das glaube ich von ganzem Herzen.

Trigger No 1:

Können Sie sich noch an den Ausbruch ihrer Windpocken erinnern
als Sie ein Kind waren? Wie war der Verlauf? Überlegen Sie mal kurz


Eine einfache Frage. Nicht so für mich. Diese schlichte Frage nach einer Kinderkrankheit hätte glatt das Potential gehabt, mich in eine emotionale Krise zu stürzen. Du liest richtig, sie hätte das Potential gehabt. Doch durch Gnade und durch hartes Training konnte ich binnen Sekunden eine Entscheidung treffen, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen.
Windpockenerinnerung ? JA,
Emotionales Chaos durch Erinnerung an die Umstände ?  NEIN !!

Trigger No 2:

„Ich denke, Du hast, was diese Notfallsituation betrifft, alles falsch gemacht, und überhaupt bist Du sowieso schon überfordert

Eine persönliche individuelle unreflektierte Meinung einer einzigen Person, die über mich und mein Verhalten urteilt, obwohl sie gar nicht dabei war und von der Materie kaum Ahnung hat. Dieses Statement einer Person bezüglich eines echten Notfalls in der Familie hätte locker die Chance gehabt, ALLE von mir als ungerechten falschen Entscheidungen an die Oberfläche zu holen. Die normale und in diesem Fall völlig gerechtfertigte Reaktion auf so eine Aussage wäre eigentlich ein Weinkrampf mit anschließendem Schnuckern und Kopfweh gewesen. „Du bist falsch, Du reagierst falsch und empfindest falsch, Du entscheidest falsch, Du bist einfach nur falsch“ – scharten schon mit den Hufen und wollten unbedingt angehört und gefühlt werden.

Aber, und das ist das Wunder:
Es ist nicht geschehen. Ich konnte mein Stück Marzipantorte weiter essen und mich aus dem Gespräch rausziehen. Das war zwar anstrengend, aber es ging. Ich habe mich dem nicht emotional ausgeliefert, sondern ganz nüchtern erkannt, daß da wieder jemand zum Kreise derer dazukommt, die mein Handeln verurteilen ohne auch nur einen Meter in meinen Mokkassins gegangen zu sein.
Nicht der Erste und mit Sicherheit nicht der Letzte.

Menschen werden mich immer wieder be- und verurteilen? JA!
Emotionale Stressreaktion  mit Trotz oder Rückzug? Nein!

Trigger No 3:

Nach 10 Jahren Arbeit am sog. Runden Tisch fehlt es immer noch an einem Bewusstsein für die Wichtigkeit der Aufarbeitung vergangener Fälle. Begangenes Unrecht sollte anerkannt und verantwortlich behandelt werden. Betroffene leiden ein Leben lang und die Bereitstellung der Hilfen dürfen nicht noch einmal 10 lange Jahre dauern

So oder so ähnlich war es in diesen Tagen zu lesen und zu hören.
Eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauches gab ihren Bericht von 10 Jahren Arbeit bekannt.
Diese Nachrichten hätten die ganz große Gelegenheit gehabt, mich wirklich in eine tiefe tiefe Traurigkeit zu stürzen, gerade als Betroffene beobachte ich mit vager Hoffnung diese Runde seit ihrer Gründung.
Nun, diese Nachrichten haben es nicht geschafft, meine ganze Geschichte inklusive meiner zahl- und nervenaufreibenden Versuche eine Aufarbeitung in meinem Umfeld in Gang zu bringen, hoch zu holen.
Jeden Tag jede Minute, jede Sekunde wird auf dieser Welt, vielleicht sogar gerade jetzt nebenan ein Kind sexuell belästigt oder missbraucht.

Das ist ein kaum auszuhaltender Zustand?  JA!
Hoffnungslosigkeitsreaktion mit Schockstarre bei mir? NEIN!

Du liest, worauf ich hinaus will?

Aufgrund meiner und Deiner Bereitschaft, immer und überall bereit zu sein, ist die Gefahr, ausgenutzt und missbraucht zu werden erheblich höher und wahrscheinlicher als bei Normalsensiblen. Durch unsere tiefe Verarbeitung von emotional reichem Erleben, egal ob nun positiv oder negativ haben Du und ich auch vermehrt mit Triggerei zu tun.
In meinem Fall könnte ich Dir, alleine seit Silvester von einer regelrechten Triggerflut berichten.
Die Frage ist und damit komme ich jetzt wirklich fast zum Ende:

Bin ich bereit, im Herzen bereit, mir diese Auslöser anzugucken und ehrlich zu mir zu werden? Bin ich bereit auf ein immerwiederkehrends emotionales Chaos im Reich der Trauer, der Wut und des Bedauerns zu verzichten? Bin ich bereit, diese Erinnerungen als das zu sehen, was sie wirklich sind? Nämlich vorbei? Bin ich bereit, die Verantwortung für meine gesamte Gefühls- und Gedankenwelt zu übernehmen?
Auch für die geheimen Neidanfälle, die Vorurteile, die Lust oder Hoffnungslosigkeiten und die Sorgen, meine negativen Gedanken?
Ich kann hier ja nur für mich antworten:

Ja, ich bin, ich bin sowas von bereit und ganz ehrlich:
es fühlt sich richtig und gut an, nicht mehr spielen zu müssen,
was nicht ist.
Ob meine Triggerchen und ich jetzt Freunde werden, weiß ich nicht, aber eins weiß ich, wir sind auf jeden Fall keine Feinde mehr.

Du liebe Seele,
Danke für Deine Bereitschaft,
mir Deine kostbare
Lebenszeit zu schenken.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende
mit der maßgeschneiderten Triggerdichte,
die Du vertragen und überwinden kannst.

Liebevolle Sofagrüße, heute ganz besonders
an alle, die auch gerade angeschlagen und krank sind.
Gute Besserung und alle guten Wünsche

❣️Deine Gerda❣️

Dieser Beitrag ist im Angesicht starker Schmerzen und großer Schwäche geschrieben worden. Auch das gehört zu einem Ausstausch.
„Mein Schlamassel ist auch Dein Schlamassel“ hab ich kürzlich in einem wunderbaren Buch über Freundschaft gelesen. Ich gehe fest davon aus, daß Du und ich auf eine ganz besondere Art miteinander verbunden sind und darum traue ich Dir heute meinen Schlamassel zu.
Das geht in Ordnung, oder?

 

Das allerletzte Wort
überlasse ich jedoch meinem alten Freund und Meister,
dem Apostel Paulus nebst seinem Schüler Timotheus,
hier im zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth,
in Kapitel vier finde ich einen großen Trost.

Hier ab Vers 6:

Denn Gott, der sprach:
Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!,
er ist in unseren Herzen aufgeleuchtet,
damit aufstrahlt die Erkenntnis
des göttlichen Glanzes
auf dem Antlitz Christi.
Diesen Schatz tragen wir
in zerbrechlichen Gefäßen;
so wird deutlich,
dass das Übermaß der Kraft von Gott
und nicht von uns kommt.
Von allen Seiten
werden wir in die Enge getrieben
und finden doch noch Raum;
wir wissen weder aus noch ein
und verzweifeln dennoch nicht;

wir werden gehetzt
und sind doch nicht verlassen;
wir werden niedergestreckt
und doch nicht vernichtet.

und weiter ab Vers 16:

Darum werden wir nicht müde;
wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird,
der innere wird Tag für Tag erneuert.
Denn die kleine Last
unserer gegenwärtigen Not
schafft uns in maßlosem Übermaß
ein ewiges Gewicht an Herrlichkeit,
uns, die wir nicht auf das Sichtbare,
sondern auf das Unsichtbare blicken;
denn das Sichtbare ist vergänglich,
das Unsichtbare ist ewig.

 

Manchmal, gerade in diesen Schwachzeiten bekomme ich eine leise Ahnung von dieser unsichtbaren Ewigkeit, dem inneren Menschen, und von diesem Schatz in zerbrechlichen Gefäßen. Von dem Licht und der Erkenntnis in meinem Herzen.
Das ist ein unglaublicher Trost für mich.
In allem, was gerade schwer ist.

Gerne bin ich von Herzen bereit mit Dir auszutauschen, wie Du mit Deinen Triggern zurecht kommst oder auch gar nicht.
Erlebst Du diesen Jahresbeginn auch als Tourbozeit für Leib und Seele, oder gar nicht?
Bist Du auch in Bereitschaft geboren oder hast es Dir mühsam antrainiert oder gar nicht?
Hast Du auch Zeiten der totalen Schwäche erlebt oder gar nicht?
Fragen über Fragen …

 

Vielleicht sollte ich eine Namensänderung erwägen:
von „Die, die alles weiß
zu „Die, die alles fragt
Das wäre doch mal was, oder?

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